Warum Weihnachtsleckereien Juckreiz verursachen können

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  • Kategorie: Essen und Trinken
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Dienstag, 29. November 2011 07:41
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Bald ist es soweit. Es wird früh am Abend dunkel, die ersten Nachtfröste haben uns überrascht, Einkaufspassagen sind festlich geschmückt, es duftet hier und da herrlich nach Weihnachten und viele süße Verführungen locken:

Nüsse, Glühwein, Mandarinen und Plätzchen mit Weihnachtsgewürzen. In der Vorweihnachtszeit ist das Naschen erlaubt. Doch für manch einen führt die leckere Sünde zur schnell zu verschiedenen Symptomen, die man überhaupt nicht gebrauchen kann. Jucken, Abgeschlagenheit, Wassereinlagerungen, Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Kreislaufbeschwerden, allergieähnliche Symptome, Hautkrankheiten oder sogar Atemnot können auftreten.

Doch nicht immer muss dies eine Nahrungsmittelallergie bedeuten, sondern es kann sich auch um eine Histamin-Intoleranz handeln. Histamin ist ein Eiweißstoff, der von unserem Körper selbst produziert wird. Auch in bestimmten Lebensmitteln kommt Histamin vor. Beispiele sind Nüsse, Käse, Wurst, Hefeextrakt, Wein, Bier und sogar einige Obst- und Gemüsesorten.

Einige Medikamente können das Enzym blockieren, welches für den Histamin-Abbau verantwortlich ist. Andere verstärken die körpereigene Histamin-Bildung. Dazu zählen beispielsweise Muskelrelaxantien, ASS und NASR.

Vorsicht ist auch geboten bei: Acetylcystein, Ambroxol, Amitryptilin, Chlroroquin, Clavulansäure, Cycloserin, Metamizol, Metoclopramid, Propafenon, Theophyllin, Verapamil, Diclofenac, Naproxen und Opiaten.
Zusatzstoffe und Konservierungsstoffe tun oft ihr Übriges. Daher achten Sie am besten auf folgende Substanzen:

  • Geschmacksverstärker: Glutamat, Glutamate, E620, E621, E622, E623, E624, E625
  • Farbstoffe: Tartrazin, Chinolingelb, E102, Gelborange S, E110, Azorubin, E122, E123, Cochenillerot A., E124, Erythrosin, E127
  • Konservierungsstoffe: Sorbinsäure, E200, E201, E202, E203, Benzonate, Benzoesäure, E210, E211, E212, E213, PHP-Ester, E220, E221, E222, E223, E224, E225, E226, E227, Dipheyil, E231, Orthaphenyl, E232, Thrabenrudazol
  • Nitrit, Nitrate, E251, E252
  • Sulfit, Antioxidatien, Buthylhydroxiansiol (BHA), Buthylhydroxitoluol (BHT)
  • Säureregulator, Di-, Tri- und Polyhposphate

Eine Histamin-Intoleranz wird meist im Laufe des Lebens erworben. In seltenen Fällen kann sie auch angeboren sein. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Kann das Histamin aufgrund eines Überschusses im Körper nicht in ausreichendem Maße abgebaut werden, so spricht man von einer Histamin-Intoleranz. Mit einer einfachen Stuhluntersuchung kann abgeklärt werden, ob eine erhöhte Histamin-Konzentration vorliegt und ob weitere Untersuchungen hinsichtlich einer möglichen Histamin-Intoleranz nötig sein sollten.

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Histamin Stuhltest
Die Histaminintoleranz beruht auf der Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem oder aus Körperzellen (endogen) freigesetztem Histamin. Ursache hierfür ist u.a. entweder ein Mangel des Histaminabbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) aufgrund eines Enzymdefektes oder ein Missverhältnis zwischen der im Organismus anfallenden Menge an Histamin und der DAO-Aktivität, z.B. durch den Verzehr histaminreicher Lebensmittel oder die Einnahme von Medikamenten, die als Histaminliberatoren wirken.

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