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JoJo-Effekt

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  • Kategorie: Abnehmen
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 18. Dezember 2008 08:32
  • Geschrieben von med-info
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Wenn Sie weniger essen, nehmen Sie ab. Das ist eine trivialer Sachverhalt. Dass man dabei jedoch etwas von dem verliert, was einen nach Übergewicht aussehen lässt, ist ein Trugschluss. Und warum wiegt man nach Abschluss einer solch einfachen Maßnahme innerhalb weniger Wochen mehr als vorher?

Schuld daran ist der so genannte JoJo-Effekt. Kaum einer kennt ihn wirklich, und wenn, wären Diäten weniger beliebt. Nicht zu essen bzw. dem Körper eine Phase der Unterernährung zu suggerieren, setzt komplexe Stoffwechselvorgänge in Gang.

Die gute Nachricht: Der menschliche Organismus ist in der Lage, Fett zur Energiegewinnung heranzuziehen. Wenn von außen keine Energielieferanten kommen, geht es 'an die Substanz'. Dazu gehört natürlich auch Fett.
Hungern, Diät-Halten und Fettverbrennen sind Angelegenheiten des Gehirns, weil der Stoffwechsel in Hungerphasen die alleinige Aufgabe hat, die Versorgung des Gehirns sicherzustellen. Das Gehirn kann nicht nur von Glukose (Traubenzucker), sondern auch von so genannten Ketonkörpern leben. Diese stellen eine Abbaustufe der Fettsäuren dar. Es handelt sich dabei um Azeton, Betaoxydbuttersäure und Azetessigsäure. Mit diesen Substanzen versorgt der Körper die wichtigsten Organe wie Gehirn und Herz. Die Ketone sind verantwortlich für den unangenehmen Mund- und Körpergeruch während einer Diät, besonders solchen, bei denen Fett verbrannt wird.

Diese Umstellung auf Ketone dauert einige Wochen, aber dann kann auch im Hunger und im Kohlenhydratmangel, das Gehirn am Leben und bei Leistung erhalten werden. In der Zwischenzeit scheidet der Organismus überschüssige Ketonkörper über den Urin aus, was mit hohem Wasserverlust verbunden ist. Gleichzeitig verliert der Körper im Hunger in den ersten Wochen einen hohen Anteil Muskelmasse, denn um das Gehirn mit Glukose zu versorgen, bis die Umstellung auf die Versorgung mit Ketonkörper abgeschlossen ist, wird Glukose über die Glukoneogenese aus Eiweiß erzeugt.

Die Glukoneogenese ist kostspielig: Um ein 1 g Glukose zu erzeugen benötigt der Körper 1,8 g Protein. Diese wiederum werden durch den Abbau von 9 g Muskelmasse oder Bindegewebe gewonnen.

Die hohen Gewichtsverluste in den ersten Tage einer Diät haben also mit dem Abbau von Fett so gut wie nichts zu tun. Der Gewichtsverlust ist zu 60% auf den Verlust von Muskelmasse zurückzuführen und nur zu maximal 40% auf den von Fett.

Der Körper versucht natürlich, den Stoffwechsel in Hungerphasen möglichst schnell von der Glukoneogenese auf die Verbrennung von Fett und damit die Versorgung des Gehirns auf Ketonkörper umzustellen. Diese Phase dauert mindestens drei Wochen, wird aber während einer "Crash-Diät" oder Fastenkur nicht erreicht.

Muss der Organismus plötzlich auf seine gewohnte Energiezufuhr verzichten, schaltet er automatisch alles zurück. Bei Abmagerungskuren sinkt nach ein paar Tagen der so genannte Kaloriengrundumsatz. Während der Diät wird der Organismus daran gewöhnt, mit weniger Kalorien auszukommen.

Der JoJo-Effekt tritt ein, weil viele nach einer Diät ihre Ernährungsgewohnheiten nicht ändern. Inzwischen ist aber der Grundumsatz geringer und wird zusätzlich durch den Verlust von Muskelmasse reduziert. Die Zellen speichern sofort alles Fett und die leeren Kohlenhydrate. An die Stelle der vormals vorhandenen Muskelmasse tritt Körperfett, zusätzlich zu den sich neu bildenden Fettpolstern. Wenn man dies mit einer weiteren Diät beantwortet, tritt genau dasselbe Phänomen ein. Der Muskelanteil und Grundumsatz sinken weiter. Körperfett wird anschließend wieder neu und vermehrt aufgebaut.

