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GABA regt Regeneration der insulinproduzierenden Zellen an

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 15. Dezember 2016 Zuletzt aktualisiert am 15. Dezember 2016 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 829

Wissenschaftler des französisches Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung haben gezeigt, dass GABA (Gamma-Aminobutansäure) die Regeneration der insulinproduzierenden Zellen anregt. Diese Entdeckung kann für Patienten mit Typ-1-Diabetes von großer Bedeutung sein.

Diabetes Typ 1 ist eine Erkrankung, die durch eine selektive Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen gekennzeichnet ist, der sogenannten β-Zellen. Die Wissenschaftler hatten zuvor gezeigt, dass die Erneuerung dieser β-Zellen durch die genetische Veränderung Glukagon-produzierender α-Zellen möglich ist. Das Forschungsteam fand jetzt heraus, dass dieser Effekt auch ohne genetische Veränderungen möglich ist, nämlich mittels GABA. Der Neurotransmitter GABA kann die Regeneration der α-Zellen des Pankreas und ihre Umwandlung in insulinproduzierende Zellen auslösen.
In den Langerhansschen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse haben die Forscher beim Menschen nach 14 Tagen beobachtet, dass die Anzahl der α-Zellen um 37% abgenommen hat, während die Anzahl der β-Zellen um 24% gestiegen ist.

Durch die Transplantation von 500 menschlichen Langerhans-Inseln wurden bei Mäusen die gleichen Ergebnisse wie durch die tägliche Nahrungsergänzung mit GABA während eines Monats erzielt.

Quelle: ” Une molécule pour régénérer les cellules produisant de l’insuline chez les diabétiques”, Pressemitteilung des Inserm, 01.12.2016 – http://presse.inserm.fr/une-molecule-pour-regenerer-les-cellules-produisant-de-linsuline-chez-les-diabetiques/25908/

Schlagzeilen

In 19 randomisierten kontrollierten Studien über die Wirksamkeit der Aufnahme von Antioxidantien während der Chemotherapie wurde die Wirkung von Vitamin A, Vitamin C, Melatonin, NAC, Ellagsäure, Glutathion und eine Antioxidantien-Mischung für Personen mit fortgeschrittenen oder rezidivierenden Tumoren untersucht. Es wurden keine Minderungen der Wirksamkeit durch die Supplementierung mit Antioxidantien während der Chemotherapie beobachtet, dafür aber Erhöhung von Überlebenszeit und verbesserte Ansprechraten von Tumoren sowie geringere Toxizitätserscheinungen. Ergebnisse: 1. Antioxidantien beeinträchtigen nicht die Wirksamkeit der Chemotherapie. 2. Antioxidantien könnten die Wirksamkeit der Chemotherapie verstärken. 3. Antioxidantien können die Toxizidät der Chemotherapien vermindern – das hilft den Patienten die notwendige Dosis der Chemotherapie einzuhalten und diese nicht vorzeitig abzubrechen. Auszug aus: http://www.rieb-service.de/3-Moeglichkeiten/Nachrichten/ Quelle: https://www.researchgate.net/profile/Constantine_Kaniklidis/publication/248702917_Drug_Interactions_in_Oncology_-_Review/links/02e7e51e0634da6a81000000.pdf

Monika Prinz übergibt Spende der Fa. Fairvital an die Knochenmarkspenderzentrale

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden, aber häufig kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung.



Um möglichst vielen dieser Patienten zu helfen, sucht die Knochenmarkspenderzentrale an der Universität Düsseldorf seit fast dreißig Jahren freiwillige Stammzellspender, so 2015 u.a. für Monika Prinz, die die Diagnose Blutkrebs erhalten hatte und dringend einen passenden Spender brauchte. Die Wahrscheinlichkeit, seinen genetischen Zwilling zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto. Monika hatte dieses Glück!

Jetzt möchte sie anderen Menschen helfen! Auf ihre Initiative rief ihr ehemaliger Arbeitgeber, die Fa. Fairvital, nicht nur alle Kunden auf, sich als Spender registrieren zu lassen, sondern nutzte eine Rabatt-Aktion, um einen Teil der Erlöse an die Knochenmarkspenderzentrale zu spenden. So kam der stattliche Betrag von Euro 13.790,22 zusammen, den die Knochenmarkspenderzentrale nutzen wird, um die Gewebemerkmale vieler Neuspender zu typisieren. Und vielleicht ist einer dieser Neuspender einmal der passende Lebensretter für einen erkrankten Patienten!

Die Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf und das Universitätsklinikum Düsseldorf bedanken sich herzlich für die Spende.
Monika Prinz und die Firma Fairvital danken allen, die mitgeholfen haben, diesen stattlichen Betrag zu erreichen.

Alle Informationen zur Aktion finden Sie auf https://www.fairvital.com/de/leben-retten

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