Schlaganfall

Der Schlaganfall oder Apoplexie oder Gehirnschlag wird in zwei Gruppen aufgeteilt:
 
In 85 Prozent aller Fälle kommt es zu einer akute Duchblutungsstörung, einem Gehirninfarkt (Ischämie). Ausgelöst wird dieser wie der Herzinfarkt durch den Verschluss wichtiger Gefäße (Embolie) durch Blutgerinnsel oder Ablagerungen aus geschädigten Arterien. Gewebe im Gehirn stirbt aufgrund des Sauerstoffmangels ab und führt zu neurologischen Ausfällen. 2/3 aller Blutgerinnsel (Thromben) kommen aus dem linken Herzbereich. Diese können sich auch nach einem Herzinfarkt bilden.

Ebenfalls als Schlaganfall wird eine eine akute Hirnblutung (15 Prozent aller Fälle) bezeichnet. Dabei platzen oder reißen Gefäße aufgrund eines zu hohen Blutdrucks, Blut strömt in das Gehirn ein und Gewebe stirbt ab.

Ursachen für eine Hirnblutung sind Gefäßdissektionen, Gerinnungsstörungen (auch medikamentös bedingt), Schädel-Hirn-Traumen, Bluthochdruck, bestimmte Medikamente (Marcumar, Sintrom, Falithrom) und auch Drogenmissbrauch sein. Alkoholiker haben ein größeres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.

Schlaganfälle sind relativ häufig. Ungefähr 15 Prozent der betroffenen Patienten sterben an einem Schlaganfall, 50 Prozent sterben in den 6 Monaten nach dem Schlaganfall. 30 Prozent bleiben dauerhaft pflegebedürftig.

Symptome für einen Schlaganfall sind Sensibilitätsstörungen, Lähmungen (Hemiplegie), Sprachstörungen (Aphasie), Apraxie und Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit, Bewussstseinsstörungen bis zu völliger Bewusstlosigkeit. Häufig sind dauerhafte Lähmungserscheinungen.

Schlaganfall bei Kleinkindern - wer denkt daran, wenn Babies anders strampeln als sonst?

Von Nicola Siegmund-Schultze
An einem Donnerstagmorgen zwei Monate vor seinem dritten Geburtstag wachte der kleine Peter* weinend auf. "Ich dachte an einen Infekt", erinnert sich seine Mutter Beate Winterfeldt*. Im Lauf des Tages fiel ihr auf, dass Peter* die Treppen nicht mehr allein gehen und nicht mehr Dreirad fahren konnte. Zwischendurch schlief er tief und fest.
Als der Junge aber am nächsten Tag plötzlich mit offenen Augen dalag und nicht mehr ansprechbar war, fuhr die Familie mit ihm ins Krankenhaus. Rasch stand fest: Peter* hatte einen Schlaganfall. Ursache war die Verengung einer Hirnarterie.
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Nahrungsergänzungsmittel, die helfen können

Es gibt eine Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln, die das Risiko für einen Schlaganfall bzw. für Arteriosklerose senken und/oder die Erholungsphase unterstützen.

Aus dem Bereich der Mineralstoffe sind es insbesondere Kalium und Magnesium, bei den Vitaminen vor allem die Vitamine C, E, B6, B12 sowie Folsäure, die zur Verzögerung der Arterienverkalkung beitragen.
Auch Omega-3-Fettsäuren sowie Knoblauch sind in dieser Hinsicht wirksam, während Ginkgo Biloba die Durchblutung verbessern kann.

Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.