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Gehirn und Nerven

Omega-3-Fettsäuren wirken nachweislich positiv auf das alternde Gehirn

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Erstellt am 16. März 2016 Zuletzt aktualisiert am 16. März 2016 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 1369

Pressemitteilung der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin konnten nachweisen, dass sich die menschliche Gedächtnisleistung bei einer Einnahme von Omega-3-Fettsäuren verbessert. Über einen sechsmonatigen Studienzeitraum haben die Forscher den Einfluss dieser natürlichen Nahrungsergänzung bei gesunden, älteren Personen überprüft. Die Erinnerungsfähigkeit der Teilnehmer hat sich während dieser Zeit signifikant gesteigert, das berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Alzheimer‘s Disease*.

Gedächtnisveränderungen und Gedächtnisverluste gehören zum Alterungsprozess. Im Fall von neurodegenerativen Erkrankungen, wie der Alzheimer Demenz oder ihrem Vorstadium, einer leichten kognitiven Beeinträchtigung, verläuft dieser Prozess allerdings beschleunigt. Derzeit gibt es keine effektiven Behandlungsmöglichkeiten für diese Erkrankungen. Um die Leistungsfähigkeit und damit auch die Selbstständigkeit der Patienten möglichst lange aufrechtzuerhalten, suchen Mediziner und Wissenschaftler beständig nach neuen Ansätzen. Eine gezielte Vorbeugung ist für den möglichst langen Erhalt der Gehirnleistung ebenfalls entscheidend.

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Jodmangel in der Schwangerschaft kostet Intelligenz der Kinder

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 25. Juli 2013 Zuletzt aktualisiert am 09. Februar 2014 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 13561

Haben Frauen in der Schwangerschaft einen Jodmangel, ist es auch weniger gut um die Intelligenz ihrer Kinder bestellt: Im Alter von neun Jahren lesen sie langsamer und mit mehr Fehlern als der Nachwuchs von Müttern mit ausreichend Jod.

Belegt wurde dies aktuell für die Jodversorgung Schwangerer. Dazu haben Forscher aus Großbritannien die Jodkonzentration in Urinproben von 1040 schwangeren Frauen im ersten Trimenon bestimmt (Lancet 2013, online 22. Mai).

Der IQ der Kinder wurde im Alter von acht Jahren bestimmt, die Lesefähigkeit mit neun Jahren.

Die Mütter wurden in zwei Gruppen eingeteilt: jene mit einem Jod-Kreatinin-Verhältnis unter 150 μg/g und jene darüber. Ein Wert unter 150 μg/g entspricht der WHO-Definition von Jodunterversorgung in der Schwangerschaft.

Die Ergebnisse: Einen Intelligenzquotienten in der untersten Quartile hatten 27% der Kinder von Müttern mit einem zu niedrigen Jodspiegel. Waren die Mütter in der Schwangerschaft gut mit Jod versorgt, fielen nur 21% des Nachwuchses in das unterste IQ-Quartil.
Erhöhtes Risiko für suboptimalen IQ

Ähnliche Ergebnisse gab es auch bei der Lesefähigkeit mit neun Jahren. Dazu wurden Lesegeschwindigkeit, -genauigkeit und Verständnis ermittelt. Einen Lese-Score in der untersten Quartile hatten 27% versus 18% des Nachwuchses.

Die Forscher drücken diese Zahlen auch anders aus: Jodmangel erhöht das Risiko für einen suboptimalen IQ um 33% und für mangelnde Lesefähigkeit um mehr als 40%.

Dabei waren diese Ergebnisse dosisabhängig: Ein Jod-Kreatinin-Verhältnis unter 50 μg/g im ersten Trimenon erhöhte die genannten Risiken sogar um 50% bzw. 120%.

Die Forscher betonen die Notwendigkeit einer ausreichenden Jodversorgung in der frühen Schwangerschaft, da ein Jodmangel die Gesundheit des Kindes gefährden könne.

Quelle: Ärzte Zeitung, 25.07.2013

Studie: Besseres Gedächtnis mit Ginkgo

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Erstellt am 29. November 2011 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 2507

Dass Ginkgo biloba die Denkprozesse bei Altersdemenz verbessert, gilt als wissenschaftlich abgesichert.

