Aufgepasst!

Salmonellen jetzt auch in Tomaten und Sojasprossen

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 07. Juli 2008 12:26
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Supermärkte und Restaurants in den USA bieten keine rohen Tomaten mehr an. Die Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) gab eine Warnung heraus, nachdem 145 Menschen durch das Essen von Tomaten an einer Salmonelleninfektion erkrankt waren.
Vor kurzem warnte das Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt vor Sojasprossen und anderen Keimlingen. Jede zehnte Probe sei mit Salmonellen belastet gewesen, der Spitzenplatz unter den pflanzlichen Lebensmitteln.
Auch die Europäische Lebensmittelbehörde (Efsa) schlug Alarm: Zehn Prozent der Schweine in der EU seien Salmonellenträger.
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Gefährliche Antibiotika in Lebensmitteln

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  • Kategorie: Aufgepasst!
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 02. Juni 2008 23:00
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Der Zusatz kleiner Mengen Antibiotika im Futter von Tieren ist Ursache für eine immer stärker werdende Antibiotika-Resistenz beim Menschen, warnt die EU-Lebensmittelbehörde EBLS mit Sitz in Parma. Die erfolgreiche medikamentöse Behandlung von Krankheiten werde dadurch immer weiter reduziert.

Das Ergebnis einer umfangreichen Untersuchung zeigte, dass immer mehr "Resistenzbakterien und auf Bakterien basierende resistente Gene über die Lebensmittel in den menschlichen Körper geschleust werden". Es sei "das erste Mal, dass wir einen so klaren Befund melden", sagte ein EBLS-Vertreter, der nicht genannt werden wollte.

Steve Pagani, der Chefsprecher der EBLS erklärte, dass am 27. Mai die Endergebnisse vorgelegt würden. Die vorläufigen Erkenntnisse sind erschreckend. Selbst "probiotische Jogurts", denen überall in der Werbung eine Stärkung der Abwehrkräfte zugeschrieben wird, nannte die EBLS als mögliche Ursache. Die EBLS forderte die Brüsseler EU-Kommission auf, diesen gefährlichen Umstand zu bekämpfen. "Eine Antwort aller verantwortlichen Beteiligten" sei erforderlich. Dazu zählten auch "die Medizin, die Veterinärmedizin, die Primärkette der Lebensmittelherstellung, die Nahrungsmittelverarbeiter, aber auch die Aufsichtsbehörden".
Die Experten der EBLS waren bislang für äußerste Zurückhaltung bekannt. Die EU-Kommission zeigte sich deshalb völlig überrascht.