Aufgepasst!

Schluss mit Hokuspokus. Handlesen wird wissenschaftlich!

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Dienstag, 19. April 2011 09:01
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Haben Sie einen relativ kurzen Ringfinger oder verfügen Sie über die längere Ausführung? Egal, wie lang er ist. Denn das, was in diesem Artikel steht, wird Sie auf alle Fälle interessieren.
Das Verhältnis der Fingerlängen erlaubt Forschern vorsichtige Aussagen über die hormonelle Entwicklung eines Menschen und somit über seine Charakterzüge, seine sexuelle Orientierung und sein Risiko für hormonabhängige Krebsarten.

Die Fingerlänge wird bereits vor der Geburt festgelegt. Sie steht im Zusammenhang mit der Menge an Sexualhormonen in der Gebärmutter. Fetale Androgene, vor allem Testosteron, werden ab der achten Schwangerschaftswoche produziert und bestimmen die relative Länge der Finger. Je mehr Testosteron der Fötus produziert, umso länger wird der Ringfinger im Vergleich zum Zeigefinger.

Die Testosteron-Konzentration vor der Geburt beeinflusst neben der Bildung der Geschlechtsorgane auch die Entwicklung des Gehirns. Zuviel Testosteron kann nach Ansicht des britischen Forschers John Manning von der Universität Liverpool das Wachstum der rechten Gehirnhälfte auf Kosten der linken fördern. Das wiederum kann zu besseren mathematischen und musikalischen Fähigkeiten, aber auch zu einem eingeschränkten Leseverständnis führen.

Zuviel vorgeburtliches Testosteron wurde außerdem mit Migräne, Autismus, Stottern, Schizophrenie und Depressionen in Zusammenhang gebracht, so Manning. Er untersuchte unter anderem autistische Kinder und deren Familien und stellte fest, dass sie übermäßig lange Ringfinger haben. Das galt auch für die Familienangehörigen, die selbst nicht betroffen waren.

Schauen Sie etwa noch immer wie gebannt auf Ihre Finger?

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Werden wir seit Jahren immer dümmer?

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 21. Oktober 2010 13:06
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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In Deutschland sind etwa 70 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen zwischen 18 und 80 Jahren übergewichtig, davon etwa rund ein Drittel krankhaft fettleibig. Tendenz steigend. Übergewicht scheint sich langsam aber sicher zu einer Epidemie zu entwickeln. Diabetes, Darm- und Brustkrebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten können die Folge sein. Vor 1980 war das Problem kaum bekannt. Damals lag der Anteil der krankhaft dicken Menschen in den meisten Ländern noch deutlich unter zehn Prozent.

Doch woher kommt dieser Trend? Die 2008 erschienene Ernährungsstudie stellt einen Zusammenhang zwischen Bildung und Übergewicht her. Die Wissenschaftler lehnen sich dabei sehr weit aus dem Fenster und folgern, dass Dicke wirklich dumm, dafür aber lustig und gemütlich sind. Der BMI soll sowohl mit dem Bildungsniveau als auch der Höhe des Pro-Kopf-Nettoeinkommens variieren. Wer einen höheren Schulabschluss hat oder mehr verdient, wiegt weniger.

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Gefährlicher Trend: Botox*-Flatrate

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Mittwoch, 29. September 2010 08:24
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Das Leben hinterlässt Spuren - auch auf der Haut. Einfach nur wieder etwas jugendlicher aussehen, der Haut ein wenig "auf die Sprünge helfen". Diesen Wunsch haben ab einem gewissen Zeitpunkt fast alle Frauen... und Männer. Sie auch?
Faltenfrei und entspannt aussehen für wenig Geld - so lautet ein neuer Trend einiger in- und ausländischer Schönheitskliniken. Denn es wurde die sogenannte Botox*-Flatrate erfunden. Für eine monatliche Gebühr von 39 bis 99 Euro können sich Patienten beliebig oft Botulinumtoxin spritzen lassen. Die Verführung ist groß. Schließlich ist bereits alles gezahlt. Doch viel hilft nicht immer viel; und schon gar nicht, wenn es sich um ein Nervengift handelt.

Viel zu schnell werden mit der Botox-Flatrate Überdosierungen und Nebenwirkungen riskiert. Das können asymmetrische Gesichtszüge sein, vermehrte Falten an angrenzenden Hautarealen oder sogar hässliche Hängelider. Das Schlimme daran: Diese Entstellungen verschwinden erst nach Monaten wieder, denn Botulinumtoxin, welches unter die Haut gespritzt wird, baut sich nur sehr langsam wieder ab.

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Ignoriert: männliche Wechseljahre

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Freitag, 27. August 2010 08:24
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Was für Frauen eine ganz selbstverständliche Sache ist, sorgt bei den Männern meist für Verwirrung und Unklarheit. Doch auch wenn es niemand wahrhaben möchte: Auch das starke Geschlecht kommt in die Wechseljahre - und zwar früher als MANN denkt. Der Fachbegriff lautet Klimakterium virile. Die Spanne erstreckt sich über einen sehr langen Zeitraum. Sie beginnt früher und endet später als bei der Frau. Verantwortlich dafür ist in erster Linie das langsame Nachlassen der Testosteron-Produktion. Ab dem 20. Lebensjahr nimmt die Menge dieses männlichen Hormons jährlich um ein Prozent ab. Kritische Werte treten bereits ab dem 45. bis 50. Lebensjahr auf.

Ein US-Urologenteam der Northwestern University hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass 95 Prozent der männlichen Wechseljahre als solche nicht erkannt bzw. akzeptiert werden und daher auch unbehandelt bleiben. Schnell finden sich Gründe, die vorgeschoben werden. Die Symptome werden als ganz normale Midlife-Crisis abgetan. Energiedefizit, Müdigkeit, Schlafstörungen sowie Muskelab- und Fettaufbau kommen wohl von einem ungesunden Lebensstil oder Alltagsstress, so die einschlägige Meinung.
Männliche Wechseljahre sind einfach unmännlich. Sie werden deshalb von der Gesellschaft sehr häufig mitleidig belächelt oder sogar negiert. Und doch sind sie da und es gibt - genau wie bei den Frauen, - Möglichkeiten, diese zu erleichtern.
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Schluss mit durchgeschwitzten Pullis

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 05. Juli 2010 09:00
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Endlich ist der Sommer da! Blauer Himmel, Sonnenschein und warme Temperaturen lassen die Laune steigen und die Natur zeigt sich in ihrer vollen Pracht. Egal ob Sport, Spielen, Grillen, Baden oder Picknick - das Leben findet hauptsächlich draußen statt. Und es wird heiß!

Für einige ist jedoch die Hitze ein echtes Problem. Schwitzen ist für den Körper lebenswichtige Funktion (körpereigene Klimaanlage). Ohne zu schwitzen würden wir innerlich verkochen. Normalerweise schwitzt der Mensch pro Tag rund einen halben Liter Flüssigkeit aus. Im Urlaub in den Tropen oder bei starker körperlicher Anstrengung können es im Extremfall sogar bis zu sechs Liter sein. Das ist ganz normal.

Der Mensch besitzt zwischen 2 und 4 Millionen Schweißdrüsen, deren Aufgabe es ist, die Körpertemperatur konstant zu halten. Außerdem entledigt sich der Körper während des Schwitzens bestimmter Gift- und Schlackenstoffe, wodurch die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden. Unsichtbare Schweißproduktion hydriert die Haut und hilft bei der Produktion des schützenden Säuremantels.

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