Krebserkrankungen

Jeden Tag verändern sich einzelne Zellen im Körper so, dass sie ihre ursprüngliche Funktion nicht mehr ausüben können. Dieser Vorgang ist ganz normal. Das Immunsystem erkennt diese entarteten Zellen und vernichtet sie. Ist die körpereigene Abwehr geschwächt, werden die sogenannten Mutanten nicht schnell genug entfernt. Sie haben dann Gelegenheit, sich zu teilen und zu vermehren. Auf diese Weise können Krebserkrankungen entstehen. Die Behandlung mit Chemotherapie und Bestrahlungen ist leider noch immer in vielen Fällen mit starken Nebenwirkungen verbunden. Dazu gehören Übelkeit, Schleimhaut- und Verdauungsprobleme, Gewichtsverlust, allgemeines Schwächegefühl und Haarausfall. Nicht zu vergessen die psychische Belastung, die die körpereigenen Kräfte zur Genesung deutlich herabsetzt.

In Übereinstimmung mit Leitzmann, C. et al. Ernährung in Prävention und Therapie empfiehlt sich folgende Nahrungsergänzung:
Ein Multi-Vitamin / Multi-Mineralstoff Präparat zur Grundversorgung des Organismus mit allen notwendigen Mikronährstoffen bei Tumorkachexie (Appetitlosigkeit durch Tumor bzw. Therapie).
Antioxidantien wie Traubenkernextrakt (OPC), Bioflavonoide, Vitamin E, C und Beta-Karotin hochdosiert.
Myzel des Shiitake-Pilzes (MIC3) zur Stärkung des Immunsystems.
Essentielle Aminosäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren bei Aversion gegen tierische Speisen während den Therapien.

Darüber hinaus sind zur Vorbeugung folgende Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen:

L-Glutathion
L-Glutathion basiert auf den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin. Es ist ein starkes Antioxidans und gilt als wirksamer Immunstärker.

Ballaststoffe wie Flohsamen
Der regelmäßige Verzehr von Ballaststoffen ist für die Gesundheit des Darmtraktes von entscheidender Bedeutung. Das angesehene American Cancer Institute der USA empfiehlt 20-35 g Ballaststoffe in der täglichen Ernährung. Diese helfen dem Darm, Giftstoffe und schädliche Stoffwechselabbauprodukte schnell auszuscheiden, indem die Geschwindigkeit, in der der Speisebrei den Darmtrakt passiert, erhöht wird. Dies vermindert wesentlich das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Darüber hinaus halten Ballaststoffe die Darmflora gesund, die in der Verdauung und für die Immunabwehr eine wesentliche Rolle spielt.

Beta-1,3-Glucan
Eine Vielzahl von Studien belegt die immunsteigernde Wirkung von Beta-1,3-Glucan. So aktiviert es die Makrophagen und Leukozyten, die im Immunsystem an vorderster Front stehen. Sie können Tumorzellen identifizieren und bekämpfen, Rückstände durch Schädigungen freier Radikale beseitigen und körperfremde Eindringlinge bekämpfen. Beta-1,3-Glucan verzögert die Hautalterung, indem es die Langerhans-Zellen in der Haut stimuliert, wodurch diese Viren, Bakterien und zellfremdes Material in der Haut verstärkt "fressen" und damit neutralisieren können. Es senkt darüber hinaus nachweislich den Spiegel des "schlechten" Cholesterins LDL im Blut um bis zu 8% und erhöht das gute Cholesterin HDL um bis zu 16%.

Selen
In der Ärztezeitung vom November 2001 wurde darüber hinaus darauf hingewiesen, dass Selen "die unerwünschten Wirkungen von Chemo- und Strahlentherapie senken und der Neubildung von Tumorgewebe entgegenwirken kann". Diese Beobachtungen wurden an Patientinnen mit Unterleibskrebs gemacht, die Selen in Form von Natriumselenit erhielten. Um die Wirksamkeit zu erhalten, soll Natriumselenit unabhängig von Vitamin C eingenommen werden.
Beachtenswert ist außerdem, dass laut Dr. Jens Büntzel vom Zentralklinikum in Suhl nur einer von zehn Tumorpatienten über genug Selen im Blut verfügt. Bei Selenmangel ist die Aktivität körpereigener Entgiftungssysteme vermindert.

Studien: Morphin beschleunigt das Tumorwachstum.

Es gibt immer mehr Hinweise, dass opiathaltige Schmerzmittel wie Morphin das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs fördern. Zwei neue Studien unterstützen diese These. Sie zeigen, dass Lungenkrebszellen sowohl in der Zellkultur als auch im lebenden Organismus langsamer wachsen und sich weniger aggressiv ausbreiten, wenn die Opiatwirkung geblockt wird. Beide Arbeiten wurden am 18. November 2009 beim internationalen Krebskongress "Molecular Targets and Cancer Therapeutics" in Boston vorgestellt.
Die Annahme, dass Opiate Tumore aggressiver machen, fußt auf einer Reihe einzelner Studien. Mehreren Forscherteams war aufgefallen, dass Krebspatienten länger überlebten oder seltener Rückfälle bekamen, wenn Sie andere Schmerzmittel bekamen, oder mit Medikamenten behandelt wurden, welche die Opiatwirkung selektiv unterdrücken.
Die Forscher nehmen an, dass zumindest ein Teil des Krebswachstums über die Morphin-Bindungsstellen vermittelt wird.

Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.