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Wie Mikronährstoffe das Risiko für Makuladegeneration verringern

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  • Kategorie: Augen
  • Veröffentlicht: Freitag, 21. Oktober 2011 08:06
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Die altersabhängige Makualdegeneration (AMD) ist in Europa die häufigste Ursache für eine Erblindung bei Personen über 55 Jahren. Die sich wandelnde Altersstruktur fördert zudem einen kontinuierlichen Anstieg der Erkrankungen.

Risikofaktoren sind sowohl Alter und Veranlagung, aber auch Erkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Fettstoffwechselstörungen und Umwelt-Einflüsse. Das Sonnenlicht mit seinen blauen und ultravioletten Strahlen scheint bei der Entstehung von AMD eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen. Rauchen und unausgewogener Ernährung tun ihr Übriges. Auch eine blaue oder helle Irisfarbe erhöhen das AMD-Risiko, berichtete Dr. Angela Zipf-Pohl, niedergelassene Augenärztin in Köln, auf einer Fortbildungsveranstaltung in Taufkirchen.

Die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, wird zum Lesen und zum detaillierten Erkennen benötigt. Sie kann jedoch mit fortschreitendem Alter ihre Funktionsfähigkeit verlieren.

Am 17. Oktober 2011 berichtete die Ärztezeitung (www.aerztezeitung.de) darüber, welche Mikronährstoffe den oxidativen Stress im Auge von Patienten mit Altersbedingter Makuladegeneration reduzieren können.

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Jeder Dritte ist von Altersblindheit bedroht: Selbsttest

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  • Kategorie: Augen
  • Veröffentlicht: Dienstag, 20. April 2010 08:12
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Weltweit sind 733 Millionen Menschen blind oder schwer sehbehindert. Jede dritte Person im Rentenalter erwischt sie irgendwann - die altersbedingte Makula-Degeneration. Erste Anzeichen sind ein grauer Punkt in der Mitte des Sehfeldes und das unscharfe Erscheinen von Linien.

Wissenschaftler der Universitätsklinik Jena haben herausgefunden, dass der natürliche Farbstoff Lutein das Fortschreiten einer altersbedingten Netzhautzerstörung stoppen kann.

Testen Sie sich selbst! Könnten auch Sie zu den Betroffenen gehören? Der Amsler-Gitter-Test gibt Ihnen eine erste Auskunft:
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30% mehr blinde Menschen bis zum Jahr 2030

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  • Kategorie: Augen
  • Veröffentlicht: Montag, 15. Dezember 2008 08:24
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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In einer offiziellen Pressemitteilung schreibt die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften: "Im Jahr 2030 wird es in Deutschland ein Drittel mehr blinde Menschen und hochgradig Sehbehinderte geben als heute. Das zeigen aktuelle Berechnungen von Dr. Christine Knauer und Prof. Dr. Norbert Pfeiffer von der Universitäts-Augenklinik in Mainz.
Die Prognose der beiden Wissenschaftler belegt außerdem, dass die Zahl der Neuerblindungen bis zum Jahr 2030 um 60 Prozent zunehmen wird. "Die demographische Entwicklung lässt altersabhängige Augenerkrankungen unausweichlich steigen", erklärt Professor Pfeiffer, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). "

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Wie Sie wiederkehrende Harnwegsinfektionen ein für allemal loswerden

Bb der romantische Bummel über den Weihnachtsmarkt oder der sportliche Ski-Urlaub in den Bergen - auch die kalte Jahreszeit hat ihren Reiz. Doch gerade im Winter können Unterkühlungen, Zugluft, kalte Füße und ungeschützte Nierengegenden zu schmerzhaften Blasenentzündungen führen. Ist der Unterleib erst einmal unterkühlt und damit weniger durchblutet, haben Bakterien ein leichtes Spiel sich auszubreiten. Ständiger Harndrang und brennende Schmerzen beim Wasserlassen sind die Folge. Insbesondere Frauen kennen das.

Eine Harnwegsinfektion ist eine Entzündung der ableitenden Harnwege. Sie wird meist durch Bakterien verursacht. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Sogar jede zweite Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an einer Harnwegsinfektion. 20 bis 30 Prozent von ihnen bekommen immer wiederkehrende Harnwegsinfekte.

Auch Männer in der zweiten Lebenshälfte erkranken öfter an einer Harninfektion als junge Männer. Meist liegt es daran, dass eine vergrößerte Prostata den Harnabfluss stört.

