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10 Gesundheitsmärchen, auf die Sie keinesfalls reinfallen sollten

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 01. September 2016 06:37
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Essen am Abend macht dick. Und in der nassen Badehose holt man sich den Tod. Das hat Oma schon gewusst. Also muss es wohl auch stimmen.

Hartnäckige Irrtümer, die seit Jahren durch die Köpfe geistern und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Mythen, an die selbst manche Mediziner glauben. Wir enthüllen diese Gesundheitsmärchen.

Mythos 1: Dünne Menschen sind gesünder und leben länger
Falsch!
Eine zunehmende Anzahl von Studien geben Hinweise darauf, dass Menschen, die ein paar Kilos zu viel auf die Waage bringen, nicht nur länger leben, sondern auch seltener an Alzheimer und Parkinson erkranken als Schlanke.

Mythos 2: Essen am Abend macht dick
Falsch!
Die Kalorien-Bilanz entscheidet über das Gewicht, nicht der Zeitpunkt der Mahlzeit. Ob die Hauptmahlzeit abends, mittags oder morgens eingenommen wird, ist dem Körper egal. Das parasympathische Nervensystem ist für den Darm verantwortlich, und es ist gerade dann aktiv, wenn wir ruhen. Also wird im Schlaf bestens verdaut.
Das einzige was zählt, ist die Energiebilanz des Gesamttages: Aufgenommene Kalorien minus verbrauchte Kalorien.

Mythos 3: Fett macht dick
Falsch! Der Fettanteil in der Nahrung sollte bei ca. 30% liegen. Insbesondere pflanzliche Öle (Flachsöl, Perillaöl) sowie Fischöl und Krillöl enthalten so genannte ungesättigte Fettsäuren, die wir zum Leben brauchen. Die gesundheitsfördernde Wirkung der mediterranen Küche, die reich ist an der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, ist bekannt. Indische und israelische Forscher veröffentlichten die Ergebnisse einer Studie in der renommierten englischen Fachzeitschrift "The Lancet", bei der 1000 Patienten mit Herzkranzgefäßerkrankungen je zur Hälfte eine Alpha-Linolensäure-reiche oder eine konventionelle asiatische Kost erhielten. Nach 2 Jahren erfolgte die Auswertung, die eine Halbierung der Herzanfälle (plötzlicher Herztod bzw. Herzinfarkt) in der Alpha-Linolensäure-Gruppe ergab.

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Dipl.-Ernährungswissenschaftler Ilja Rieb aus Aachen bringt die Wissenschaft in die Praxis

Ilja Rieb, in Potsdam studierter Dipl.-Ernährungswissenschaftler, bringt die Wissenschaft in die Praxis – für Patienten, Ärzte und die Lebensmittel-Industrie.

Dipl. Ernährungswissenschaftler Ilja RiebNun macht er das auf seine lang ersehnte Art – als unabhängiger selbständiger Berater. Sein Drang nachzuforschen in Kombination mit dem Fachwissen dient dem Ziel Menschenleben zu verbessern oder sogar zu retten. „Die Natur steckt voller Möglichkeiten hierzu“ – sagt er. Als Beispiele seien Curcumin und Weihrauch (Boswellia) genannt. Natürlich ist er sich auch ganz bewusst, dass Erkrankungen und Medikamente wegen Neben- und Wechselwirkungen die Wahl der Lebensmittel und der pflanzlichen Mittel einschränken. „Egal wie natürlich und bewährt ein Mittel ist, man muss zuerst auf die Sicherheit seiner Anwendung individuell schauen“, betont er. Und das könne nicht nur ein Fachmann: Die ganzen Wissenschaftler-Teams arbeiten eng mit den Ärzten zusammen, um die Erkenntnisse in der Ernährungsepidemiologie, Toxikologie und Pharmakologie zu gewinnen.
Viele Menschen sind auf sich allein angewiesen, was die Therapie-Wahl und die Informationssuche für die Gesundheit angeht. Bei solchen Themen ist der richtige Start jedoch besonders wichtig. Hierbei hilft Herr Rieb mit seinem individuellen Rat – persönlich, per E-Mail oder auch am Telefon. Seine positive Beratungserfahrung bei Europas größtem Onlineshop für Vitalstoffe, Fairvital, hat ihn hierzu besonders motiviert.

