Scharf! Wie die rote Schote Pfunde purzeln lässt.

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Dienstag, 07. Juni 2011 08:50
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Chili zähmt den Appetit, erhöht den Grundumsatz und vernichtet die Vorläufer der Fettzellen. Die feurige Schote (Cayenne) ist eine starke Waffe im Kampf gegen Heißhungerattacken und überflüssige Pfunde.

Bereits seit Jahren spricht man darüber, dass Chili Übergewicht entgegenwirken kann. Sie bringt den Stoffwechsel auf Hochtouren, erhöht den Energieumsatz und verhindert, dass sich Fettpölsterchen auf den Hüften und um den Bauch absetzen.

Wer sein Essen mit Chili würzt, hat deutlich weniger Lust auf Fettiges und Süßes, zeigt eine aktuelle US-Studie, die im Journal "Physiology & Behavior" erscheint (doi:10.1016/j.physbeh.2010.11.018).
"Wir konnten nachweisen, dass der Verzehr von Cayennepfeffer den Appetit dämpft und den Kalorienverbrauch nach der Mahlzeit erhöht", erklärt Studienleiter Richard Mattes von der Purdue University. Die aktuelle Studie zeigt vor allem, dass schon ein halber Teelöffel Cayennepfeffer wirkt.

An dem sechswöchigen Experiment nahmen 25 normalgewichtige Freiwillige teil. 13 von ihnen mochten scharfe Speisen, 12 von ihnen waren keine Fans von Chili & Co. Während die Scharfesser im Schnitt einmal täglich 1,8 Gramm Cayenne im Rahmen einer Mahlzeit verspeisten, trauten sich die Chiliverächter nur im Schnitt 0,3 Gramm Chilipulver zu. Trotzdem war die appetitzügelnde Wirkung bei der zweiten Gruppe stärker. "Ein ungewohnter Reiz hat einen größeren Effekt", erklärt der Wissenschaftler. Wie schnell sich die einzelnen an die Schärfe gewöhnen, sollen weitere Untersuchungen zeigen.

Bereits frühere Studien hatten den appetithemmenden Effekt der scharfen Schoten belegt und gezeigt, dass durch den Konsum die Körpertemperatur steigt - und damit auch der Kalorienverbrauch.



Kennen Sie das auch? Das Essen schmeckt besonders gut und ist lecker gewürzt. Eine wohlige Wärme steigt in Ihnen hoch... Der Körper setzt Energie in Form von Wärme frei. In der Wissenschaft wird dieser Effekt als "Thermogenese" bezeichnet. Nach jedem Essen wird ein Teil der aufgenommenen Kalorien in Wärme umgewandelt. Cayenne kann diesen Effekt verstärken und so den Kalorienverbrauch erhöhen.

Dass Chili auch den Blutzucker in Schach hält, haben Forscher der University of Tasmania in Australien festgestellt. Die Wissenschaftler ließen 30 Testesser zunächst vier Wochen lang chilifreie Kost verzehren und stellten ihnen anschließend einen Speiseplan mit Chili zusammen. Das Ergebnis: Der Insulinspiegel stieg nach der chilireichen Kost jeweils wesentlich schwächer an als nach der ungewürzten Mahlzeit. Ein starker Anstieg des Insulinspiegels gilt als Risikofaktor für eine Gewichtszunahme.

Forscher aus Taiwan konnten einen weiteren Hintergrund der schlankmachenden Schärfe aufklären. Der Inhaltsstoff Capsaicin aus dem Chili treibt die Vorläuferzellen der Fettzellen regelrecht in den Selbstmord. Das Capsaicin schädigt die Mitochondrien der Vorläuferzellen. Damit sind die Zellen von der zelleigenen Energiemaschinerie abgeschnitten. Außerdem wirkt Capsaicin auf ein Molekül, das den Zelltod auslöst.

Weiterer positiver Nebeneffekt: Cayenne stärkt die Immunabwehr und kann die Bildung von Endorphinen ansprechen, den körpereigenen "Glückshormonen".

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