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Den Homocysteinwert effektiv senken

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 18. August 2016 Zuletzt aktualisiert am 18. August 2016 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 1309

Autor: Dr. Paul Hudson

Homocystein (Hcy) stellt eine Aminosäure dar, die der Körper selbst herstellt. Während dem Methionin-Stoffwechsel, den nahezu jede Zelle im Körper betreibt, entsteht diese Aminosäure kurzzeitig als Zwischenprodukt. Da der Körper an dem Homocystein keinen Mehrwert hat und dieses den Organismus schädigen kann, wird es wieder abgebaut. Ist die Konzentration im Blutplasma jedoch zu hoch, kann dies schwerwiegende Folgen haben.

Folgen eines zu hohen Hcy-Wertes

Ist der Homocysteinspiegel im Blut zu hoch, kann es aufgrund von Blutgerinnung zu Ablagerungen an den Innenwänden der Arterien kommen. Diese Plaque, die übrigens nicht durch ein zu viel an Cholesterin ausgelöst wird (der Anteil von Cholesterin in den Ablagerungen beträgt knapp ein Prozent), sind schließlich dafür verantwortlich, dass es zum Gefäßverschluss kommt. Die dadurch entstehende Unterversorgung mit Blut und Sauerstoff hat weitreichende Folgen für den Organismus. Das Risiko, eine schwere Krankheit wie Alzheimer, Osteoporose, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden steigt im gleichen Maße an, wie der Hcy-Wert. Deshalb ist es wichtig, sich bei seinem Arzt zu erkundigen, wie hoch der Hcy-Wert im Blut ist und was gegen Homocystein getan werden kann.

Kombi-Präparate senken den Homocysteinwert

Die Vitamine B6, B12 und Folsäure können den Hcy-Wert senken und ihn auch niedrig halten. Ein Mangel an diesen Vitaminen entsteht schnell, da der Körper sich etwas schwer tut, diese Stoffe aufzunehmen. Besonders junge Frauen und Schwangere sollten ihren Homocysteinwert sowie die Vitaminzufuhr im Auge behalten. Doch auch bei Männern ist eine regelmäßige Kontrolle sehr sinnvoll, um schweren Krankheiten in gewissem Maße vorzubeugen. Um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten, können Kombinationspräparate – beispielsweise eine hochdosierte Kombination der Vitamine B6, B12 und Folsäure – eingenommen werden. Diese senken den Hcy-Wert effektiv und können zu einer gesünderen Lebensweise beitragen.

Homocystein im Alltag senken

Es gibt eine Vielzahl von Angewohnheiten im täglichen Leben, die den Homocysteinwert in die Höhe schnellen lassen. Wenn man jedoch weiß, welche Verhaltens- und Ernährungsweisen den Organismus vor dem schädlichen Protein schützen, können folgende Tipps und Tricks leicht in den Alltag eingebaut werden.

Stress reduzieren

Zeitdruck und Hektik im Alltag kann der Körper eine Weile ganz gut wegstecken. Wird der Stress jedoch zur Dauerbelastung, sinkt die Laune und die Reizbarkeit steigt. Gleichzeitig bildet sich vermehrt Homocystein, die Blutgefäße verengen sich und es kommt zu Entzündungen an den Arterienwänden. Um dies zu vermeiden, sollte der Stress reduziert und abgebaut werden. Ausreichend Bewegung, verschiedene Entspannungsübungen und Meditationen sowie autogenes Training können dem Stress entgegenwirken und den Hcy-Wert allmählich senken. Durch solche Übungen können auch zukünftig stressige Situationen oft leichter gemeistert werden.

Nikotionkonsum einstellen

Bei 20 Zigaretten am Tag steigt die Hcy-Konzentration im Blut um fast 20 Prozent! Wer das Rauchen aufgibt, kann innerhalb von sechs Monaten eine zwölfprozentige Senkung erreichen. Es hat sich herausgestellt, dass eine Reduzierung des Nikotinkonsums keinen positiven Effekt auf das Homocystein hat – hier hilft nur 100% rauchfrei.

Gesunde, vollwertige Ernährung

Menschen, die Diäten machen oder dem vegetarischen und veganen Lebensstil nachgehen, haben häufig Mangelerscheinungen, da auf gewisse Lebensmittel ganz verzichtet wird. Dabei ist eine vitamin- und mineralstoffhaltige, basische Ernährung sehr empfehlenswert, um die Konzentration des Homocysteins im Blut niedrig zu halten. An dieser Stelle hat sich auch gezeigt dass das Würzen mit Knoblauch einen sehr positiven Effekt hat. Knoblauch ist sehr wichtig für die Herstellung des Enzyms Glutathion-S-Transferase, das krebshemmend wirkt. Je höher der Glutathion-Spiegel im Blut ist, desto eher fällt der Hcy-Wert.

