Aufgepasst!

Alt und behindert

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Freitag, 20. März 2009 07:24
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zeigt, wie sich der demografische Wandel auf Menschen mit lebenslanger Behinderung auswirkt.
Jeder zwölfte Bundesbürger besitzt einen Schwerbehindertenausweis. Die meisten dieser 6,7 Millionen Personen sind im Rentenalter und wegen einer langjährigen Erkrankung in ihrem Leben eingeschränkt. Doch nur ein Bruchteil davon braucht Unterstützung im Alltag.

Wer tägliche Begleitung und Unterstützung benötigt, hat einen Anspruch auf Sozialhilfe, genauer: auf Leistungen zur Eingliederungshilfe. Diese finanziert zum Beispiel einen Platz im Heim, in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder im ambulant betreuten Wohnen. Die meisten Eingliederungshilfeberechtigten haben eine so genannte geistige oder mehrfache Behinderung. Weiterlesen ...

DGE: Testosteronmangel trifft auch jüngere Männer

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 31. August 2016 07:11
  • Veröffentlicht: Freitag, 05. Dezember 2008 12:56
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Jeder fünfte Mann in hausärztlicher Behandlung hat einen niedrigen Testosteronspiegel, zeigt das Ergebnis einer aktuellen Querschnittsstudie an deutschen Arztpraxen. Testosteronmangel ist nicht allein eine Frage des Alters, belegen die Forscher.
Diese aktuellen Ergebnisse sind Teil einer umfassenden Studie (DETECT) zur Häufigkeit von Herzkreislauf-Erkrankungen: Vor fünf Jahren hatten Hausärzte in rund 3200 Praxen mehr als 50 000 Patienten körperlich untersucht. Bei 2719 männlichen Patienten wurde im Rahmen der Studie auch die Konzentration des männlichen Geschlechtshormons im Blut bestimmt. Ergebnis: 19,3 Prozent der Männer wiesen einen Testosteronmangel auf.
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Studie: Rauchen macht dumm

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 09. Oktober 2008 12:34
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Seit etlichen Jahren ist es deutlich auf Zigarettenschachteln zu lesen: "Rauchen kann tödlich sein". Jeder Raucher weiß um die erhöhten Risiken wie Krebs, Lungen- sowie Herz- und Kreislauferkrankungen.
Die Wissenschaftlerin Séverine Sabia des Forschungsinstituts INSERM in Villejuif, Frankreich, belegte jetzt, dass Raucher bereits im mittleren Alter eine geistige Vergreisung entwickeln. Mit einer Studie mit über 10.000 35 bis 55-Jährigen Staatsbediensteten des Regierungsbezirks London zeigte die Forscherin, dass Raucher gegenüber Nichtrauchern ihre geistige Leistungsfähigkeit einbüßen.

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Lebensmittelüberwachung beanstandet 129.000 Betriebe

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 08. September 2008 12:29
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Haben Sie sich auch schon einmal gefragt: Wie sicher sind eigentlich unsere Lebensmittel? Kann ich auch bei den hohen Temperaturen im Sommer den Großeinkauf erledigen, ohne böse Überraschungen erleben zu müssen? Sicher erinnern Sie sich an den Gammelfleisch-Skandal sowie an diverse Rückrufaktionen in der Vergangenheit.
Zahlreiche Institutionen und Behörden wirken mit, unsere Lebensmittel sicherer zu machen. Betriebe, die Lebensmittel herstellen, bearbeiten oder verkaufen, werden regelmäßig und bei Verdacht kontrolliert. Dabei wird unter anderem geprüft, ob im Betrieb einwandfrei nach hygienischen Standards gearbeitet wird und ob die Waren richtig gekennzeichnet und zusammengesetzt sind. Darüber hinaus werden Proben entnommen und in amtlichen Laboratorien untersucht. Mit den Informationen und Daten aus der Lebensmittelüberwachung wir der „Jahresbericht der Lebensmittelüberwachung“ zusammengestellt, der außerdem der Europäischen Kommission vorgelegt werden muss.

