Aufgepasst!

Diese Krankheiten sind sogar Ärzten peinlich

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 16. Juni 2011 09:32
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Peinlich, peinlich, womit sich manch einer rumärgern muss. Es gibt Krankheiten, über die schweigt man lieber und sogar der Arzt spricht nur ungern darüber. Nicht jeder ist mutig genug, mit übermäßigen Blähungen, Stinknase oder Schweißaura unter Menschen zu gehen.

Viele Betroffene schämen sich dafür sogar so sehr, dass sie deswegen noch nicht mal über fachmännische Hilfe nachdenken. Wir brechen das Schweigen und nennen die Tabu-Erkrankungen beim Namen.

Flatulenz oder Meteorismus (Blähsucht)

Blähsucht entsteht durch eine übermäßige Ansammlung von Gas im Verdauungstrakt. Bauchdrücken und Blähungen werden zu ständigen Begleitern. Eine Therapie dieser Meteorismus oder Flatulenz genannten Krankheit ist meist langwierig, da es verschiedene Ursachen geben kann. Hinter der Blähsucht können ernste Krankheiten stecken, z. B. Darmverschluss, Verdauungsstörungen, Bauchfell-Entzündung, Herzinsuffizienz oder Leberzirrhose. Verantwortlich sind oft auch Lebensmittelunverträglichkeiten.

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Ozaena (Stinknase)

Die Stinknase ist eine Erkrankung, bei der ein Gewebsschwund der Nasenschleimhaut sowie der Muscheln vorliegt. Die sich zurückbildende, trockene Nasenschleimhaut begünstigt Keimansiedlungen, welche einen unangenehmen, süßlich-faulen Geruch absondern. Da sich die Schleimdrüsen ebenfalls zurückbilden, kann der Naseninnenraum nicht mehr ausreichend befeuchtet werden. Das führt zu Trockenheit der Schleimhaut und damit zu starker, schwarzer bis gelb-grüner Borkenbildung. Folgen der zähen Verkrustungen können Kopf- und Nasenschmerzen, Nasenbluten sowie Vereiterungen sein.
Weil der üble Geruch einer Stinknase für die Mitmenschen unangenehm ist, erleiden die Erkrankten häufig einen sozialen Ausschluss.

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Kommt EHEC von Außerirdischen?

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Dienstag, 07. Juni 2011 09:13
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Die "EHEC-Detektive" sind mit ihren Ermittlungen einen Schritt weiter gekommen und konnten sowohl Gurke als auch Sprossen entlasten. Freispruch für das unschuldige Gemüse!

Doch die Angst sitzt jetzt noch tiefer im Nacken. Die Untersuchungen am gestrigen Montag sollten endlich Klarheit bringen. Doch das Gegenteil geschah. Neue Verunsicherung macht sich breit. Das große EHEC-Rätsel geht weiter.

Mit Schweine- oder Vogelgrippe kann man niemanden mehr aus der Reserve locken. Von Rinderwahn ganz zu schweigen. Die sind nicht mehr spannend genug. Kein Wunder, dass wir jetzt wieder etwas Neues haben! Die Steigerung: EHEC schädigt nicht nur den Körper, sondern erinnert gleichermaßen an die Schreckgespenster Alzheimer und Parkinson. Es werden beide Bereiche abgedeckt: der physische und der psychische. Wofür man früher zwei Krankheiten benötigte, wird jetzt mit einer erledigt. Die Erreger können schon frühzeitig irreparable neurologische Schäden hinterlassen, alarmierten die beiden Neurologen, Professor Joachim Röther und Professor Christian Gerloff, am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Sprache ist von Verwirrtheit, verminderter Aufmerksamkeit, Erregbarkeit, Sprachverlust, und Bewegungsstörungen, unwillkürlichen Muskelzuckungen, epileptischen Anfällen, Störungen der Hirnstammfunktionen bis hin zum Koma.

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Magenbakterium fördert Parkinson

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Dienstag, 07. Juni 2011 08:33
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Das Magenbakterium Helicobacter pylori ist der Hauptverursacher bei der Entstehung von Magentumoren und Magengeschwüren. Schätzungen zufolge ist die Hälfte der Menschheit mit den Mikroben infiziert.

Bei rund 10% davon führt die Infektion langfristig zu Magenschleimhautschäden und Magengeschwüren. Infizierte haben zudem ein erhöhtes Risiko, an Magenkrebs zu erkranken.

