Leber im Schlemmer-Stress? Testen Sie sich!

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  • Kategorie: Essen und Trinken
  • Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 10. Januar 2013 09:14
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 10. Januar 2013 09:13
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Das neue Jahr hat begonnen, die Feiertage liegen hinter uns und die guten Vorsätze sind noch frisch.

Wie haben Sie es mit der Schlemmerei in den vergangenen Wochen gehalten? Die Statistik besagt, dass mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung in der Weihnachtszeit so richtig schlemmt und bei Gans, Stollen und Lebkuchen ohne Reue kräftig zulangt.
... Einmal im Jahr geht das schon von den Kalorien her... Ihre Leber jedoch ächzt unter der Last von Gänsebraten, Kartoffelsalat, Schokolade, Plätzchen und Marzipan. Denn so viel Fettes und Süßes, oft in Kombination mit alkoholischen Getränken, ist für sie eine echte Herausforderung.

Die bis zu 1,5 Kilo schwere Leber steuert unseren Stoffwechsel. Ohne sie bekommen wir keine Energie. Zucker, Fette, Vitamine und Mineralien werden von den Zellen in der Leber verarbeitet und weitergegeben, schädliche Stoffe werden herausgefiltert.
Die Leber bildet die Gallenflüssigkeit, die in der Gallenblase gespeichert, bei Bedarf in den Darm abgegeben wird und mit den Gallensäuren Nahrungsfette aufschließt.

Eine Überlastung der Leber macht sich in erster Linie durch Abgeschlagenheit bemerkbar. Viele Menschen wissen jedoch mangels eindeutiger Symptome nicht, dass Ihre Leber belastet ist. Hochrechnungen haben ergeben, dass in Deutschland bereits ein Viertel der Bevölkerung unter einer Fettleber leidet.

Wollen Sie wissen, ob Sie Ihrer Stoffwechselzentrale zu viel zumuten? Haben Sie Risikofaktoren, von denen Sie nichts wissen?

Beantworten Sie 25 Fragen und Sie erfahren, ob Sie zum Arzt gehen sollten.
Machen Sie den Test von Dr. Markus Cornberg, Hepatologe an der Medizinischen Hochschule Hannover. Füllen Sie den Fragebogen aus und addieren Sie die entsprechenden Punkte. Die Auswertung auf der letzten Seite zeigt Ihr persönliches Risiko für das Vorliegen einer Lebererkrankung.
Den Fragebogen finden Sie hier:
http://www.deutsche-leberstiftung.de/Hilfe/lebertest
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Die gute Nachricht: Die Leber kann sich innerhalb weniger Wochen vollständig regenerieren. Schonen Sie Ihre Leber jetzt, dann steckt sie die Feiertagsbelastung gut weg. Essen Sie leichte Speisen, meiden Sie Alkohol und rauchen Sie nicht oder weniger.

Einen reichen Erfahrungsschatz, wie wir die Leber wieder fit machen können, bietet auch die Naturheilkunde.

Die Mariendistel (Sylibum marianum) ist eine Heilpflanze, die seit jeher zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung von Lebererkrankungen verwendet wird. Die Wirksamkeit des enthaltenen Wirkstoffes Silymarin wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt. Silymarin schützt die Leberzellen, so dass schädliche Stoffe nicht eindringen können. Es fördert die Entgiftungs- und Regenerationsfähigkeit der Leber sowie den Aufbau neuer, gesunder Leberzellen. Zudem wird die Produktion von Gallensaft angeregt.
Der Extrakt der Mariendistel hilft somit, die wichtigen Stoffwechselfunktionen der Leber zu erhalten bzw. wiederherzustellen.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Artischocke die Leberzellen vor der Schädigung durch Freie Radikale schützen kann. Außerdem hemmt sie die körpereigene Produktion von Cholesterin und regt den Gallenfluss an. Artischocken wirken wegen ihrer entgiftenden, antioxidativen und regenerationsfördernden Eigenschaften positiv auf die Leber. Fettes Essen wird durch den Verzehr von Artischocken besser verdaut.

Citrullin spielt eine wichtige Rolle in der Leber, speziell im Harnstoffzyklus. Es entgiftet das beim Aminosäureabbau anfallende Ammoniak durch Abbau zu Harnstoff. Ammoniak entsteht im Körper bei allen körperlichen Belastungen und ist toxisch gegenüber allen Zellen.

N-Acetylcystein ist eine besonders gut verwertbare Form der Aminosäure Cystein. Es ist ein bioaktives Antioxidans, das die Bildung des reduzierten Glutathions fördert. Glutathion dient dazu, die Leber zu unterstützen und vor freien Radikalen zu schützen.

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