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Mythos oder Wahrheit? Gesundheitsmärchen aufgedeckt

Essen am Abend macht dick. Und in der nassen Badehose holt man sich den Tod. Das hat Oma schon gewusst. Also muss es wohl auch stimmen.

Hartnäckige Irrtümer, die seit Jahren durch die Köpfe geistern und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Mythen, an die selbst manche Mediziner glauben. Wir enthüllen diese Gesundheitsmärchen.

Mythos 1: Dünne Menschen sind gesünder und leben länger
Falsch!
Eine zunehmende Anzahl von Studien geben Hinweise darauf, dass Menschen, die ein paar Kilos zu viel auf die Waage bringen, nicht nur länger leben, sondern auch seltener an Alzheimer und Parkinson erkranken als Schlanke.

Mythos 2: Essen am Abend macht dick
Falsch!
Die Kalorien-Bilanz entscheidet über das Gewicht, nicht der Zeitpunkt der Mahlzeit. Ob die Hauptmahlzeit abends, mittags oder morgens eingenommen wird, ist dem Körper egal. Das parasympathische Nervensystem ist für den Darm verantwortlich, und es ist gerade dann aktiv, wenn wir ruhen. Also wird im Schlaf bestens verdaut.
Das einzige was zählt, ist die Energiebilanz des Gesamttages: Aufgenommene Kalorien minus verbrauchte Kalorien.

Mythos 3: Fett macht dick
Falsch! Der Fettanteil in der Nahrung sollte bei ca. 30% liegen. Insbesondere pflanzliche Öle (Flachsöl, Perillaöl) sowie Fischöl und Krillöl enthalten so genannte ungesättigte Fettsäuren, die wir zum Leben brauchen. Die gesundheitsfördernde Wirkung der mediterranen Küche, die reich ist an der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, ist bekannt. Indische und israelische Forscher veröffentlichten die Ergebnisse einer Studie in der renommierten englischen Fachzeitschrift "The Lancet", bei der 1000 Patienten mit Herzkranzgefäßerkrankungen je zur Hälfte eine Alpha-Linolensäure-reiche oder eine konventionelle asiatische Kost erhielten. Nach 2 Jahren erfolgte die Auswertung, die eine Halbierung der Herzanfälle (plötzlicher Herztod bzw. Herzinfarkt) in der Alpha-Linolensäure-Gruppe ergab.

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