Wirkstoffe

Coprinus comatus– Meister der Energie

Meister der Energie

(von Martin Michalowski, Heilpraktiker, Pharmareferent, Mykotherapeut und wissenschaftlicher Beirat von Fairvital)

Botanisch: Coprinus comatus
Deutsch: Schopftintling, Spargelpilz
Element : Erde, Metall
Planet: Venus, Saturn
Sternzeichen: Stier, Waage, Wassermann

Mit dem Coprinus kann eine deutliche Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit von Diabetikern eintreten, auch wenn der Vitalpilz kein endgültiges Heilmittel darstellt. Die Volkskrankheit Diabetes kann mit Mykotherapie erheblich gemildert werden, eine eventuelle Insulintherapie, ärztliche Kontrolle und Diät wird dadurch aber nicht ersetzt.

Für mich ist der Coprinus der Meister der Energie, da die Komposition seiner Inhaltstoffe eine beachtliche Optimierung des Stoffwechsels zur Folge hat. Durch Studien nachgewiesen wurde beispielsweise die Unterstützung der Insulinrezeptoren. Das sind die Türen an der Zelle, die den Zucker in die Zelle lassen, wenn sie Energie benötigt. Weiterhin belegt sind die Schutzwirkung sowie die Regulation der Insulinzellen in der Bauchspeicheldrüse. Diese Eigenschaften machen den Coprinus zur wertvollen Unterstützung bei der Mitbehandlung von Diabetes. Insbesondere Typ II, der sogenannte Altersdiabetes, lässt sich mit Coprinus sehr gut behandeln.

In leichten Fällen der Entgleisung des Zuckerstoffwechsels (meist der Anfang des Diabetes, wenn er beim Hausarzt zum ersten Mal auffällt) reicht oft der Verzehr von einer Kapsel Coprinus-Pulver zu jeder Mahlzeit. Im ausgeprägten Diabetes sollte ein Therapeut die Dosis mitbestimmen und entscheiden, ob Pulver oder Extrakt zur Anwendung kommt.

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Auricularia - Meister des Blutes

Von Martin Michalowski, Heilpraktiker, Pharmareferent, Mykotherapeut und wissenschaftlicher Beirat von Fairvital


Botanisch: Auricularia auricula-judae
Japanisch: Kikuurage
Chinesisch: Mu-Err
Deutsch: Judasohr, Holunderpilz, Ohrlappenpilz, Wolkenohrenpilz

Element : Wasser
Planet : Mond, Neptun

Eine christliche Legende beschreibt, wie der Auricularia zum Namen Judasohr kommt. Judas Ischariot, der Verräter Jesus Christus an die römischen Soldaten, soll sich an einem Holunderbaum aufgehängt haben, an dessen Stamm ohrmuschelartige Pilze wuchsen. Diese bekamen den Namen Judasohr. Der Auricularia polytricha - er wird auch Chinesische Morchel genannt - ist seit mindestens 1500 Jahren ein beliebter Speisepilz in Asien und gilt dort als eine Art Grundnahrungsmittel. Wer schon einmal in einem China Restaurant zum Essen war, hat ihn garantiert schon auf dem Teller gehabt. Es sind diese dunklen glitschigen, muschelförmigen Gebilde die ohne Gewürze nach gar nichts schmecken.
Die Heilwirkungen sind seit Jahrtausenden bekannt und ausführlich dokumentiert.

Auch in Heil- und Kräuterbüchern des Morgen- und Abendlandes, wie beispielsweise in „Das Kreütter Buch“ von Hieronymus Bock (1. Aufl. 1539), hat der Auricularia seit Jahrhunderten seinen festen Platz und findet in der Praxis wissender Heiler und Heilerinnen seine Anwendung. Hildegard von Bingens konkrete Beschreibung eines an Holunderbäumen wachsenden Pilzes kann nur dem Judasohr gegolten haben.

