Acht Tipps für eine herzgesunde Ernährung

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  • Kategorie: Herz und Gefäße
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Freitag, 04. März 2011 10:01
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Die durchschnittliche Lebenserwartung für 1980 bis 2007 Geborene in der EU ist von 72 auf 78 Jahre gestiegen. Todesursache Nummer Eins sind noch immer Herzkrankheiten, heißt es in einem kürzlich in Brüssel vorgestellten Bericht der EU-Kommission und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Herzkrankheiten verursachten 40 Prozent aller Todesfälle.

Zu den Risikofaktoren für die Gesundheit der Europäer zählt nach Einschätzung von EU-Kommission und OECD vor allem Übergewicht. Inzwischen ist rund jeder zweite Europäer übergewichtig.

Die richtige Auswahl bzw. Zusammensetzung der Lebensmittel ist nicht immer leicht, denn allzu oft werden wir von der Werbung verführt. Bewahren Sie nachfolgende Tipps für eine herzgesunde Ernährung gut auf:

Essen Sie keine Riesenportionen. Wenn sie zuhause essen, nehmen Sie lieber einen etwas kleineren Teller. Sollten Sie nicht satt werden, können Sie sich dann sogar über Nachschlag freuen, ohne sich übermäßig vollzustopfen.
  1. Vermeiden Sie Lebensmittel mit hohen Konzentrationen an gesättigten Fettsäuren. Zu viel gesättigte Fette in der Nahrung erhöhen die Blutfettwerte, Gesamt- und LDL-Cholesterin. Dabei heben die langkettigen, gesättigten Fettsäuren den Cholesterinspiegel doppelt so stark an, wie die mehrfach ungesättigten Fettsäuren ihn absenken. Gesättigte Fettsäuren kommen überwiegend in Fetten tierischen Ursprungs vor (Butter, Hartkäse, Sahne, Schmalz, Rindertalg, fetten Fleisch und Wurstwaren), aber auch in pflanzlichen Fetten (Kokosfett, Palmkernfett, Kakaobutter).
  2. Wer seinen Salzkonsum senkt, tut Blutdruck, Hirn und Herz einen Gefallen. Versalzen Sie nicht Ihre Gesundheit! Tipp: Natriumreduziertes Salz von Fairvital.
  3. Essen Sie kein fettes Fleisch. Je magerer das Fleisch ist, umso besser ist es für Ihr Herz. Erweist es sich als schwierig, mageres Fleisch einzukaufen, so bitten Sie den Metzger, das Fett abzuschneiden.
  4. Essen Sie Obst und Gemüse. Beides enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die Studien zufolge Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen können.
  5. Werfen Sie schon beim Einkaufen einen Blick auf die Etiketten der Nahrungsmittel. Vor Jahren waren dort nur wenige Informationen zu finden. Heute enthalten Sie wichtige Nährstoffinformationen für das betreffende Produkt. Achten Sie vor allem auf den Fettgehalt!
  6. Versuchen Sie, das Naschen einzuschränken. Regelmäßiges Naschen erfolgt - genau wie das Rauchen - aus Gewohnheit und zur Strukturierung der Zeit. Ein Stück Obst, ein Brötchen mit magerem Schinken oder Quark oder ein Glas Wasser können in der Übergangszeit gut aushelfen. Kaufen Sie nicht mehr so viel Süßes ein.
  7. Nehmen Sie sich bewusst Zeit zum Essen. Gerade in der heutigen, hektischen Zeit geht der Trend dahin, dass die Mahlzeiten vor dem Fernseher, vor dem Computer oder bei der Arbeit nebenbei eingenommen werden. Das ist grundsätzlich falsch, denn Sie sind zu sehr abgelenkt, um das Essen zu genießen und Sie verpassen das Sättigungsgefühl. Außerdem wissen Sie bereits kurze Zeit später nicht mehr, was Sie gegessen haben.