Essen und Trinken

Ernährungsmythen auf die Spur gegangen

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  • Kategorie: Essen und Trinken
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Mittwoch, 13. Mai 2009 02:17
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Ernährungsmythen – Wahrheit oder Unsinn?
Rotwein ist gesund, das Frühstück ausfallen lassen ist schlecht und Weißbrot hat nichts außer leeren Kohlenhydraten. Wahrheit oder Unsinn? Wir sind den Ernährungsmythen auf die Spur gegangen und geben klare Antworten.


Ohne Frühstück aus dem Haus zu gehen ist schlecht
Wahrheit!

Zu frühstücken ist gut. Das Verdauungssystem wird stimuliert und liefert die Energie, die wir benötigen, um tagsüber fit und konzentriert zu sein. Frühstücken macht auch Sinn, um das Gewicht zu halten. Ohne Frühstück besteht die Gefahr, dass man später am Morgen Heißhunger bekommt und zu Snacks greift, die viele Kalorien enthalten. Aber ob Sie nun um sieben oder um zehn Uhr frühstücken, macht keinen Unterschied.

Fisch und Spinat niemals kombinieren
Unsinn!

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Lachs kann vor Darmkrebs schützen

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 23. März 2009 13:08
  • Geschrieben von med-info
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Ernährungswissenschaftler der Uni Jena entdecken krebsvorbeugende Wirkung von Seefisch
Roh, gekocht, geräuchert oder gebraten - Lachs kommt in allen Variationen auf den Teller und gehört mittlerweile zu den beliebtesten Speisefischen weltweit. Doch er ist nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund. Einige seiner Inhaltsstoffe besitzen sogar eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs, wie Ernährungswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena nun herausgefunden haben.
Innerhalb des EU-Projekts "SEAFOODplus", an dem rund 70 Partner aus 16 Nationen beteiligt waren, haben die Jenaer Ernährungstoxikologen und Lebensmittelchemiker in den letzten fünf Jahren untersucht, wie sich der Verzehr von Seefisch auf das Darmgewebe auswirkt. Weiterlesen ...

Östrogene in Trockensuppen und Shrimps

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Freitag, 06. März 2009 07:17
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Zusatzstoffe von Nahrungsmitteln könnten östrogene Wirkung besitzen, von der man bisher nichts wusste. Das haben Biochemiker der Universität Parma herausgefunden. Diese Substanzen ahmen als synthetische Chemikalien die Wirkung natürlicher Östrogene nach. In hoher Dosis bringt man sie mit diversen Gesundheitsschäden in Verbindung - von verringerten Spermienzahlen bei Männern bis zum erhöhten Brustkrebsrisiko bei Frauen.

Alessio Amadasi und Kollegen überprüften an einer Datenbank von 1.500 als Nahrungszusatz verwendeten Stoffen eine neue Nachweismethode für östrogen wirkende Substanzen. Zwei Substanzen offenbarten dabei bislang unbekannte östrogene Effekte.

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Vorsicht bei Ginkgo-Tees

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  • Kategorie: Essen und Trinken
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Mittwoch, 04. März 2009 10:05
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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  Ginkgo  gilt als wirksam für Gedächtnis, Konzentration und mentale Gesundheit. Aufpassen sollte man jedoch bei Ginkgo-Teemischungen aus Drogerien, Reformhäusern und Supermärkten. Sie können unzulässig hohe Mengen von Ginkgolsäuren enthalten, die unter Umständen gesundheitsschädliche Auswirkungen haben können. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL).

Ginkgolsäuren können Allergien auslösen und Neuronen schädigen.

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Blutgruppenspezifische Ernährung

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 18. Dezember 2008 08:19
  • Geschrieben von med-info
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Die Blutgruppe ist so alt wie die Menschheit. Anfangs gab es nur die Blutgruppe 0, aber über die Jahrtausende entwickelten sich durch den Einfluss der Umwelt verschiedene Typen heraus. Heute gibt es neben der Blutgruppe 0, noch Blutgruppe A, B, und AB.

Warum blutgruppenspezifische Ernährung?

Die Grundlage für die Blutgruppenspezifische Ernährung basiert auf der Tatsache, dass zwischen dem Blut des Menschen und den Nahrungsmitteln, die er zu sich nimmt, eine chemische Reaktion abläuft.
Verantwortlich dafür sind Lectine, eine in großer Zahl vorhandener Eiweißverbindungen mit verschiedenartiger chemischer Zusammensetzung. Diese Lectine befinden sich in Lebensmitteln und besitzen agglutinierende (verklumpende) Eigenschaften die sich auf das Blut auswirken.