 

Stoppt Blutungen, während er das Blut verdünnt

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Coriolus: Der 5-Elemente-Pilz! Grippeprophylaxe per Natur

Von Martin Michalowski, Heilpraktiker, Pharmareferent, Mykotherapeut und wissenschaftlicher Beirat von Fairvital

Wir kennen ihn eigentlich alle, haben seine skurrile Form an Totholz im Garten oder Wald schon häufig gesehen. Die Rede ist vom Coriolus versicolor. Der Pilz trägt seinen Namen auf Grund seiner außerordentlichen Fähigkeit, seine Farbe der Umgebung anzupassen. Er gehört zu den ältesten bekannten Pilzen. Die Traditionelle Chinesische Medizin hat den Coriolus schon vor sehr langer Zeit als wichtigen Vitalpilz entdeckt. In Europa hingegen wurde er von den Damen zu dieser Zeit als Hutschmuck getragen. Weil er so dekorativ gefärbt ist und glänzt, war er besonders an schwarzen Samthüten beliebt.

Es gibt nur wenige Naturstoffe von denen man sagen kann, dass Sie alle 5 Elemente der chinesischen Medizin in etwa gleichem Verhältnis bedienen. In meiner 5-jährigen Pilzpraxis habe ich diese Zuordnung nur bei diesem Pilz vornehmen können.

Die wohl bekannteste nachgewiesene Wirkung des Coriolus ist die als Modulator des Immunsystems. Gerade jetzt in der Erkältungs- und Grippezeit ist er unentbehrlich, wenn man an natürlichem Schutz interessiert ist. Vorbeugend genügt zweimal eine Kapsel (morgen und abends) und man kommt gestärkt durch den Winter.
Wenn es Sie bereits erwischt hat, nehmen Sie initial drei Kapseln, dann alle zwei Stunden zwei. Sobald es Ihnen besser geht, nehmen Sie dreimal zwei Kapseln für ca. fünf bis sieben Tage. Der Pilz hat in Studien gezeigt, dass er dem Immunsystem hilft, Viren zu reduzieren. Er ist in meiner Praxis das Grippemittel Nummer eins.

Durch seinen Ansatz am Drüsensystem und seine reinigende Funktion im selbigen von Besiedlungen (Bakterien, Pilze, Viren) hilft er auch unterstützend bei Hormonblockadebehandlungen, weil er die Tätigkeit der Drüsen ins Gleichgewicht bringen kann. Da der Körper im Wesentlichen aus Millionen von Drüsen besteht, ist seine vielfältige Einsetzbarkeit wegweisend.

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Cordyceps: Kräftigend und aphrodisierend für Energie und Ausdauer

Vitalpilze sind spannend! Wollen Sie mehr darüber wissen?

Wir stellen Ihnen in den nächsten Monaten hier jeweils einen Pilz davon vor. Heute geht es um den unglaublichen, ja sogar schon mystisch wirkenden Cordyceps, der so etwas wie ein Doppelorganismus ist.

Botanisch: Cordyceps Sinensis
Chinesisch: Dong Chong Xia Cao
Tibetisch: Jartsa Gunbu
Deutsch: Chinesischer Raupenpilz, Tibetischer Raupenpilz, Tibetischer Raupenkeulenpilz

Der Cordyceps wird wahrscheinlich schon seit mindestens 1.000 Jahren gesammelt und genutzt. Die erste Erwähnung findet der Pilz in der Traditionellen Tibetischen Medizin im 15. Jahrhundert durch den Arzt Surkhar Nyamnyi Dorje (1439–1475). In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er erstmals im Jahr 1694 von Wang Ang verzeichnet.