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Ebola und die weltweit größten Epidemien

Liebe Leserinnen und Leser,
 

in Westafrika spitzt sich die Lage zu: Immer mehr Menschen erkranken an Ebola, die Zahl der Toten steigt. Viele Menschen hierzulande fragen sich: Was ist Ebola? Warum ist die Seuche so tödlich, kann sie Deutschland erreichen? Wie kann ich mich schützen?

Die Ärztezeitung hat in einer Patienteninformation die drängendsten Fragen zu Ebola beantwortet.

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Das Ebola-Virus wütet seit Monaten in Sierra Leone, Liberia und Guinea. Am 16. August gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Zahl der registrierten Toten mit 1229 an, Tendenz weiter steigend. Es handelt sich um den schlimmsten Ebola-Ausbruch in der Geschichte. In Liberia sind Ebola-Patienten aus der Quarantäne in ein naheliegendes Armenviertel mit ca. 75 000 Einwohnern geflohen und die Regierung erteilte einen Schießbefehl an der Grenze.

Die weltweit größten Epidemien im Überblick

Malaria - Schon vor 4000 Jahren berichteten die Griechen von der Infektionskrankheit Malaria, die durch einen Stich der Anophelesmücke übertragen wird. Mit weltweit 350 bis 500 Millionen Betroffenen jährlich gilt sie als häufigste Tropenkrankheit. Etwa 1,5 bis 2,7 Millionen Menschen sterben pro Jahr, 90 Prozent der Todesfälle treten in Afrika auf.

Pest - Keine Krankheit hat in Europa mehr Opfer gefordert als die Pest. In nur vier Jahren (1347-51) raffte die Krankheit fast ein Drittel der Menschen in Europa dahin. Sie kam über den Seeweg aus Asien nach Europa und kehrte auch in späteren Jahren immer wieder. Die letzte große Pest-Epidemie trat in Deutschland 1713 auf.

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Bösewichter am Badesee

Bakterien, Pilze oder sogar Würmer - in Badeseen und Freibädern tummelt sich allerhand Unappetitliches. Zwar wird man beim Schwimmen in deutschen Gewässern nur selten ernsthaft krank. Doch Fußpilz, Haut- und Augenentzündungen treten relativ häufig auf.


Das Tückische: Weder die Farbe noch die Klarheit des Wassers lassen darauf schließen, wie viele Keime im See oder Becken schwimmen.
 

Hautausschlag durch Saugwürmer


Saugwürmer können Schwimmern den Spaß am Baden schnell verleiden. Sie leben nicht nur in tropischen Gewässern, sondern auch in deutschen Badeseen. Die Larven der Würmer sind eigentlich auf Wasservögel spezialisiert, befallen aber gelegentlich auch Menschen und lösen die so genannte Badedermatitis aus. Den ersten Hautkontakt bemerken Schwimmer meistens gar nicht. Manchmal kommt es zu mückenstichähnlichen roten Flecken, die kaum jucken. Das Immunsystem tötet die Eindringlinge zwar schnell ab. Daraus resultiert jedoch eine Sensibilisierung, die bei einem zweiten Kontakt einen stark juckenden Hautausschlag, teilweise am ganzen Körper, verursacht. Die Hautveränderungen sind zu Beginn sehr unangenehm, heilen aber nach spätestens 20 Tagen ab. In der akuten Phase helfen juckreiz- und entzündungshemmende Salben, Gele oder Lotionen.

 

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Frank Jester: Wissenschaftlicher Beirat bei Fairvital

Vor allem chronische Krankheiten sind das Übel der heutigen Menschheit. Mit Akribie erforscht der Arzt, Zahnarzt, Buchautor und neuer wissenschaftlicher Beirat von Fairvital, Frank Jester, die Ursachen dieser Gesundheitsgeißel zum Wohle seiner Patienten.

