Warum Menschen plötzlich mitten auf der Straße stehen bleiben

  • Hauptkategorie: News
  • Kategorie: Herz und Gefäße
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Dienstag, 20. April 2010 08:14
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
  • Zugriffe: 4375
Haben Sie das auch schon einmal erlebt? Der alte Mann steht schon eine Weile am Straßenrand und wartet darauf, dass sich endlich eine Gelegenheit bietet, die Straße sicher zu überqueren. Freundlich stoppen Sie Ihren Wagen und winken ihn rüber. Doch plötzlich bleibt er mitten auf der Straße stehen! Tausend Gedanken schießen Ihnen durch den Kopf. Sollten Sie jetzt aussteigen und sich um den Mann kümmern? Hoffentlich fällt er nicht auf der Stelle um. Was machen Sie nur? Die anderen Autos nahen und der Mann steht noch immer auf der Straße. Auf einmal die Erleichterung: Der Opa läuft weiter, als wäre nichts gewesen und schafft es rechtzeitig auf die andere Seite. Das ist gerade noch einmal gut gegangen!
Das, was Sie gerade miterlebt haben, könnte 20% aller über 65-Jährigen passieren. Ursache solcher Attacken ist die gefährliche "periphere arterielle Verschlusskrankheit". Darunter versteht man eine Verengung der Arterien in Armen und Beinen, wie sie 3,3 Millionen Mal jährlich in Deutschland festgestellt wird. Die Dunkelziffer ist jedoch höher, denn zwei von drei Betroffenen wissen nicht, dass ihre Gefäße krank sind.
Die Gefahr, die von der Erkrankung ausgeht, wurde lange Zeit unterschätzt. Sind Gefäße im Herzmuskel oder Gehirn betroffen, drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Bilden sich arteriosklerotische Ablagerungen in den Becken- und Beinschlagadern, werden Oberschenkel und Unterschenkelmuskulatur nicht mehr ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Nach kurzer Zeit in Bewegung schmerzen die Beine, so dass die Betroffenen stehen bleiben müssen. Man spricht von der so genannten Schaufensterkrankheit, bei der sogar eine Amputation nötig sein kann. Im Endstadium treten die Schmerzen schon im Ruhezustand auf. Ständiges Kältegefühl und schlecht heilende Wunden im unteren Beinbereich sind typisch.

Wirkt die Haut weiß, kalt und gefühllos, ist das ein Zeichen für einen kompletten Gefäßverschluss. Das dahinter liegende, nicht mehr durchblutete Gewebe wird schwarz und stirbt ab. Dies kann die Amputation einer Gliedmaße (einer Zehe bis hin zum ganzen Bein) notwendig machen. Etwa 50.000 Beinamputationen werden jährlich in Deutschland aufgrund arterieller Durchblutungsstörungen notwendig.

Es gibt zahlreiche Faktoren, die Ausbruch und Verlauf der Schaufensterkrankheit beeinflussen können. Dazu gehört vor allem das Rauchen, denn Nikotin ist Gift für die Gefäße. Im Vergleich zu Nichtrauchern tritt die Krankheit bei Rauchern zehn Jahre früher auf. Gefährdet sind ebenso Diabetiker und Patienten mit Bluthochdruck, denn hohe Blutzucker- und Insulinwerte sowie hoher Blutdruck belasten die Arterien zusätzlich. Auch falsche Essgewohnheiten, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Stress fördern die Verschlusskrankheit.

Um ein gesundes Herz- und Gefäßsystem zu erhalten, unterstützt Sie nicht nur ein vitaler Lebensstil, sondern auch eine ausgewogene Ernährung. Omega-3-Fettsäuren und Resveratrol & OPC halten die Gefäße geschmeidig und schützen sie vor schädlichen Ablagerungen. Das besonders inhaltsreiche Fairvital Cardivital unterstützt mit seinen 36 ausgesuchten hochwertigen Mikronährstoffen die Funktion von Herz und Gefäßsystem und verbessert die Blutzirkulation. Bereits 1980 entdeckten Forscher an der University of Chicago, dass das Enzym Nattokinase Blutgerinnsel auflöst, bevor diese eine Chance haben, für das Herz-Kreislaufsystem gefährlich zu werden. Dadurch können Gefäßverschlüsse reduziert werden. Auch Roter Reis kann Blutblockaden auflösen.