Vitamin C senkt das Herzschwäche-Risiko

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  • Kategorie: Herz und Gefäße
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Dienstag, 10. Mai 2011 08:52
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Dass der Verzehr von Obst und Gemüse generell vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen kann, ist allgemein bekannt. Jetzt wiesen Forscher der Universitäten Köln und Cambridge diesen Zusammenhang speziell für Herzinsuffizienz (Herzschwäche) nach.

Steigt (beispielsweise durch eine obst- und gemüsereiche Ernährung) der Vitamin-C-Spiegel im Blut an, sinkt parallel dazu die Wahrscheinlichkeit, eine Herzschwäche zu entwickeln. Die Details zu ihrer Studie präsentieren die Forscher im Fachmagazin "Clinical Research in Cardiology" (DOI 10.1007/s00392-011-1100-y) sowie auf der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK).

Die Wissenschaftler analysierten die Daten von rund 9.200 Männern und 11.100 Frauen im Alter zwischen 39 und 79 Jahren. Die anfangs gesunden Personen nahmen an der EPIC-Norfolk-Studie teil. Die Forscher untersuchten, ob es einen Zusammenhang zwischen der Vitamin-C-Menge im Blutplasma und der Entstehung einer Herzschwäche gibt.

Im Verlauf des knapp 13-jährigen Beobachtungszeitraums entwickelten 1.258 Teilnehmer eine Herzschwäche. Die Wahrscheinlichkeit dafür war umso geringer, je mehr Vitamin C im Blut zirkulierte. "Mit jedem Anstieg der Vitamin-C-Konzentration um 20 Mikromol/Liter im Blutplasma geht eine relative Reduktion des Herzinsuffizienz-Risikos um neun Prozent einher", so die Studienautoren.


Bei Patienten mit Herzinsuffizienz findet man im arteriellen Gefäß ein Ungleichgewicht zwischen Sauerstoffradikalproduzierenden und –abbauenden Enzymsystemen. Vitamin C ist ein wirksamer Radikalfänger: Es fängt aggressive Sauerstoffverbindungen ab, welche Zellschäden verursachen können.

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