Nimmt man ein Nahrungsmittel zu sich, das Lectine enthält, die mit der eigenen Blutgruppe unverträglich sind, beginnen diese, die Blutzellen zu agglutinieren. Zum Beispiel hat Milch ähnliche Eigenschaften wie die Blutgruppe B. Trinkt ein Mensch mit der Blutgruppe A Milch, beginnt im Körper eine ähnliche chemische Reaktion abzulaufen, wie wenn er eine Infusion der Blutgruppe B empfangen würde.  (A und B sind unverträglich, da die Blutgruppe A den Anti-B-Faktor besitzt, der sich gegen die Blutgruppen A und AB richtet.)

Blutgruppe 0

Die Blutgruppe 0 ist die älteste Blutgruppe, die man kennt. Vor 40 000-50 000 Jahren, als die ersten Menschen die Erde bevölkerten gab es nur die Blutgruppe 0. Zu dieser Gruppe gehörten die Neandertaler und später die Cro-Magnon Menschen. Ihr Ursprung ist in Afrika, aber auf ihrer immerwährenden Suche nach Nahrungsmittel, welches hauptsächlich aus Fleisch bestand, kamen sie bis nach Europa und Asien. 20 000 v.Chr. traf man sie überall in diesen Regionen an.

Blutgruppe A

Zwischen 25 000-15 000 v.Chr. kam es zur Entwicklung der Blutgruppe A. Zu dieser Zeit begannen die Menschen, Getreide anzubauen und Tiere zu halten. Die Jagd war nicht mehr die primäre Nahrungsbeschaffungsmethode. Der Anbau brachte es auch mit sich, über einen längeren Zeitraum an einem Ort zu verweilen und führte dadurch zur Bildung von Ansiedlungen und Ortschaften. Die Menschen ernährten sich jetzt hauptsächlich von Getreide.

Durch den Wechsel in den Ernährungsgewohnheiten veränderte sich auch der Verdauungstrakt und das Immunsystem, um die neue Nahrung besser zu tolerieren und absorbieren zu können. Dieser Wechsel vollzog sich in rascher Zeit. Der Grund für diesen schnellen Wechsel ist vermutlich darin zu sehen, dass ein schneller Wechsel die Überlebensrate deutlich anhob. Denn durch das neue Zusammenleben der Menschen kam es auch zu mehr infektiösen Krankheiten und die Blutgruppe A ist viel resistenter als Blutgruppe 0 gegen bakterielle und virale Krankheiten.

Vom mittleren Osten über das südwestliche Asien (heutiger Iran) kam die Blutgruppe A bis ins westliche Europa. Man sieht dies auch daran, dass je weiter man in Europa nach Westen geht, desto weniger die Blutgruppe A vorkommt.

Blutgruppe B

Zwischen 15000 und 10000 v.Chr. entwickelte sich in der Region des Himalaja die Blutgruppe B. Vermutlich aufgrund der klimatischen Unterschiede der heißen afrikanischen Wüste zu den kalten Regionen der himalayanischen Hochebene mutierte die Blutgruppe 0 zur Blutgruppe B. er B-Typ hat das genetische Potential für eine große Ausdruckskraft und Kreativität. Die wichtigsten Hindernisse, die sich der optimalen Gesundheit eines B-Typs in den Weg stellen können, sind die Tendenz, in Stresssituationen sehr viel Cortisol auszuschütten und eine Überempfindlichkeit der Lektinen von einzelnen Nahrungsmitteln.

Blutgruppe AB:

Menschen mit Blutgruppe AB sind sehr selten. Nur etwa 4% der Bevölkerung hat diese Blutgruppe. Die Blutgruppe AB soll sich erst vor 1000 Jahren entwickelt haben. Der AB-Typ passt nicht problemlos in irgendeine der anderen Kategorien. Verschiedene Antigene machen Menschen mit der Blutgruppe AB manchmal A- ähnlich, manchmal B-ähnlich und manchmal zur Verbindung von beiden.
Das Immunsystem von Menschen mit Blutgruppe AB ist sehr viel weiter entwickelt als jenes von den Blutgruppen A und B. Das Immunsystem von AB ist besser in der Lage, Antikörper gegen Bakterien und Mikroben und den damit einhergehenden Krankheiten zu entwickeln. Das sie keine Anti-A und Anti-B Antikörper besitzen, ist auch das Risiko einer Autoimmunerkrankung geringer. Auf der anderen Seite jedoch haben AB's ein höheres Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken, da durch das Fehlen der A und B Antikörper, alles , was eine ähnliche Struktur wie ein A oder B Antigen hat, als Selbst angesehen wird und damit nicht vom Immunsystem angegriffen wird.


Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.