Schuppenflechte (Psoriasis)

Bei der Psoriasis handelt es sich um eine chronische Hauterkrankung mit genetischer Disposition, die auch die Schleimhäute, Nägel und sogar Gelenke befallen kann. Es kommt zu einer gesteigerten Zellneubildung der Oberhaut und einer Verhornungsstörung. Ca. 1-3 % der Bevölkerung sind von der Erkrankung betroffen. Das Alter, in dem die Erkrankung zumeist zum das ersten mal auftritt - man nennt dies auch den Altersgipfel - liegt zwischen dem 10. und 31. Lebensjahr.
Die Therapie der Psoriasis ist nach wie vor problematisch, nicht zuletzt, weil die Ursache dieser Erkrankung noch nicht endgültig geklärt ist. Wenn eine Heilung also auch durch Nahrungsergänzungsmittel nicht möglich ist, so können die Symptome doch durch eine Reihe von Substanzen positiv beeinflusst werden. Die Psoriasis-Erkrankung ist chronisch und begleitet ihren Träger lebenslang.

Symptome

Die Herde der Psoriasis sind
- entzündlich gerötet (erythematös)
- scharf begrenzt
- von silbrig glänzenden Schuppen bedeckt (sqamaös)
Die mit Schuppen befallenen Hautregionen schmerzen nicht und jucken selten. Die Herde können sowohl punktförmig, als auch, bei chronischer Verlaufsform, über handtellergroß sein. Sie sind in der Regel symmetrisch auf beide Seiten des Körpers verteilt. Bei leichtem Kratzen lösen sich silbrige Schüppchen, die dem abgeschabten Wachs einer Kerze gleichen. Kratzt man weiter, erscheint ein glänzendes Häutchen. Entfernt man das Häutchen, so treten punktförmige Blutungen auf.

Nahrungsergänzungsmittel, die helfen können

In Studien konnte z.B. gezeigt werden, dass Fischöl in einer Dosierung von 10g pro Tag die Hautveränderungen bei Psoriasis verbesserte. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Flachsöl (1-3 Esslöffel pro Tag) hilfreich sein kann. Auch Aloevera wird eine positive Wirkung bei Psoriasis nachgesagt. Sie kann als Creme auf die Hautläsionen aufgebracht oder als Kapsel bzw. Saft geschluckt werden.

Bei Psoriasis teilen sich Zellen mit einer viel schnelleren Frequenz als üblich. Diese bis zu 1.000-fach schnellere Teilung wird dem Unverhältniss von zwei stabilisierten Faktoren des Zellenwachstums zugeschrieben. Forskolin, ein noch recht unbekanntes Naturpräparat, welches bereits länger in der ayurvedischen Medizin Anwendung findet, ist in der Lage, dieses Verhältnis zu normalisieren. Da von Forskolin keine Nebenwirkungen bekannt sind, scheint es ein sehr viel versprechendes Kräuterhilfsmittel für Psoriasis zu sein.

Alternative Heilmethoden

Auch Methoden wie Akupunktur, Meditation und Hypnose konnten zu Verbesserungen der Symptomatik führen. Bevor sehr stark wirkende Medikamente mit möglicherweise schweren Nebenwirkungen zum Einsatz kommen, scheint es ratsam, den "sanften" Alternativen eine Chance zu geben.

Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.