Der Jojo-Effekt schadet auch Ihrer Gesundheit. Wissenschaftler am Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum in Seattle, USA, haben nachgewiesen, dass die Funktion des Immunsystems entsprechend der Anzahl von JoJo-Diäten abnimmt. In einer kürzlich vorgestellten Studie wurde bei 114 übergewichtigen, aber gesunden Frauen die Aktivität der Killer Zellen gemessen. Killer-Zellen zerstören entartete oder von Viren befallene Zellen. Bei Frauen, die über die letzten 20 Jahre mehr als fünfmal Gewicht verloren hatten, hatte sich die Funktion der Killerzellen um ein Drittel reduziert. Hingegen hatten Frauen, die ihr Gewicht für mindesten fünf Jahre gehalten hatten, eine 40 % höhere Killerzellenaktivität als Frauen, deren Gewicht weniger als zwei Jahre dasselbe geblieben war. Obwohl bei der Studie keine Männer teilnahmen vermuten die Forscher, dass JoJo -Diäten bei Männern denselben negativen Effekt auf das Immunsystem haben (dpa-Meldung vom 18.01.04).

Hier einige Tipps, wie Sie den JoJo-Effekt vermeiden:
Hungern Sie nicht.
Kräftigen sie Ihre Muskulatur.
Passen Sie nach Abschluss einer Diät Ihre Ernährungsgewohnheiten an
Berücksichtigen Sie in Ihrem Speisezettel Eiweiß und gesunde Fette aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Olivenöl, Fischöl oder Nüsse)

Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.

Gesund abnehmen - jetzt aber wirklich!

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  • Kategorie: Abnehmen
  • Veröffentlicht: Montag, 15. Dezember 2008 08:51
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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 Schluss mit den Diäten! Der Winterspeck muss weg! Das ist kein Widerspruch. Denn wer sich und seine Pfunde in kurzer Zeit mit Gewalt herunter hungert, nimmt auf Dauer eher zu als ab. Das ist wissenschaftlich erwiesen und hängt damit zusammen, dass der menschliche Körper so etwas wie eine eigene, von seinem Kopf unabhängige Intelligenz hat. Während der Hungerkur arbeitet er auf Sparflamme und verbraucht dadurch weniger Energie für Herzschlag, Verdauung und Atmung – für den so genannten Grundumsatz also. Diesen Sparkurs behält er auch dann noch bei, wenn wieder normal gegessen wird. Um auf die nächste, vielleicht noch strengere „Hungersnot“ (sprich Diät) besser vorbereitet zu sein, hortet der Körper Energie: Jeden Bissen, den er erübrigen kann, legt er krisensicher an - in Fett. Denn nur in Form von Fett kann er Energie speichern.

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Der blanke Horror: Möhren verursachen Cellulitis

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  • Kategorie: Abnehmen
  • Veröffentlicht: Montag, 15. Dezember 2008 08:27
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Die bekannte deutsche Frauenzeitschrift „Frau im Trend“ schrieb im Dezember: "Zu viel Möhren schwächen das Bindegewebe. Die Fitness-Falle: Das Gemüse hat zwei Gesichter - rohe Möhren machen rückhaltlos schön, während die Sache bei gekochten schon ganz anders aussieht. Beim Erhitzen entstehen einerseits Verbindungen, die das Krebsrisiko senken, aber auch reichlich Insulin fördernde Kohlenhydrate. Diese behindern den Stoffwechsel der Haut, schwächen das Bindegewebe und machen faltig."

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Fruktose-Verzicht beschleunigt Abnehmen

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  • Kategorie: Abnehmen
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 11. Dezember 2008 07:31
  • Geschrieben von webmaster
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Wer sein Gewicht halten oder reduzieren will, muss möglicherweise die Art der aufgenommenen Kohlenhydrate genauso im Auge behalten wie die Menge. Einer Studie zufolge verwandelt sich Fruktose im Handumdrehen in Körperfett.
Die Studie von Dr. Elizabeth Parks (University of Texas Southwestern Medical Center) und Kollegen (J Nutr 138 [2008] 1039-1046) hat an sechs Probanden die Effekte von Fruktose auf die Lipogenese untersucht. Dabei - so Parks - zeigte sich, dass Fruktose extrem schnell in Fett umgebaut wird.