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Prostatakrebs: mehr neue Krebsfälle

Bei Männern wurde 2004 häufiger Krebs diagnostiziert als noch zwei Jahre zuvor, informierte das Robert-Koch-Institut kürzlich in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister. Die Zahl der Neuerkrankungen stieg unter deutschen Männern um 12.000 auf 230.500. Dabei handelte es sich vor allem um Prostatakrebs.
Die Zahl der Neuerkrankungen bei Frauen blieb den Schätzungen zufolge unverändert bei 206.000 pro Jahr. Als Ursachen für den Anstieg bei den Männern nannten die Experten neben der veränderten Altersstruktur auch eine verbesserte Früherkennung bei Prostatakrebs. Männer erkrankten dem Bericht zufolge vor allem an Prostata (58.570) und Darm (37.250). Bei Frauen wurden insbesondere Brust (57.230) und Darm (36.000) von Krebs befallen. 2004 starben laut den Angaben 208.800 Deutsche infolge ihrer Krebserkrankung.
Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Krebs in Deutschland", welche alle 2 Jahre vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (GEKID) herausgegeben wird. Bestelladresse: Robert Koch-Institut, GBE, Seestr. 10, 13353 Berlin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Studie: Viele Kohlenhydrate am Abend sind ungünstig für die Gesundheit

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  • Kategorie: Diabetes
  • Veröffentlicht: Mittwoch, 14. Juni 2017 06:05
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Eine Veröffentlichung in der internationalen Zeitschrift „Nutrients“ macht deutlich, dass Jugendliche, die abends regelmäßig mehr Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index zu sich nehmen, im jungen Erwachsenenalter höhere Risikomarker für Typ-2-Diabetes haben.

Eine Studie der Universität Bonn, an der Prof. Dr. Anette Buyken vom Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit der Universität Paderborn als Initiatorin beteiligt zeigt, dass der Spiegel vieler Hormone einem 24-Stundenrhythmus unterliegt, der durch die sogenannte innere Uhr gesteuert wird. Zum Beispiel sind wir abends weniger insulinsensitiv, d. h. unsere Stoffwechselantwort auf unsere Nahrung – vor allem Kohlenhydrate – ist abends geringer als morgens“, erklärt Buyken. Während der Pubertät komme eine natürlicherweise verminderte Insulinsensitivität hinzu.
Studien an Erwachsenen zeigten bereits, dass der regelmäßige Verzehr von Kohlenhydraten mit hohem glykämischen Index (GI) die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes begünstigen. Daher wurde in der DONALD-Studie (Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed Study) jetzt bei Jugendlichen untersucht, ob langfristig ein abendlich höherer Konsum von Kohlenhydraten mit höherem GI ungünstig für spätere Typ-2-Diabetesrisikomarker ist.

An der Studie nahmen 252 Probanten teil, die während der Pubertät ein Wiege-Ernährungs-Protokoll geführt hatten und im jungen Erwachsenenalter erneut untersucht wurden. Die Analyse der Daten zeigte, dass Jugendliche, die im Alter von 9 bis 16 Jahren abends regelmäßig reichlich Kohlenhydrate mit höherem GI verzehrten, im jungen Erwachsenalter (durchschnittliches Alter: 21 Jahre) insulinresistenter waren und einen höheren Fettleberindex (je höher der Index, desto eher liegt eine Fettleber vor) hatten als diejenigen, die abends moderate Mengen an Kohlenhydraten mit höherem GI verzehrten.

„Interessant ist, dass sich beide Zusammenhänge für den abendlichen, aber nicht für den morgendlichen Verzehr zeigen“, sagt Erstautorin Tanja Diederichs. „Für die langfristige Diabetesprävention ist es daher vermutlich entscheidend, abends auf große Kohlenhydratportionen mit höherem GI zu verzichten. Das bedeutet, Lebensmittel wie zum Beispiel Weißbrot, Instant-Kartoffelpüree oder klebrigen weißen Reis eher zu meiden“, fügt Initiatorin Prof. Dr. Anette Buyken hinzu, die seit April 2017 Professorin an der Universität Paderborn ist.

Publikation: Diederichs T, Herder C, Roßbach S, Roden M, Wudy SA, Nöthlings U, Alexy U, Buyken AE (2017). Carbohydrates from Sources with a Higher Glycemic Index during Adolescence: Is Evening Rather than Morning Intake Relevant for Risk Markers Of Type 2 Diabetes in Young Adulthood? Nutrients, DOI: 10.3390/nu9060591

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