Cordyceps nimmt eine Sonderstellung innerhalb der Vitalpilze ein. Sein chinesischer Name Dong Chong Xia Cao bedeutet übersetzt so viel wie "Wintergras, Sommerwurm". Es handelt sich um einen merkwürdigen Doppelorganismus. Im Winter bleibt er wie ein üblicher Pilz im Boden, im Sommer wächst er raus und verschießt Sporen, die sich auf einer Schmetterlingsraupe festsetzen und dort parasitieren. Die befallene Raupe vergräbt sich für den Winter im Boden, wo der Cordyceps an ihr weiter parasitiert und langsam aber sicher ihre inneren Organe zersetzt, ohne dabei die Chitin-Hülle der Raupe zu zerstören, bis er ihren Körper komplett ausgefüllt hat. Dann treibt er seine fingerförmigen Fruchtkörper aus und das Spiel beginnt von vorn.


Die Raupe, an welcher der Cordyceps parasitiert, lebt in hochgelegenen Gebieten von Tibet in bis zu 5000m Höhe. Sie wächst sehr langsam, ernährt sich von Hochgebirgspflanzen und hält während ihrer zweijährigen Entwicklung im Boden einer langen Hungerphase, Kälte sowie Sauerstoffmangel stand. Aufgrund dessen ist ihr Körper besonders reich an Glukanen, essenziellen Aminosäuren, spezifischen Enzymen, Vitaminen und vielen weiteren Stoffen.

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Brennnessel & Weihrauch - intelligente Kombination mit Yucca

Die früher eher als lästiges Unkraut bezeichnete Pflanze gehört inzwischen zu den am intensivsten untersuchten Heilpflanzen.

Bereits im Altertum wurde die Brennnessel aufgrund ihrer arzneilichen Wirkungen vor allem bei rheumatischen Beschwerden und wegen ihrer harntreibenden Eigenschaften geschätzt. Diese gesundheitsfördernden Effekte sind auf die zahlreichen Wirkstoffe zurückzuführen, zu denen folgende Substanzen zählen:
Chlorophyll, Gallus-, Gerb- und Ameisensäure, Acetylcholin, Serotonin, Histamin, Glukokinin, Kieselsäure, Vitamin A, B2, C, E sowie besonders viele Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Magnesium, Calcium, Natrium, Kalium, Eisen und Phosphor. Verwendet werden in erster Linie die Brennnesselblätter, deren Wirkstoffe durch alkoholische Extraktion sehr gut herausgelöst werden können. Im Gegensatz zur wässrigen Extraktion (Tee etc.) sind im alkoholischen Auszug wesentlich mehr Wirkstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.

  • Wirkungen bei Gicht
    Brennnesselextrakt regt die Harnstoff- bzw. Harnsäureausscheidung an. Er kann somit zu einer Verringerung der Beschwerden bei Gicht aufgrund der verminderten Harnsäurekonzentrationen in den Gelenken beitragen. Auch so genannte Stoffwechselprodukte, die der Körper nicht mehr benötigt, werden vermehrt ausgeschieden und die Nierenfunktion stimuliert. Daher wird die Brennnessel als harntreibendes Mittel zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und bei Nierengrieß eingesetzt.
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Aronia: Die neue Superfrucht

Von Heiner Lütke-Twenhöven, Dipl.-Oecotrophologe

Geht es um das Thema Anti-Aging, wird der Name der Aronia-Beere in Zukunft wohl öfter fallen. Die Beere hat nämlich einen besonders hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen.

Dieser Polyphenolgehalt ist ungefähr fünfmal höher als in anderen Beeren. Die Superbeere schützt sich mit diesen Stoffen vor Bakterien, Viren, Pilzen und vor zu intensiver UV-Strahlung durch die Sonne. Schon lange ist bekannt, dass der Verzehr von Beerenfrüchten auch für den Menschen äußerst gesundheitsförderlich sein kann. Bei uns Menschen können die sekundären Pflanzenstoffe ebenfalls schädliche Bakterien und Viren abtöten.

Das Erstaunliche an der Aronia-Beere ist: Sie vereint alle positiven Eigenschaften von Beeren und verfünffacht diese. Damit erweist sich die Aronia-Beere als echte Superfrucht und Allrounder in Sachen Gesundheitsförderung und Prävention.

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