Dass es aber auch die Gedächtnisleistung bei gesunden Menschen, die das Seniorenalter noch nicht erreicht haben, erhöhen kann, wurde jetzt in einer aktuellen Studie bestätigt. (Quelle: Phytomedicine, 2011 Nov 15; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21802920)

Über einen Zeitraum von 6 Wochen erhielten die 188 Teilnehmer entweder einen standardisierten Ginkgo biloba-Extrakt (240mg pro Tag) oder ein Placebo. Die Probanden hatten 2 verschiedene Tests zu absolvieren.

a) Einen anspruchsvollen Test:
Die Teilnehmer bekamen eine Liste mit acht Terminen (beispielsweise mit Wochentag, Uhrzeit und Namen), die sie sich innerhalb von zwei Minuten einprägen sollten.

b) Einen weniger anspruchsvollen Test:
Anhand eines Films sollten sie sich einen Weg einprägen und daraufhin bei einem zweiten Film entscheiden, in welche Richtung man abbiegen muss.

In der Ginkgo-Gruppe wurden mehr Termine korrekt (in vollem Umfang mit Namen, Uhrzeit und Wochentag) erinnert als in der Placebogruppe. Noch deutlicher wurde der Unterschied bei zeitlich verzögerter Erinnerung.
Im weniger anspruchsvollen Fahrtstrecken-Test hingegen waren die Ergebnisse beider Gruppen ähnlich.

Tinnitus: Endlich Ruhe im Kopf!

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 21. Oktober 2011 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 5210

Ich höre was, was du nicht hörst - und 5% der Bevölkerung kennen es besser, als es ihnen lieb ist.

Überall auf der Welt gibt es ständig Geräusche. Betrachten wir eine Stadt: Auch sie hat ihr eigenes, ganz spezifisches Grundgeräusch. Sind Sie neu in einer Stadt, lauschen Sie erst einmal neugierig und versuchen vielleicht sogar, dieses oder jenes herauszuhören oder zu interpretieren. Bereits nach kurzer Zeit nehmen Sie das Grundgeräusch jedoch gar nicht mehr wahr. Es wurde einfach ausgeblendet.

Ganz genauso wie mit der Stadt verhält es sich auch mit dem menschlichen Körper. Er steckt voller verschiedenster Geräusche. Denken Sie an Ihren Herzschlag oder daran, wie das Blut durch Ihre Adern fließt. Sie nehmen die Geräusche in Ihrem Körper - mit wenigen Ausnahmen - nicht wahr. Ein Sonderfall entsteht beispielsweise, wenn Sie sich bewusst auf Ihre Atmung konzentrieren. Jetzt hören Sie - je nachdem, ob Sie durch Nase oder Mund atmen - das Atemgeräusch an der entsprechenden Stelle ganz bewusst. Ist Ihre Aufmerksamkeit nicht mehr darauf gelenkt, kehrt wieder Ruhe ein.

Verglichen mit dem Sehen, ist das Hören eine weniger aktive Angelegenheit. Gefällt Ihnen ein Anblick nicht, so wenden Sie sich ab oder schließen die Augen. Einfach mal so weghören oder über-hören klappt nicht ganz so simpel. Die Ohren lassen sich zwar zuhalten, jedoch nicht abschalten.

Tinnitus ist ein akustischer Sinneseindruck, der zusätzlich zum Schall, welcher auf das Ohr trifft, wahrgenommen wird. Diese Wahrnehmung beruht auf einer Störung der Hörfunktion und hat nichts mit den Geräuschen in der Umgebung des Patienten zu tun. Die Art der scheinbar wahrgenommenen Geräusche kann vielfältig sein. Die Palette reicht von Brummen, Pfeifen, Zischen und Rauschen über Donnern und Zwitschern bis hin zum Stimmengewirr.

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Demenz! Vitamin B12-Mangel verstärkt geistigen Verfall

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Erstellt am 21. Oktober 2011 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 3454

Dass B12-Mangel den geistigen Abbau im Alter verstärken kann, haben US-amerikanische Forscher jetzt bei einer Studie an 121 älteren Menschen herausgefunden.

