Was bei Heuschnupfen hilft

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  • Kategorie: Allergie
  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 31. August 2016 07:59
  • Veröffentlicht: Sonntag, 22. April 2012 14:29
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Ein echter Geheimtipp, was Heuschnupfen anbetrifft, scheint ägyptischer Schwarzkümmel zu sein.

Auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Schwarzkümmel) finden Sie dazu Folgendes:
„Reines Schwarzkümmelöl wird in der Naturheilkunde als vermeintliches Heilmittel vor allem zur Linderung von Allergien, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), zur Regulierung des Immunsystems, gegen Asthma, in Begleitung von Chemotherapien zur Milderung der Nebenwirkungen, bei Verdauungsproblemen, Bluthochdruck sowie in der Tiermedizin verwendet. In der indischen Heilkunde gilt es als bevorzugtes Mittel zu Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden.“

Allergische Reaktionen, zu denen auch der Heuschnupfen gehört, haben in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Die Erkrankung beginnt meist im Kindesalter und führt jahrzehntelang zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Dauerschnupfen und tränende oder juckende Augen gehören zum Alltag. Außerdem erhöht sich das Risiko, früher oder später an Asthma zu erkranken. Wird der Heuschnupfen einfach ignoriert, so kann diese Erkrankung auf die Nasennebenhöhlen oder die Bronchien übergehen. Schlimmstenfalls kann sogar der gesamte Organismus von einer allergischen Reaktion bis hin zum allergischen Schock betroffen sein.

Krankheitsauslöser sind hauptsächlich die über die Atmung aufgenommenen Pollen von Gräsern, Bäumen und Kräutern. Typischerweise beginnt der Heuschnupfen mit Juckreiz in der Nase, Rötung und Fremdkörpergefühl an den Bindehäuten der Augen, gelegentlichem Brennen und Juckreiz der Mundschleimhaut, des Rachens und der äußeren Gehörgänge. Je nach Intensität des Pollenflugs bildet sich weißlich-wässriger Schleim in der Nase, begleitet von massivem Juckreiz, Niesattacken und Nasenatmungsbehinderung. Nach ca. einer Woche Krankheitsverlauf tritt ein reduziertes Riechvermögen hinzu.

Für Betroffene besteht die Möglichkeiten, sich beim Luftdatenservice online über den aktuellen Pollenflug zu informieren: http://services.allergie-helfer.de/ah. Hier kann nach Postleitzahlen abgerufen werden, welche Pollen in hohen Konzentrationen auftreten und zu Atembeschwerden führen könnten.

In der Alternativmedizin empfiehlt man bei Heuschnupfen außer Schwarzkümmelöl auch gern den Reishi-Pilz. Er reguliert das Immunsystem, verbessert die Sauerstoffzufuhr und vermindert durch seine cortisonähnlich wirkenden Triterpene die Histaminausschüttung, die für viele der allergischen Symptome wie Juckreiz, Schleimhaut-Schwellungen und damit verbundene Entzündungen des Körpers verantwortlich ist.
Quercetin kann ebenfalls im Körper die Histamin-Freisetzung verhindern und somit als natürliches Antihistamin agieren.