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Der Spinner war schuld

Vor kurzem hat es mich selbst erwischt. Das freundliche Wetter überredete mich, den Liegestuhl im Garten aufzustellen. Schließlich sind ein paar Sonnenstrahlen gut für den Vitamin-D-Spiegel.

Ich hätte wohl besser darauf achten sollen, aus welcher Richtung der Wind kommt, denn direkt hinter der Grundstücksgrenze beginnt ein abgesperrtes Naturschutzgebiet mit Eichenbäumen. Und auf einmal ging es los mit Juckreiz und Brennen auf der Haut. Im ersten Moment dachte ich an Insektenstiche...

Der Spinner war schuld. Die Raupe des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings ist giftig und kann allergische Reaktionen auslösen. Im dritten Larvenstadium bilden die Tiere ihre Brennhaare aus. Diese sind circa zwei bis drei Millimeter lang, mit Widerhaken versehen und enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Bei günstiger Witterung können die feinen Brennhaare über weite Strecken mit der Luftströmung getragen werden. Kommt es zu Hautkontakt, entwickeln sich lokale Hautausschläge (Raupendermatitis) mit punktuellen Hautrötungen, leichten Schwellungen, starkem Juckreiz und Brennen. Atmet man die Brennhaare ein, kann es zu Atemnot und Asthma-Anfällen kommen. Auch Schwindel und hohes Fieber sind möglich.

So schützen Sie sich: Vermeiden Sie Ausflüge in befallene Gebiete während der Raupenperiode von Ende April bis Juni. Forstämter können hierüber Auskunft geben. Tragen Sie langärmelige Hemden und lange Hosen aus möglichst dicht gewebten Stoffen, da diese einen Schutz bieten können. Lassen Sie an windigen Tagen besondere Vorsicht walten, da die Gifthärchen mit dem Wind über weite Strecken getragen werden.

Warum die Schilddrüse wächst

Jodmangel ist ein weltweites Problem. Von Seiten der WHO wird geschätzt, dass weltweit etwa 750 Millionen bis eine Milliarde Menschen von Jodmangel betroffen sind. In West- und Zentraleuropa betrifft dies mehr als 380 Millionen Menschen.

Etwa jeder dritte Erwachsene hat Zeichen des Jodmangels, wie beispeilsweise Schilddrüsenvergrößerung (Kropf), Knoten, hormonelle Störungen und sich daraus ergebende gesundheitliche Probleme. Besonders risikoreich ist der Jodmangel für Schwangere und Stillende und in der Folge für Säuglinge und Kleinkinder. Im Klartext bedeutet das ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie Entwicklungsstörungen.

Die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin erwartet eine steigende Zahl von Schilddrüsenerkrankungen, berichtete das Ärzteblatt (www.aerzteblatt.de) im April 2012. Nachdem in den vergangenen Jahren die Jodversorgung der Bevölkerung in Deutschland besser geworden sei, zeichne sich nun eine Verschlechterung der Situation ab.

 

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Krank aus dem Urlaub zurück? Diese Pflichtfragen könnte Ihnen Ihr Hausarzt stellen.

Es gibt eine Vielzahl an Erkrankungen, die man sich als "Souvenir" aus dem Urlaub mitbringen kann. Doch in jedem Fall heißt es: Sofort zum Arzt. Auf folgende Pflichtfragen, die Ihnen Ihr Hausarzt stellen wird, sollten Sie vorbereitet sein:

Wann waren Sie verreist? Schon die Inkubationszeit kann wichtige Hinweise geben. Wer eine Woche in Asien war und fünf Wochen später Fieber bekommt, wird kein Dengue-Fieber haben.

Wo genau waren Sie? In einer Stadt oder auf dem Land? Viele afrikanische Städte sind malariafrei. Auch über 2000 Metern Höhe gibt es keine Malaria.

Welche Vorsorge-Maßnahmen hatten Sie getroffen? Besteht Impfschutz z.B. gegen Tetanus, Diphterie, Hepatitis A /B, Typhus, Tollwut, Tuberkulose? Haben Sie ein Malariamedikament eingenommen?

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Diese Krankheiten sind sogar Ärzten peinlich

Peinlich, peinlich, womit sich manch einer rumärgern muss. Es gibt Krankheiten, über die schweigt man lieber und sogar der Arzt spricht nur ungern darüber. Nicht jeder ist mutig genug, mit übermäßigen Blähungen, Stinknase oder Schweißaura unter Menschen zu gehen.

