Kropf: Krank durch Jodmangel

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  • Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 09. Februar 2014 12:29
  • Veröffentlicht: Sonntag, 09. Februar 2014 10:32
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Jodmangel ist ein weltweites Problem.

Von Seiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird geschätzt, dass weltweit etwa 750 Millionen bis eine Milliarde Menschen von Jodmangel betroffen sind. In West- und Zentraleuropa betrifft dies mehr als 380 Millionen Menschen. Laut Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Jahreis von der Universität Jena zeigte bei der sogenannten Papillon-Studie jeder dritte Erwachsene Zeichen des Jodmangels, wie z.B. Schilddrüsenvergrößerung (Kropf), Knoten, hormonelle Störungen und sich daraus ergebende gesundheitliche Probleme.

Besonders risikoreich ist der Jodmangel für Schwangere und Stillende und in der Folge für Säuglinge und Kleinkinder. Im Klartext bedeutet das ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie Entwicklungsstörungen. Eine Metaanalyse aus zehn verschiedenen Studien zeigte, dass ein chronischer Jodmangel zu einer mittleren Intelligenzquotient-Minderung um 13,5 Punkte führte. "Bekommt ein Fötus im Mutterleib schon zu wenig Jod, kann er sich sowohl mental als auch motorisch nicht richtig entwickeln", sagt Prof. Dr. Roland Gärtner, Endokrinologe an der Universität München und Sprecher des Arbeitskreises Jodmangel. "Leidet eine Schwangere unter starkem Jodmangel, kann es zu Missbildungen des Kindes oder einer Tot- oder Fehlgeburt kommen. Bei Kleinkindern führt ein Mangel an Jod zu Wachstumsstörungen und unumkehrbaren Entwicklungsstörungen des Gehirns, des Skeletts und der Organe". Bei Schulkindern kann sich ein Mangel durch Störungen der neuropsychischen Entwicklung und durch Lernschwierigkeiten äußern. Auch bei Erwachsenen kann ein Jodmangel die geistige Leistungsfähigkeit einschränken.

Auf Jodmangel reagiert die Schilddrüse mit Unterfunktion, d.h. sie kann weniger Schilddrüsenhormone bilden. Das kann Beeinträchtigungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit zur Folge haben sowie die Neigung zu erhöhter Infektanfälligkeit, zu Veränderungen von Haut und Haaren und Darmträgheit.

Um diesen Mangel auszugleichen, reagiert die Schilddrüse, indem sie wächst. So entstehen mehr größere Drüsenzellen, die vermehrt Hormone produzieren sollen. Es kommt zur typischen Kropfbildung, der Arzt spricht von einer Struma. Ein Kropf ist nicht nur ein kosmetisches Problem. Größere Kröpfe üben Druck auf Speise- und Luftröhre sowie die Blutgefäße im Halsbereich aus. Es kann zu Schluckbeschwerden, Luftnot und Beklemmungsgefühl kommen.

Die Schilddrüse kann etwa 40 % des verzehrten Jods über das Blut aufnehmen und anreichern. Der Rest wird über die Nieren ausgeschieden.

Zur Stabilisierung und weiteren Verbesserung der Jodzufuhr empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), wöchentlich ein- bis zweimal Seefisch zu verzehren und jodiertes Speisesalz zu verwenden. Wertvolles natürliches Jod liefert auch die Braunalge Kelp. Da Kelp eine natürliche Jodquelle ist, wird es vom Körper langsam und sicher aufgenommen.

Kelp unterstützt nicht allein die Schilddrüse und damit auch die Fruchtbarkeit von Mann und Frau bzw. das seelische Befinden. Die Alge spricht außerdem alle weiteren Drüsen im Körper an. Sie kann Haarverlust entgegenwirken und kann helfen, die Körpertemperatur zu regulieren (auch bei chronisch niedriger Temperatur). Wenn Sie abnehmen möchten, sollten Sie auf eine ausreichende Jodzufuhr achten. Kelp besitzt alle wichtigen wasser- und fettlöslichen Antioxidantien (C, E und Selen), die die Zellen zum Schutz vor oxidativem Stress benötigen.

Aufgrund des reichen Jod-Gehalts ist Kelp auch bei Lymphknotenvergrößerungen, geschwollenen Hoden und Ödemen von großem therapeutischem Nutzen. Es unterstützt die Therapie von Infektionen (Vitamin C, E, Zink) und ist in der Lage, Blutzucker zu stabilisieren. Zink und Selen verhindern, dass Giftstoffe in den Magen-Darm-Trakt gelangen und dort vom Körper resorbiert werden. Deshalb ist es geeignet für die Anwendung bei schädlichen Strahleneinflüssen sowie bei Schwermetallvergiftungen, insbesondere durch Strontium 90, Barium, Plutonium, Cäsium, und Quecksilber. Vor dem Hintergrund von Studien über die schädlichen Wirkungen von Amalgamfüllungen kommt Kelp auch in diesem Bereich eine wichtige Funktion zu. Neben seiner entgiftenden und darmreinigenden Funktion gilt Kelp auch als Blutreiniger.

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