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Schnellesser werden leichter dick

Menschen, die ihr Essen hinunterschlingen, sind verstärkt von Übergewicht bedroht. Das haben Wissenschaftler der Universität Osaka herausgefunden, als sie die Essgewohnheiten von fast 3.000 Menschen unter die Lupe nahmen.

Die Forscher um Prof. Hiroyasu Iso untersuchten den Zusammenhang zwischen Essgeschwindigkeit, Sättigungsgefühl und Übergewicht. Fast die Hälfte der 3.000 freiwilligen Probanden gab an, eher schnell zu essen. Im Vergleich mit jenen, die sich bei den Mahlzeiten Zeit lassen, waren männliche Schnellesser um 84 Prozent eher übergewichtig. Bei den Frauen war die Wahrscheinlichkeit etwas mehr als doppelt so hoch. Kam zum schnellen Essen noch die Neigung hinzu, bis zur Sättigung zu essen, war die Quote sogar drei Mal so hoch wie bei den bedächtigen Essern.

Einem begleitenden Kommentar der australischen Wissenschaftlerinnen Elizabeth Denney-Wilson und Karen Campbell zufolge dürfte der Mechanismus, der uns heutzutage fett werden lässt, früher ein Evolutionsvorteil gewesen sein: War das Nahrungsangebot knapp, wurde einfach schnellstmöglich so viel Essen wie möglich hinuntergeschlungen.

Ach du Schreck – Urlaubsspeck!!!

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  • Kategorie: Abnehmen
  • Veröffentlicht: Montag, 14. Juli 2008 23:00
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Sie haben es sich wirklich verdient! Endlich ausruhen, entspannen, sich verwöhnen lassen. Das leckere mehr-Gänge-Menü oder das reichhaltige Buffet genießen und abends das eine oder andere Gläschen in sympathischer Runde an der Bar trinken. Urlaubsalltag pur – leider oft nicht ohne Folgen. Bereits nach ein oder zwei Wochen schleicht sich der All-inclusiv-Speck ein. Durch die Urlaubsbräune kaschiert, scheint der Bikini-Look wie bisher. Doch wehe, wenn es an die Heimreise geht, dann scheint man sich der geliebten Jeans entwöhnt zu haben. Sie kneift. Zuhause dann der Gang auf die Wage. Das schlechte Gewissen plagt Sie. Hätten Sie sich doch lieber zurück gehalten…

Spätestens jetzt ist es dringend an der Zeit zu handeln. Sie haben Glück, denn gerade direkt nach einer Gewichtszunahme ist es besonders leicht, die neuen Pfunde wieder loszuwerden. Ihr Körper hat sich noch nicht an das neue Gewicht gewöhnt. Er versucht, den Gewichtszustand, den er über lange Zeit als Normalzustand abgespeichert hat, wieder herzustellen. Abnehmen fällt Ihnen zu diesem Zeitpunkt besonders leicht. Sie haben genug Motivation und Energie für ein wenig Bewegung und Ihr Appetit hält sich in Grenzen. Nutzen Sie diese Zeichen Ihres Körpers und handeln Sie jetzt, bevor Sie sich vollständig an die neu hinzugewonnen Kilos gewöhnt haben und Ihr Körper diese nur ungern wieder hergeben will.

Wie kann man eine Gewichtszunahme stoppen?

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  • Kategorie: Abnehmen
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 11. Dezember 2008 07:32
  • Geschrieben von webmaster
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Nach ersten Ergebnissen der Diogenes-Studie sollte die Antwort lauten: Erhöhen Sie den Proteinanteil ihrer Nahrung anstatt auf Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index zu setzen.
Vielen Erwachsenen und auch Kindern fällt es heute schwer ihr Gewicht im Normalbereich zu halten, das heißt, eine übermäßige Gewichtszunahme zu verhindern. Besonders nach Gewichtsreduktionsdiäten nehmen die meisten schnell wieder zu und bringen dann sogar mehr Pfunde auf die Waage als vorher. Dieser Effekt ist auch als Jojo-Effekt bekannt.

Im Rahmen der Diogenes-Interventionsstudie haben unter anderem Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) untersucht, welche Ernährungsfaktoren für eine Gewichtszunahme eine Rolle spielen. Ziel ist es, bestmögliche Ernährungsempfehlungen von den Studienergebnissen abzuleiten. Mehr als 90 Familien aus Deutschland und über 500 Familien aus sieben anderen Ländern nahmen an dieser bisher größten europäischen Interventionsstudie teil.
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Was bei Heuschnupfen hilft

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  • Kategorie: Allergie
  • Veröffentlicht: Sonntag, 22. April 2012 14:29
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Ein echter Geheimtipp, was Heuschnupfen anbetrifft, scheint ägyptischer Schwarzkümmel zu sein.

Auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Schwarzkümmel) finden Sie dazu Folgendes:
„Reines Schwarzkümmelöl wird in der Naturheilkunde als vermeintliches Heilmittel vor allem zur Linderung von Allergien, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), zur Regulierung des Immunsystems, gegen Asthma, in Begleitung von Chemotherapien zur Milderung der Nebenwirkungen, bei Verdauungsproblemen, Bluthochdruck sowie in der Tiermedizin verwendet. In der indischen Heilkunde gilt es als bevorzugtes Mittel zu Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden.“

Allergische Reaktionen, zu denen auch der Heuschnupfen gehört, haben in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Die Erkrankung beginnt meist im Kindesalter und führt jahrzehntelang zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Dauerschnupfen und tränende oder juckende Augen gehören zum Alltag. Außerdem erhöht sich das Risiko, früher oder später an Asthma zu erkranken. Wird der Heuschnupfen einfach ignoriert, so kann diese Erkrankung auf die Nasennebenhöhlen oder die Bronchien übergehen. Schlimmstenfalls kann sogar der gesamte Organismus von einer allergischen Reaktion bis hin zum allergischen Schock betroffen sein.

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Beta-Glucan lindert Allergiesymptome

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  • Kategorie: Allergie
  • Veröffentlicht: Dienstag, 10. Mai 2011 08:50
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Für viele Allergiker ist die Ambrosia-Pflanze DER Albtraum schlechthin. Nur kleinste Mengen der aggressiven Pollen sind nötig, um eine allergische Reaktion auszulösen. Zudem ist der Anteil der Ambrosia-Allergiker, die später Asthma entwickeln, überdurchschnittlich groß. Nach neuen Erkenntnissen der Experimentalbiologie könnte die Lebensqualität der betroffenen Personen signifikant erhöht werden.

Ambrosia, auch Traubenkraut oder Ragweed genannt, war ursprünglich in Nordamerika und Mexiko heimisch und wurde erst vor etwa 150 Jahren nach Europa eingeschleppt. Von Frankreich und Ungarn aus erobert das unliebsame Gewächs, dessen Pollen von Medizinern als hochallergen eingestuft werden, dank Klimaerwärmung nun auch das nördlichere Europa und macht sich in Deutschland breit.

Die Ambrosia gehört zu den derzeit weltweit bedeutendsten Allergieauslösern. So reagieren in einigen Regionen Italiens und Frankreichs bereits 10% der Bevölkerung allergisch auf die Pollen der Pflanze. Alarmierende Zahlen kommen auch aus Wien. Hier ist die Sensibilisierungsrate in der Bevölkerung gegenüber Ambrosia in fünf Jahren von 18 auf 37% gestiegen.
Da in den Industrieländern Pollenallergien besonders häufig auftreten, gehen Wissenschaftler davon aus, dass Luftschadstoffe die Aggressivität von potenziellen noch weiter Allergenen steigern. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Klimakiller Ozon.

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Microkristalline Cellulose ist schädlich? Wahrheit oder Unsinn?

Von Kerstin Huck, Oecotrophologin B.Sc.

Leider kursieren vor allem im Internet sehr viele unzutreffende Informationen über die vermeintliche Schädlichkeit von mikrokristalliner Cellulose, die dafür genutzt werden, um Verbraucher zu verunsichern.

Oft werden zu diesen Aussagen keine (seriösen) Quellen angegeben, mit denen sie gestützt werden könnten.
Eine immer wiederkehrende Aussage ist, dass mikrokristalline Cellulose aus Nanopartikeln besteht, die die Darmwand durchdringen und sich im Körper ansammeln, wie es beispielsweise unter diesem Link beschrieben wird

Es ist jedoch schon am Namen (-mikro) erkennbar, dass es sich keinesfalls um Nanopartikel handelt, sondern um Mikropartikel. Zwischen den beiden Größen Nano und Mikro liegen drei Größenklassen:

Mikro = 1 µm= 10^-6m
Nano = 1nm=10^-9m

Die mikrokristalline Cellulose (E 460) ist darüber hinaus ein zugelassener Zusatzstoff, der gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Lebensmittelzusatzstoffe in quantum satis (= so viel wie nötig) Lebensmitteln zugesetzt werden darf und als unbedenklich gilt. Zu den Lebensmitteln zählen auch Nahrungsergänzungsmittel.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 1998 eine Sicherheitsbewertung der mikrokristallinen Cellulose durchgeführt, bei der die Absorption, die Verteilung im Körper, die Ausscheidung und die Toxizität untersucht worden sind, sowohl bei Tieren als auch beim Menschen. Sie können sie hier nachlesen.

Diese Sicherheitsbewertung kam zu dem Schluss, dass der Verzehr von mikrokristalliner Cellulose weder beim Tier noch beim Menschen toxische Effekte hat, wenn diese in Lebensmitteln verwendet wird. Obwohl keine Persorption (Aufnahme feinster unlöslicher Partikel über das Darmepithel) von mikrokristalliner Cellulose festgestellt werden konnte, wurde dennoch als Vorsichtsmaßnahme festgelegt, dass mikrokristalline Cellulose, deren Partikel einen Durchmesser von weniger als 5µm besitzen, nicht in Lebensmitteln verwendet werden sollten.

Im Lebensmittelbereich werden verschiedene Typen von mikrokristalliner Cellulose eingesetzt, je nach Zweck der Verwendung. Die Firma Fairvital beispielsweise verwendet in ihren Produkten den Typ 102 und den Typ 200, da diese am besten geeignet sind für das Pressen der Tabletten oder das Füllen der Kapseln.
Der Typ 102 enthält Partikel mit einem Durchmesser von 34 – 263µm, während der Typ 200 Partikel mit einem Durchmesser von 91 – 527 µm enthält. Sie liegen weit über der Grenze von 5µm.
 

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