Wenn das Wetter in die Gelenke fährt

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  • Kategorie: Gelenke
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Dienstag, 14. Oktober 2008 23:00
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Gerade wechselndes Wetter kriecht buchstäblich in die Knochen. Zerschlagenheitsgefühl, wandernde Schmerzen, geschwollene und steife Gelenke stehen wieder einmal an der Tagesordnung. Wetterumschwünge machen Personen mit Gelenkproblemen schwer zu schaffen. So gibt es zum Beispiel fünf Millionen Arthrosepatienten in Deutschland. 60 bis 90 Prozent davon reagieren empfindlich auf Wetteränderungen.
Tatsache ist, dass feuchtkühles Wetter den Gelenken zusetzt. Folgende drei Faktoren können Gelenkprobleme auslösen: sinkende Temperatur, steigende Luftfeuchtigkeit und fallender Luftdruck.
  • Bei kühler Temperatur ziehen sich Muskeln und Sehnen zusammen und reduzieren dadurch den Bewegungsspielraum der Gelenke. Den durch diese Mehrbelastung entstehenden Druck leiten die Rezeptoren leiten direkt zum Schmerzzentrum im Gehirn.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit trägt dazu bei, dass die Kälte noch besser übertragen wird. Das bewirkt, dass die Gelenke noch schneller auskühlen.
  • Fallender Luftdruck lässt die Gelenke anschwellen, so die Experten. Dies wirkt zusätzlich auf die Schmerzrezeptoren.
Natürlich kann man Schmerzmittel nehmen, um besser durch den Tag zu kommen. Das hilft kurzfristig gegen den Schmerz, beseitigt aber nicht dessen Ursachen. Dabei besteht die Gefahr, dass man diese länger nimmt als es eigentlich gut wäre. Was ist also zu tun? Nun, man kann versuchen die Ursachen der Schmerzen - also Verschleißerscheinungen und Entzündungen - zu bekämpfen.

Aktivieren Sie den körpereigener Verschleiß- und Entzündungs-Stopp.

Die Natur hat uns dazu eine Reihe von Lösungen an die Hand gegeben. Es gibt klinisch gut erprobte naturnahe Knorpelschutzstoffe und Entzündungshemmer, die in der Lage sind das Fortschreiten der Knorpelzerstörung zu stoppen.

Glucosamin und Chondroitin packen den Gelenkschmerz an der Wurzel, versorgen die Gelenke mit Nährstoffen, unterstützen den Knorpelaufbau, hemmen Entzündungen, fördern die nachhaltige Bildung von Gelenkschmiere und wirken als Antioxidantien gegen die gefährlichen freien Radikalen in den Gelenken.

Boswellia Weihrauch unterstützt die körpereigenen Stoffwechselprozesse in den Gelenken und wirkt entzündungshemmend. Die wohltuenden Boswellia-Säuren hemmen zum Beispiel das Enzym 5-Lipoxygenase, welches für das Anschwellen der Gelenke verantwortlich ist.

Die kräftige Kombination aus Teufelskralle & Weidenrinde hat positive Eigenschaften für die Gelenke und tut gut bei dauernder Belastung von Nacken, Schultern und Rücken (z.B. bei langem Sitzen). Teufelskralle ist vom Bundesgesundheitsamt zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates anerkannt.

MSM ist die Schlüsselsubstanz zum Wiederaufbau und Schutz gesunder Gelenkknorpel. Der Nährstoff stärkt das gesamte Bindegewebe. Er bewirkt durch seine entzündungshemmende Eigenschaft die nachhaltige Schmerzlinderung bei erkrankten Gelenken, Sehnen und Schleimbeuteln.

Zwei Studien dokumentieren die wohltuenden Eigenschaften von Collagen für die Gelenke. Beide wurden beim Jahreskongress der "European League Against Rheumatism" (EULAR) 2004 in Berlin vorgestellt. Mit den Studien ist sowohl die Verbesserung der Gelenkfunktion als auch die Stimulation des Knorpelstoffwechsels nachgewiesen. Sie bestätigen damit die Ergebnisse aus klinischen und experimentellen Beobachtungen der letzten Jahre.

Studien haben ergeben, dass Hyaluronsäure eine Erholung der oberflächlichen Knorpelschichten sowie eine Verdichtung der Knorpelzellen begünstigen kann. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass Hyaluronsäure den Aufbau der Knorpelzwischensubstanzen anregt.
Hyaluronsäure ist der Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit (Synovia). Daneben ist sie auch in erheblichem Umfang im Gelenkknorpel selbst zu finden. Hyaluronsäure ist eine langkettige hochmolekulare Substanz, die durch ihre Struktur eine hohe Viskosität besitzt. Das heißt, sie ist nicht dünn wie Wasser, sondern fließt eher zäh wie flüssiger Honig. Wenn sich das Gelenk bewegt, verhindert diese Zähigkeit/Viskosität, dass die Schmierflüssigkeit aus dem Gelenkspalt herausgequetscht wird und der Schmierfilm abbricht. Hyaluronsäure hat neben ihrer hohen Viskosität noch die besondere Eigenschaft, dass sich ihre Fließeigenschaften in Abhängigkeit von ihrer Beanspruchung ändern.