Die einzigartige Kombination aus ärztlichem, zahnärztlichem und heilpraktischem Wissen, gepaart mit wissenschaftlicher Neugier und einem regen Informationsaustausch mit führenden Wissenschaftlern fließt in seine Gesundheitsbücher sowie in den Alltag der privaten Arzt- und Zahnarztpraxis in Hamburg ein. Dies führt zu einer erstaunlichen, richtungweisenden Sichtweise in der ganzheitlichen Medizin.

Auf Vorträgen und Seminaren erfährt der Gesundheitsinteressierte in einer frappierend einfachen Sprache die Hintergründe und Zusammenhänge diverser Zivilisationskrankheiten.

In einer Zeit des "Überflusses" erscheint uns ein Vitalstoffmangel erst durch klinisch manifeste Symptome. Will heißen, viel zu spät!
Gerade deshalb setzt sich Frank Jester seit einigen Jahren für die richtigen Nahrungsergänzungen ein, zeigt aber auch durch seine „Rohkost-Radtour“ um die gesamte Ostsee, dass man auf ungewöhnliche Art, ebenso wie durch winterliches Eisbaden seinen Körper stärken kann.

Durch die Dozentur für Heilpraktiker hat Frank Jester´s Wissen inzwischen in vielen norddeutschen Heilpraktikerpraxen Einzug gehalten und wird dort weiter vermittelt.

"Stillstand ist der Rost am Sargnagel. Vitalität hat stets mit Bewegung zu tun. Neben einer ausreichenden sportlichen Betätigung an frischer Luft ist die geistige Mobilität mehr denn je ein wichtiger Garant für ein erfülltes, reges und gesundes Leben. Der Patient von heute betrachtet vieles kritisch und hinterfragt zu recht seinen Gesundheitszustand, was noch vor 50 Jahren undenkbar war. Das ärztliche Wissen wird vom Patienten durch Online-Wissen und aufklärende Literatur ergänzt. Dieses befruchtet beide Seiten, so dass mittlerweile der Arzt selbst zum Studenten seiner Patienten wird."

Frank Jester, Arzt, Zahnarzt, Buchautor und wissenschaftlicher Beirat von Fairvital
Wohldorfer Damm 12, 22395 Hamburg
www.frankjester.de, www.argininbuch.de, www.centrodent.de

Der Spinner war schuld

Vor kurzem hat es mich selbst erwischt. Das freundliche Wetter überredete mich, den Liegestuhl im Garten aufzustellen. Schließlich sind ein paar Sonnenstrahlen gut für den Vitamin-D-Spiegel.

Ich hätte wohl besser darauf achten sollen, aus welcher Richtung der Wind kommt, denn direkt hinter der Grundstücksgrenze beginnt ein abgesperrtes Naturschutzgebiet mit Eichenbäumen. Und auf einmal ging es los mit Juckreiz und Brennen auf der Haut. Im ersten Moment dachte ich an Insektenstiche...

Der Spinner war schuld. Die Raupe des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings ist giftig und kann allergische Reaktionen auslösen. Im dritten Larvenstadium bilden die Tiere ihre Brennhaare aus. Diese sind circa zwei bis drei Millimeter lang, mit Widerhaken versehen und enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Bei günstiger Witterung können die feinen Brennhaare über weite Strecken mit der Luftströmung getragen werden. Kommt es zu Hautkontakt, entwickeln sich lokale Hautausschläge (Raupendermatitis) mit punktuellen Hautrötungen, leichten Schwellungen, starkem Juckreiz und Brennen. Atmet man die Brennhaare ein, kann es zu Atemnot und Asthma-Anfällen kommen. Auch Schwindel und hohes Fieber sind möglich.

So schützen Sie sich: Vermeiden Sie Ausflüge in befallene Gebiete während der Raupenperiode von Ende April bis Juni. Forstämter können hierüber Auskunft geben. Tragen Sie langärmelige Hemden und lange Hosen aus möglichst dicht gewebten Stoffen, da diese einen Schutz bieten können. Lassen Sie an windigen Tagen besondere Vorsicht walten, da die Gifthärchen mit dem Wind über weite Strecken getragen werden.

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