Herz und Gefäße

Herzinfarkt-Verdacht? Das sollte jeder wissen.

  • Hauptkategorie: News
  • Kategorie: Herz und Gefäße
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 15. Dezember 2008 11:38
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
  • Zugriffe: 2601
Würden die Warnsignale eines Herzinfarkts immer ernst genommen und sofort der Notruf gewählt, könnten von den jährlich etwa 265.000 Infarktpatienten in Deutschland weit mehr überleben als bisher. Denn obwohl sich die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren deutlich verbessert haben, stirbt noch immer mindestens jeder zweite Patient an den Folgen eines Herzinfarkts. Sehr oft geschieht dies, weil nicht schnell genug auf Alarmsignale reagiert wurde.
Weiterlesen ...

Hüten Sie sich vor Schreibtisch-Thrombose

  • Hauptkategorie: News
  • Kategorie: Herz und Gefäße
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 15. Dezember 2008 10:44
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
  • Zugriffe: 2795
Rund ein Fünftel der älteren Menschen in Deutschland leidet an einer schweren peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Das teilte die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) mit. Verschiedenen Studien zu Folge weisen 50 bis 80 % der Mitteleuropäer Venenveränderungen unterschiedlicher Ausprägung auf.

Eine „neue“ Venenerkrankung macht seit kurzem Schlagzeilen. Die Schreibtisch-Thrombose tritt bereits bei jüngeren Menschen auf. Zur Risikogruppe gehören hauptsächlich Personen, die lange Zeit am Computer sitzen, also über einen Zeitraum von 3 bis 4 Stunden nicht aufstehen. Besonders hoch sei die Gefahr für Mitarbeiter von IT-Abteilungen und Call-Centern, die ihre Computer fast nicht verlassen können, stellte Professor Richard Beasley aus Wellington, Neuseeland, in einer kürzlich abgeschlossenen Studie fest.
Weiterlesen ...

Von der Schaufensterkrankheit zur Amputation

  • Hauptkategorie: News
  • Kategorie: Herz und Gefäße
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 15. Dezember 2008 08:29
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
  • Zugriffe: 3573
 Herzinfarkt und Schlaganfall zählen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Ursache dieser Attacken ist Arteriosklerose (umgangssprachlich: Arterienverkalkung). Arteriosklerose ist außerdem Ursache der gefährlichen "peripheren arteriellen Verschlusskrankheit". Darunter versteht man eine Verengung der Arterien in Armen und Beinen, wie sie 3,3 Millionen Mal jährlich in Deutschland festgestellt wird. Etwa 20 % aller über 65-Jährigen leiden an dieser Krankheit. Die Dunkelziffer ist jedoch höher, denn zwei von drei Betroffenen wissen nicht, dass ihre Gefäße krank sind.
Weiterlesen ...

Gehirnabbau durch Bluthochdruck

  • Hauptkategorie: News
  • Kategorie: Herz und Gefäße
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 15. Dezember 2008 08:10
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
  • Zugriffe: 3519
Jeder Mensch empfindet das Älterwerden anders, aber Einbußen müssen alle hinnehmen. Alterungsprozesse des Gehirns lassen sich bereits ab dem 30. Lebensjahr beobachten. Dies zeigt eine Langzeitstudie an gesunden Erwachsenen, die sich im Abstand von fünf Jahren freiwillig in einen Kernspintomografen legten, um die Volumina von bestimmten Regionen ihres Gehirns vermessen zu lassen.
Bei Elf der insgesamt zwölf untersuchten Regionen nahm das Hirnvolumen deutlich ab, nur der visuelle Bereich (Sehrinde) hatte sich nicht systematisch verändert.  Auch Personen mit überdurchschnittlich ßGehirnvolumen waren vor dem Abbau keineswegs gefeit.
Weiterlesen ...

Wer seine Werte kenn, kann vorbeugen

  • Hauptkategorie: News
  • Kategorie: Herz und Gefäße
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Mittwoch, 22. Oktober 2008 12:46
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
  • Zugriffe: 2017
Herzinfarkt und Hirnschlag sind in Mitteleuropa bei Frauen und Männern die häufigste Todesursache und oft ein Grund für Invalidität. Nicht selten hört man, dass jemand von einem Herzinfarkt oder Hirnschlag wie von einem Blitz aus heiterem Himmel getroffen wurde. Doch dies stimmt nicht in jedem Fall. Bei über 90 Prozent der Betroffenen lagen meistens über Jahre Risikofaktoren vor, die sich langsam aber sicher verstärkt haben.

Obwohl in der Behandlung des Herzinfarkts große Fortschritte erzielt wurden, überleben mehr als 30 Prozent der Patienten einen Herzinfarkt nicht. Viele versterben bevor sie in einer Klinik angekommen sind. Nicht nur die Zahl der tödlichen Ereignisse ist erschreckend, sondern auch die hohe Rate an Behinderungen und die massive Einschränkung der Lebensqualität, die aus einem Hirnschlag oder einem Herzinfarkt resultiert.

Risikofaktoren
Es ist heute allgemein bekannt, dass Rauchen, Bewegungsarmut, falsche Ernährung, Übergewicht und weitere Faktoren das Herzinfarkt- und Hirnschlagrisiko markant erhöhen können. Doch Herz-Kreislauferkrankungen sind hinterhältig. In frühen Stadien treten kaum oder keine Beschwerden auf. Die Betroffenen können sich dadurch kein Bild ihres persönlichen Risikos machen und haben somit auch keine Motivation zur Veränderung.
Sehr viele Apotheken bieten bereits einfache Tests auf der Basis der Blutfettwerte und des Blutdrucks an. In nur gut 10 Minuten erhält man ein persönliches Risikoprofil. Wer ein erhöhtes Risiko hat, sollte seinen Lebensstil unbedingt ändern und seine Blutfette regelmäßig überprüfen lassen.
Bereits aus dem Gesamtcholesterinwert kann man ableiten, ob das persönliche Risiko erhöht ist, und man einen Arzt aufsuchen sollte. Werte unter 200 mg /dl (oder etwa 5,2 mmol/l) sind bei gesunden Menschen in Ordnung. Wer einen höheren Wert oder weitere Erkrankungen hat, bei dem sollte auch die Menge an HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin bestimmt werden.

Gesamtcholesterin in mg/dl (mmol/l)
< 200 (< 5,16) wünschenswert
200-239 (5,16-6,17) grenzwertig
≥ 240 (≥ 619) erhöht

LDL Cholesterin in mg/dl (mmol/l)
< 110 (< 2,58) optimal
100-129 (2,58-3,33) gut
130-159 (3,35-4,11) grenzwertig hoch
160-189 (4,13-4,88) erhöht
≥ 190 (≥ 4,9) pathologisch erhöht

HDL Cholesterin in mg/dl (mmol/l)
< 40 (< 1,03) niedrig
≥ 60 (≥ 1,55) hoch

Quelle: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen

Der Weltherztag wurde von der World Heart Federation (WHF), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der UNESCO ins Leben gerufen mit dem Ziel, auf die weltweit wachsende Bedeutung der Herz-Kreislauf-Krankheiten aufmerksam zu machen und zur besseren Vorbeugung zu motivieren.