Fast jeder vierte überprüfte Betrieb, der Lebensmittel herstellt, bearbeitet oder verkauft, ist im Jahr 2007 bei Lebensmittelkontrollen aufgefallen. Etwa die Hälfte der Beanstandungen durch die Lebensmittelüberwachungsbehörden ging auf falsche, mangelhafte oder irreführende Kennzeichnung bzw. Aufmachung von Lebensmitteln zurück. Beispiele hierfür sind ein fehlendes Mindesthaltbarkeitsdatum oder Mogelpackungen. Auch eine fehlende Kennzeichnung gentechnisch veränderter Bestandteile oder allergener Stoffe führte zu Beanstandungen. Fast jede sechste bemängelte Probe war verdorben oder enthielt krankheitserregende Keime. Zehn Prozent der beanstandeten Proben wiesen Verunreinigungen durch Rückstände wie Pflanzenschutzmittel, Kontaminanten wie Acrylamid oder Fremdkörper wie Sand oder Glassplitter auf. In 17 Prozent der bemängelten Proben entsprach die Zusammensetzung der Lebensmittel nicht den Vorschriften. Hierunter fällt zum Beispiel die Verwendung von Schweinefleisch für ein Wiener Schnitzel, das aus Kalbfleisch bestehen muss.

Die Auswahl der Betriebe und Proben erfolgt EU-weit nach einheitlichen Grundsätzen und ist vor allem auf Betriebe und Lebensmittel gerichtet, von denen ein erhöhtes Risiko für den Verbraucher ausgehen kann. Proben, bei denen der Höchstgehalt unerwünschter Stoffe überschritten wurde, oder von denen ein ernstes Risiko für die menschliche Gesundheit ausging, wurden an das Europäische Schnellwarnsystem gemeldet.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Immer mehr gefälschte Arzneimittel

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Mittwoch, 20. August 2008 23:00
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Die Bundesregierung und das Bundesgesundheitsministerium warnen erneut.

Die Zahl der von Zollbeamten sichergestellten gefälschten Medikamente ist in den vergangenen drei Jahren dramatisch bis auf das Fünffache gestiegen. Schwerpunkt sind neben Anabolika im Fitnessbereich vor allem Präparate zur Potenzsteigerung oder zum Schlankwerden sowie gefälschte Arznei mit geringerer Dosis als auf der Packung angegeben.

Zu den "echten" Fälschungen kommen laut Bundesarzneimittelinstitut (BfArM) in Bonn manipulierte Präparate, bei denen Original-Arzneien mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum umverpackt werden oder Originale aus der Packung herausgenommen und durch minderwertige Ware ersetzt werden. Über die Herkunft ist dem Bundeskriminalamt (BKA) nichts Genaues bekannt: "Es gibt aber Hinweise, dass ein Teil der Fälschungen aus Osteuropa, Südostasien und auch aus Südafrika nach Deutschland gelangt." Fakt ist den Experten zufolge, dass die illegalen Kopien immer perfekter gemacht sind und sich oft kaum noch vom Original unterscheiden.

Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind sogar etwa die Hälfte der in den Industriestaaten im Internet illegal angebotenen Medikamente Fälschungen. Es gibt darunter viele Präparate, die keinerlei oder aber giftige Wirkstoffe enthielten, denn die Mehrzahl der Fälscher ignoriert die Standards einer modernen Arzneimittelherstellung. Daher sind die entstehenden Produkte von fragwürdiger Qualität. "Die Auswirkungen auf das Leben der Menschen sind verheerend", sagte WHO-Experte Howard Zucker dazu. "Ob arm oder reich, viele Patienten, die solche Medikamente in gutem Glauben einnehmen, können kränker werden oder sterben." Ziel muss es nach Ansicht der WHO sein, die legalen Arznei-Versender zu unterstützen und die kriminellen zu isolieren.

So können Sie sich schützen:
  • Gehen Sie kritisch mit jedem Angebot um. Die wichtigste Frage ist: Kann ich dem Anbieter vertrauen? Achten Sie immer darauf, dass Adresse bzw. Absender des Anbieters klar und deutlich ausgewiesen und NICHT verschleiert sind.
  • Lassen Sie die Finger von Angeboten, die Sie aus Spam-E-Mails erhalten.
  • Hüten Sie sich vor Wundermitteln, die selbsternannte Doktoren und Heiler gegen alle gängigen Volkskrankheiten anbieten.
  • Meiden Sie Angebote, bei denen Sie ausschließlich per Vorkasse bezahlen müssen. Seriöse Firmen bieten u.a. die Zahlung per Rechnung mit einer Frist von mindestens 14 Tagen an.
  • Besprechen Sie das Angebot gegebenenfalls mit Ihrem Arzt.
  • Nehmen Sie im Zweifelsfall mit dem Kundendienst Kontakt auf. Erhalten Sie eine individuelle Betreuung, können Sie sicher sein, dass es sich bei der betreffenden Firma nicht um eine kriminelle Organisation handelt.