Brustkrebs

Zusätzlich zu den unter dem Punkt "Krebserkrankungen" aufgeführten Produkten kommen für Brustkrebspatientinnen noch einige weiterer Substanzen in Frage, wie wissenschaftliche Studien zeigen konnten.

So fanden französische Forscher heraus, dass Brustkrebspatientinnen eine umso geringere Chance hatten nach erfolgreicher Therapie gesund zu bleiben, je niedriger ihr Coenzym Q10-Blutspiegel war. Eine mit 32 Patientinnen durchgeführte Studie dänischer und amerikanischer Forscher, bei der die Teilnehmerinnen 90 - 390 mg Coenzym Q10 erhielten, ergab Hinweise auf eine positive Wirkung dieser Substanz. Leider gab es bei dieser Untersuchung keine Kontrollgruppe, so dass eine eindeutige Interpretation der Ergebnisse nicht möglich ist.

Sibirischer Ginseng als Flüssigextrakt in einer Dosierung von 1-2 ml dreimal täglich senkte die Nebenwirkungsrate der Krebstherapien (Chemotherapie, Bestrahlungstherapie, Operation), wie in verschiedenen russischen Studien gezeigt werden konnte. Ob die Substanz auch auf das Krebswachstum selbst Einfluss nimmt, wurde bisher nicht veröffentlicht.

In einer japanischen Studie wurde festgestellt, dass Patientinnen im Frühstadium der Brustkrebserkrankung eine höhere Lebenserwartung und ein geringeres Risiko für eine Ausbreitung der Erkrankung über die Lymphbahnen hatten, wenn sie mindestens 5 Tassen grünen Tee täglich konsumierten.

Eine Reihe von Kreuzblütlern, wie z. B. Broccoli, Blumenkohl und verschiedene Kohlsorten enthalten die Substanz Indol-3-Carbinol. Diese Substanz beeinflusst den Östrogenstoffwechsel und hat dadurch möglicherweise eine schützende Wirkung gegenüber Brustkrebs, wie in verschiedenen Tierstudien sowie in Laborversuchen gezeigt werden konnte. Wissenschaftliche Untersuchungen mit Brustkrebspatientinnen liegen bisher nicht vor.


Fortgeschrittener Brustkrebs: Welchen Effekt hat die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe?

Lesen Sie dazu einen interessanten Artikel auf www.gesundheitsinformation.de vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), einer unabhängigen, privaten und gemeinnützigen Einrichtung, die auf Initiative des Gesetzgebers gegründet wurde, um die Wirksamkeit medizinischer Behandlungen zu bewerten. 


Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.