Nun haben Forscher herausgefunden, dass die Bakterien auch die Entstehung von Parkinson begünstigen. Das Team um Traci Testerman von der Louisiana State University stellte im Mai 2011 seine Ergebnisse auf dem 111. Treffen der "American Society for Microbiology" in New Orleans vor. "Unsere Ergebnisse legen nahe, dass eine Infektion mit Helicobacter pylori eine maßgebliche Rolle bei der Entwicklung von Parkinson beim Menschen spielen kann", sagte Traci Testerman vom Louisiana State University Health Sciences Center.

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EHEC – Was wäre wenn?

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 30. Mai 2011 08:36
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Es ist wieder so weit. EHEC ist da! Mit Schweine-oder Vogelgrippe kann man niemanden mehr aus der Reserve locken. Von Aids, Ebula oder dem Norovirus ganz zu schweigen. Die sind nicht mehr spannend genug.

Doch jetzt bereiten wir uns europaweit-gemeinschaftlich auf die Folgen einer neuen tödlichen Epidemie vor. „Der Höhepunkt der EHEC-Welle ist noch nicht erreicht.“, warnen die Medien.
„Wir haben gemeinsam Angst. Wir sind uns alle einig. Wir überstehen das zusammen“, scheint ein Chorus aus dem Hintergrund zu suggerieren.
Eine prima Methode, um neue Dinge möglichst ohne Widerstand umsetzen zu können. Die große Gemeinschaft ist stark auf ein Thema fokussiert. Alles andere tritt zurück. Es wird zwar wahrgenommen, aber es ist nicht wichtig… Und so ist es nicht verwunderlich, dass zurzeit neue Konzepte für eine Sicherung der medizinischen Versorgung in Deutschland beraten werden. Was sich dahinter verbirgt, lässt sich leicht erahnen.

Die Gurke versetzt alles in Aufruhr. Ein Gemüse, das bisher an nichts schuld hatte - noch nicht einmal am Übergewicht, denn die Gurke hat kaum Kalorien.
Letzten Samstag beim Abendessen hatte ich in einem meiner Lieblingsrestaurants einen kurzen analysierenden Blick über die Salatteller der Gäste schweifen lassen. 85% haben die Gurkenscheibe (es war wirklich nur eine) nicht angerührt.  Die Angst scheint tief im Nacken zu sitzen.

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Skandal um schädliche Prothesen

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Freitag, 29. April 2011 06:43
  • Geschrieben von webmaster
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Von Udo Ludwig, Ansgar Mertin und Barbara Schmid

Eine Tochter des US-Konzerns Johnson & Johnson hat weltweit künstliche Hüftgelenke zurückgerufen. Doch viele der 5500 deutschen Patienten wissen noch gar nichts davon.

Auf dem Esstisch von Martha Hussung stehen acht Flaschen Mineralwasser, daneben liegen mehrere Packungen mit Schmerztabletten. Das Wasser hat ihre Tochter Karin vor zwei Tagen dort hingestellt. Die 74-Jährige braucht diesen Vorrat, denn allein kann sie die Flaschen nicht mehr tragen.

Martha Hussung schaut die Flaschen an und legt den Kopf in die linke Hand. "Das Leben ist sooo langweilig geworden", sagt die ehemalige Postangestellte dann, "ich häng hier rum wie ein Krüppel, eigentlich ist das kein Leben mehr."

Vor fünf Jahren noch war Martha Hussung eine vitale Frau. Sie wanderte, machte Gymnastik, fuhr Auto. Dann tat auf einmal die linke Hüfte weh, eine Arthrose. Sie erhielt ein künstliches Hüftgelenk.

Die Ärzte bauten ihr eine Prothese der Firma DePuy ein, einer Tochter des amerikanischen Weltkonzerns Johnson & Johnson. Das hätten sie besser nicht gemacht, denn das Produkt hat offenbar Mängel. Und zwar nicht nur im Fall von Martha Hussing, sondern bei vielen Menschen überall in der Welt.

Tausende Prothesen sind inzwischen wieder herausoperiert worden; die Firma hat das Modell vom Markt genommen. Allein in Deutschland wurden in 157 Krankenhäusern 5500 dieser DePuy-Implantate eingesetzt. Fachleute rechnen damit, dass die meisten irgendwann vorzeitig ausgetauscht werden müssen. Es geht um Kosten in dreistelliger Millionenhöhe. Die Affäre könnte sich zu einem der größten Schadensfälle der deutschen Medizingeschichte entwickeln.

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