Die durchschnittlich 28-jährigen, gesunden Probanden tranken an drei verschiedenen Tagen als Frühstück ein Fruchtsaft-Getränk, das jeweils einmal aus
- reiner Glukose
- 50 Prozent Glukose und 50 Prozent Fruktose
- 5 Prozent Glukose und 75 Prozent Fruktose
bestand. Anschließend wurden die Insulin-, Glukose- und Triglyzerid-Werte im Blut bestimmt

Sofern das Getränk mindestens 50 Prozent Fruktose enthalten hatte, ließ sich ein signifikanter Anstieg der Lipogenese feststellen. Dieser Effekt war auch noch vier Stunden nach Einnahme des Getränks beim Verzehr eines standardisierten Mittagessens nachzuweisen.

Abnehmwilligen rät Parks, zwar nicht auf Obst und Gemüse zu verzichten, wohl aber den Konsum von Zucker in industriell hergestellten Nahrungsmitteln und Getränken zu beschränken.

Schnellesser werden leichter dick

Menschen, die ihr Essen hinunterschlingen, sind verstärkt von Übergewicht bedroht. Das haben Wissenschaftler der Universität Osaka herausgefunden, als sie die Essgewohnheiten von fast 3.000 Menschen unter die Lupe nahmen.

Die Forscher um Prof. Hiroyasu Iso untersuchten den Zusammenhang zwischen Essgeschwindigkeit, Sättigungsgefühl und Übergewicht. Fast die Hälfte der 3.000 freiwilligen Probanden gab an, eher schnell zu essen. Im Vergleich mit jenen, die sich bei den Mahlzeiten Zeit lassen, waren männliche Schnellesser um 84 Prozent eher übergewichtig. Bei den Frauen war die Wahrscheinlichkeit etwas mehr als doppelt so hoch. Kam zum schnellen Essen noch die Neigung hinzu, bis zur Sättigung zu essen, war die Quote sogar drei Mal so hoch wie bei den bedächtigen Essern.

Einem begleitenden Kommentar der australischen Wissenschaftlerinnen Elizabeth Denney-Wilson und Karen Campbell zufolge dürfte der Mechanismus, der uns heutzutage fett werden lässt, früher ein Evolutionsvorteil gewesen sein: War das Nahrungsangebot knapp, wurde einfach schnellstmöglich so viel Essen wie möglich hinuntergeschlungen.

Ach du Schreck – Urlaubsspeck!!!

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  • Kategorie: Abnehmen
  • Veröffentlicht: Montag, 14. Juli 2008 23:00
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Sie haben es sich wirklich verdient! Endlich ausruhen, entspannen, sich verwöhnen lassen. Das leckere mehr-Gänge-Menü oder das reichhaltige Buffet genießen und abends das eine oder andere Gläschen in sympathischer Runde an der Bar trinken. Urlaubsalltag pur – leider oft nicht ohne Folgen. Bereits nach ein oder zwei Wochen schleicht sich der All-inclusiv-Speck ein. Durch die Urlaubsbräune kaschiert, scheint der Bikini-Look wie bisher. Doch wehe, wenn es an die Heimreise geht, dann scheint man sich der geliebten Jeans entwöhnt zu haben. Sie kneift. Zuhause dann der Gang auf die Wage. Das schlechte Gewissen plagt Sie. Hätten Sie sich doch lieber zurück gehalten…

Spätestens jetzt ist es dringend an der Zeit zu handeln. Sie haben Glück, denn gerade direkt nach einer Gewichtszunahme ist es besonders leicht, die neuen Pfunde wieder loszuwerden. Ihr Körper hat sich noch nicht an das neue Gewicht gewöhnt. Er versucht, den Gewichtszustand, den er über lange Zeit als Normalzustand abgespeichert hat, wieder herzustellen. Abnehmen fällt Ihnen zu diesem Zeitpunkt besonders leicht. Sie haben genug Motivation und Energie für ein wenig Bewegung und Ihr Appetit hält sich in Grenzen. Nutzen Sie diese Zeichen Ihres Körpers und handeln Sie jetzt, bevor Sie sich vollständig an die neu hinzugewonnen Kilos gewöhnt haben und Ihr Körper diese nur ungern wieder hergeben will.

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