Viele Betroffene schämen sich dafür sogar so sehr, dass sie deswegen noch nicht mal über fachmännische Hilfe nachdenken. Wir brechen das Schweigen und nennen die Tabu-Erkrankungen beim Namen.

Flatulenz oder Meteorismus (Blähsucht)

Blähsucht entsteht durch eine übermäßige Ansammlung von Gas im Verdauungstrakt. Bauchdrücken und Blähungen werden zu ständigen Begleitern. Eine Therapie dieser Meteorismus oder Flatulenz genannten Krankheit ist meist langwierig, da es verschiedene Ursachen geben kann. Hinter der Blähsucht können ernste Krankheiten stecken, z. B. Darmverschluss, Verdauungsstörungen, Bauchfell-Entzündung, Herzinsuffizienz oder Leberzirrhose. Verantwortlich sind oft auch Lebensmittelunverträglichkeiten.

Produkt-Tipp: Enzyme

Ozaena (Stinknase)

Die Stinknase ist eine Erkrankung, bei der ein Gewebsschwund der Nasenschleimhaut sowie der Muscheln vorliegt. Die sich zurückbildende, trockene Nasenschleimhaut begünstigt Keimansiedlungen, welche einen unangenehmen, süßlich-faulen Geruch absondern. Da sich die Schleimdrüsen ebenfalls zurückbilden, kann der Naseninnenraum nicht mehr ausreichend befeuchtet werden. Das führt zu Trockenheit der Schleimhaut und damit zu starker, schwarzer bis gelb-grüner Borkenbildung. Folgen der zähen Verkrustungen können Kopf- und Nasenschmerzen, Nasenbluten sowie Vereiterungen sein.
Weil der üble Geruch einer Stinknase für die Mitmenschen unangenehm ist, erleiden die Erkrankten häufig einen sozialen Ausschluss.

Produkt-Tipp: Colloidales Silber, Bromelain

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Kommt EHEC von Außerirdischen?

Die "EHEC-Detektive" sind mit ihren Ermittlungen einen Schritt weiter gekommen und konnten sowohl Gurke als auch Sprossen entlasten. Freispruch für das unschuldige Gemüse!

Doch die Angst sitzt jetzt noch tiefer im Nacken. Die Untersuchungen am gestrigen Montag sollten endlich Klarheit bringen. Doch das Gegenteil geschah. Neue Verunsicherung macht sich breit. Das große EHEC-Rätsel geht weiter.

Mit Schweine- oder Vogelgrippe kann man niemanden mehr aus der Reserve locken. Von Rinderwahn ganz zu schweigen. Die sind nicht mehr spannend genug. Kein Wunder, dass wir jetzt wieder etwas Neues haben! Die Steigerung: EHEC schädigt nicht nur den Körper, sondern erinnert gleichermaßen an die Schreckgespenster Alzheimer und Parkinson. Es werden beide Bereiche abgedeckt: der physische und der psychische. Wofür man früher zwei Krankheiten benötigte, wird jetzt mit einer erledigt. Die Erreger können schon frühzeitig irreparable neurologische Schäden hinterlassen, alarmierten die beiden Neurologen, Professor Joachim Röther und Professor Christian Gerloff, am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Sprache ist von Verwirrtheit, verminderter Aufmerksamkeit, Erregbarkeit, Sprachverlust, und Bewegungsstörungen, unwillkürlichen Muskelzuckungen, epileptischen Anfällen, Störungen der Hirnstammfunktionen bis hin zum Koma.

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Magenbakterium fördert Parkinson

Das Magenbakterium Helicobacter pylori ist der Hauptverursacher bei der Entstehung von Magentumoren und Magengeschwüren. Schätzungen zufolge ist die Hälfte der Menschheit mit den Mikroben infiziert.

Bei rund 10% davon führt die Infektion langfristig zu Magenschleimhautschäden und Magengeschwüren. Infizierte haben zudem ein erhöhtes Risiko, an Magenkrebs zu erkranken.

Nun haben Forscher herausgefunden, dass die Bakterien auch die Entstehung von Parkinson begünstigen. Das Team um Traci Testerman von der Louisiana State University stellte im Mai 2011 seine Ergebnisse auf dem 111. Treffen der "American Society for Microbiology" in New Orleans vor. "Unsere Ergebnisse legen nahe, dass eine Infektion mit Helicobacter pylori eine maßgebliche Rolle bei der Entwicklung von Parkinson beim Menschen spielen kann", sagte Traci Testerman vom Louisiana State University Health Sciences Center.

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