Wenig Kaffee und Tee

Nicht nur das Koffein ist für einen hohen Hcy-Wert verantwortlich, denn auch koffeinfreier Kaffee kann zu einem erhöhten Homocysteinspiegel führen. Dies gilt jedoch nur ab einem Liter Kaffee oder schwarzem Tee täglich. Ein bis zwei Tassen pro Tag stellen hingegen kein Problem für die Gesundheit dar.

Die Mischung aus den richtigen Verhaltensweisen, gesunder Ernährung, ausreichend Schlaf und Kombi-Präparaten kann den Hcy-Wert dauerhaft senken und auf einem unbedenklichen Spiegel halten. Das wirkt sich sowohl jetzt, als auch im Alter, wenn das Risiko für chronische Erkrankungen steigt, sehr positiv aus. Lassen Sie deshalb jetzt Ihren Hcy-Wert messen und werden Sie aktiv, wenn es um Ihre Gesundheit geht.

Dr. Paul Hudson:

Dr. Paul Hudson ist Amerikaner, verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Dr. Hudson war viele Jahre Chef einer internistischen Klinik, ist heute pensioniert und widmet sich seit vielen Jahren der Gerontologie – der Wissenschaft vom Altern. Er verfügt über ein großes medizinisches Netzwerk und ist in engem Kontakt mit den bedeutendsten Universitäten weltweit. Zudem schreibt er als Experte für das Homocystein-Netzwerk.

Schlagzeilen

In 19 randomisierten kontrollierten Studien über die Wirksamkeit der Aufnahme von Antioxidantien während der Chemotherapie wurde die Wirkung von Vitamin A, Vitamin C, Melatonin, NAC, Ellagsäure, Glutathion und eine Antioxidantien-Mischung für Personen mit fortgeschrittenen oder rezidivierenden Tumoren untersucht. Es wurden keine Minderungen der Wirksamkeit durch die Supplementierung mit Antioxidantien während der Chemotherapie beobachtet, dafür aber Erhöhung von Überlebenszeit und verbesserte Ansprechraten von Tumoren sowie geringere Toxizitätserscheinungen. Ergebnisse: 1. Antioxidantien beeinträchtigen nicht die Wirksamkeit der Chemotherapie. 2. Antioxidantien könnten die Wirksamkeit der Chemotherapie verstärken. 3. Antioxidantien können die Toxizidät der Chemotherapien vermindern – das hilft den Patienten die notwendige Dosis der Chemotherapie einzuhalten und diese nicht vorzeitig abzubrechen. Auszug aus: http://www.rieb-service.de/3-Moeglichkeiten/Nachrichten/ Quelle: https://www.researchgate.net/profile/Constantine_Kaniklidis/publication/248702917_Drug_Interactions_in_Oncology_-_Review/links/02e7e51e0634da6a81000000.pdf

Monika Prinz übergibt Spende der Fa. Fairvital an die Knochenmarkspenderzentrale

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden, aber häufig kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung.



Um möglichst vielen dieser Patienten zu helfen, sucht die Knochenmarkspenderzentrale an der Universität Düsseldorf seit fast dreißig Jahren freiwillige Stammzellspender, so 2015 u.a. für Monika Prinz, die die Diagnose Blutkrebs erhalten hatte und dringend einen passenden Spender brauchte. Die Wahrscheinlichkeit, seinen genetischen Zwilling zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto. Monika hatte dieses Glück!

Jetzt möchte sie anderen Menschen helfen! Auf ihre Initiative rief ihr ehemaliger Arbeitgeber, die Fa. Fairvital, nicht nur alle Kunden auf, sich als Spender registrieren zu lassen, sondern nutzte eine Rabatt-Aktion, um einen Teil der Erlöse an die Knochenmarkspenderzentrale zu spenden. So kam der stattliche Betrag von Euro 13.790,22 zusammen, den die Knochenmarkspenderzentrale nutzen wird, um die Gewebemerkmale vieler Neuspender zu typisieren. Und vielleicht ist einer dieser Neuspender einmal der passende Lebensretter für einen erkrankten Patienten!

Die Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf und das Universitätsklinikum Düsseldorf bedanken sich herzlich für die Spende.
Monika Prinz und die Firma Fairvital danken allen, die mitgeholfen haben, diesen stattlichen Betrag zu erreichen.

Alle Informationen zur Aktion finden Sie auf https://www.fairvital.com/de/leben-retten

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