Im Fachmagazin "Neurology" berichteten die Wissenschaftler, dass ein niedriger Vitamin B12-Spiegel im Blut die Wahrscheinlichkeit auf spätere Probleme mit der geistigen Leistung erhöht. Ebenso ist der Abbau von Gehirnmasse sei bei solchen Patienten vergrößert.

Vitamin B12 ist an der Zellteilung sowie der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt. Es ist nötig für die Bildung von Myelin, der schützenden Schicht für viele periphere Nervenstränge des Rückenmarks und des Gehirns. Das Vitamin spielt für ein gut funktionierendes Nervensystem eine wichtige Rolle.

Schon lange ist bekannt, dass Vitamin B12-Mangel zu Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit führen kann. Jetzt fanden Wissenschaftler Anzeichen dafür, dass Demenz tatsächlich durch einen zu geringen Gehalt dieses Vitamins gefördert wird.

"Unsere Ergebnisse stützen die Annahme, dass ein Vitamin B12-Mangel ein potenzieller Risikofaktor für das Schrumpfen des Gehirns und den geistigen Abbau ist", sagt Studienleiterin Christine C. Tangney vom Rush University Medical Center in Chicago.

 

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Schlagzeilen

In 19 randomisierten kontrollierten Studien über die Wirksamkeit der Aufnahme von Antioxidantien während der Chemotherapie wurde die Wirkung von Vitamin A, Vitamin C, Melatonin, NAC, Ellagsäure, Glutathion und eine Antioxidantien-Mischung für Personen mit fortgeschrittenen oder rezidivierenden Tumoren untersucht. Es wurden keine Minderungen der Wirksamkeit durch die Supplementierung mit Antioxidantien während der Chemotherapie beobachtet, dafür aber Erhöhung von Überlebenszeit und verbesserte Ansprechraten von Tumoren sowie geringere Toxizitätserscheinungen. Ergebnisse: 1. Antioxidantien beeinträchtigen nicht die Wirksamkeit der Chemotherapie. 2. Antioxidantien könnten die Wirksamkeit der Chemotherapie verstärken. 3. Antioxidantien können die Toxizidät der Chemotherapien vermindern – das hilft den Patienten die notwendige Dosis der Chemotherapie einzuhalten und diese nicht vorzeitig abzubrechen. Auszug aus: http://www.rieb-service.de/3-Moeglichkeiten/Nachrichten/ Quelle: https://www.researchgate.net/profile/Constantine_Kaniklidis/publication/248702917_Drug_Interactions_in_Oncology_-_Review/links/02e7e51e0634da6a81000000.pdf

Monika Prinz übergibt Spende der Fa. Fairvital an die Knochenmarkspenderzentrale

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden, aber häufig kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung.



Um möglichst vielen dieser Patienten zu helfen, sucht die Knochenmarkspenderzentrale an der Universität Düsseldorf seit fast dreißig Jahren freiwillige Stammzellspender, so 2015 u.a. für Monika Prinz, die die Diagnose Blutkrebs erhalten hatte und dringend einen passenden Spender brauchte. Die Wahrscheinlichkeit, seinen genetischen Zwilling zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto. Monika hatte dieses Glück!

Jetzt möchte sie anderen Menschen helfen! Auf ihre Initiative rief ihr ehemaliger Arbeitgeber, die Fa. Fairvital, nicht nur alle Kunden auf, sich als Spender registrieren zu lassen, sondern nutzte eine Rabatt-Aktion, um einen Teil der Erlöse an die Knochenmarkspenderzentrale zu spenden. So kam der stattliche Betrag von Euro 13.790,22 zusammen, den die Knochenmarkspenderzentrale nutzen wird, um die Gewebemerkmale vieler Neuspender zu typisieren. Und vielleicht ist einer dieser Neuspender einmal der passende Lebensretter für einen erkrankten Patienten!

Die Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf und das Universitätsklinikum Düsseldorf bedanken sich herzlich für die Spende.
Monika Prinz und die Firma Fairvital danken allen, die mitgeholfen haben, diesen stattlichen Betrag zu erreichen.

Alle Informationen zur Aktion finden Sie auf https://www.fairvital.com/de/leben-retten

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