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Knochen

Osteoporose ist auch Männersache

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 16. September 2011 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 3146

War Osteoporose noch vor kurzem eine typische Frauenkrankheit, so scheint der Knochenschwund jetzt in zunehmendem Maß auch Männer zu betreffen. Von den mehr als acht Millionen Deutschen, die an Osteoporose leiden, sind etwa ein Drittel Männer - Tendenz zunehmend.

Man unterscheidet primäre und sekundäre Osteoporosen. Primär bedeutet, dass keine krankhaften Ursachen erkennbar sind. Hierunter fällt beispielsweise die postmenopausale Osteoporose der Frau. Sekundär heißt, dass eine andere Erkrankung oder ihre Therapie die Osteoporose ausgelöst hat. Bei der Frau handelt es sich in 80-90% der Fälle um eine primäre Osteoporose. Beim Mann sind ca. 40% primäre und 60% sekundäre Osteoporosen.

Anfangs spürt man die Osteoporose meist nicht, weil der für die Krankheit typische Verlust an Knochensubstanz noch keine Schmerzen verursacht. Daher auch der Ausdruck "schleichende Erkrankung". Erste spürbare Symptome sind zum Beispiel gelegentliche Rückenschmerzen und/oder Knochenschmerzen.

Testen Sie Ihr Risiko!

Wenn einer der folgenden Punkte bei Ihnen zutrifft, sollten Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt auf eine weitergehende Diagnostik ansprechen!

  • Sie sind mehr als 4 cm kleiner geworden.
  • Sie haben plötzlich und über Wochen anhaltende heftige Rückenschmerzen.
  • Sie haben in den letzten Jahren ungewollt mehr als 10% Ihres Körpergewichts
    abgenommen.
  • Sie hatten nach Ihrem 50. Lebensjahr einen Knochenbruch.
  • Sie sind im letzten Jahr ohne Einwirkung äußerer Kräfte gestürzt (mehr als 2 x im halben Jahr).
  • Sie sind überschlank, Ihr Body-Mass-Index (BMI) liegt unter 20.

(Checkliste gemäß Patientenleitlinien 2003, siehe auch www.bfo-aktuell.de)

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Zu wenig Magensäurebildung führt zu Osteoporose

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 23. Juli 2009 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von webmaster Zugriffe: 3776
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nachgewiesen, dass eine gestörte Magensäurebildung, wie sie unter anderem auch durch Säureblocker (Protonen-pumpenhemmer) erreicht wird, zu Osteoporose, also einem Verlust der Knochendichte, und zu Knochenbrüchen führt. Die Einnahme von Calciumglukonat kann Osteoporose verhindern. Diese Ergebnisse wurden jüngst im führenden medizinischen Wissenschaftsjournal "Nature Medizin" [Nat Med. 2009 Jun; 15(6):674-81] veröffentlicht.
Die UKE-Autoren konnten nachweisen, dass bei einem krankhaft erhöhten PH-Wert des Magens, also einer verminderten Magensäurebildung, die Calciumaufnahme aus der Nahrung gestört ist. Die Konsequenz ist, dass sich eine Osteoporose entwickelt und die Knochen brüchig werden. Damit fanden die Wissenschaftler die Ursache des in großen klinischen Studien gezeigten und bisher unverstandenen erhöhten Knochenbruchrisikos von Patienten mit unterschiedlichen Magen-erkrankungen, die mit Säureblockern therapiert werden [JAMA. 2006 Dec 27;296(24):2947-53].

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Osteoporose in die Liste der zehn häufigsten Erkrankungen aufgenommen

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 02. Dezember 2008 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 3564
Laut WHO wurde Osteoporose in die Liste der zehn häufigsten Erkrankungen aufgenommen und gilt somit als Volkskrankheit. Alle 30 Sekunden erleidet jemand in Europa einen durch Osteoporose bedingten Knochenbruch, die jährlichen Kosten, die durch diese Frakturen entstehen, werden auf 10 Milliarden Dollar geschätzt. Experten gehen davon aus, dass die Anzahl der Patienten in den nächsten Jahren weltweit rasant ansteigen wird.
Knochen wirken hart, fest und nahezu leblos. Doch der Schein trügt: Sie leben! Knochenaufbauende und knochenabbauende Zellen arbeiten eng im Team zusammen. Als Teammanager fungieren die Hormone Testosteron und Östrogen, sie steuern den Knochenumbau.

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Comeback der Rachitis?

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 02. Dezember 2008 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 5636

Besorgnis erregende Zahlen kommen derzeit aus den USA. Dort ergab eine aktuelle Studie, dass bereits mehr als ein Drittel der Kinder klinisch eine verminderte Knochendichte aufweisen. Einige Bundesstaaten in den USA haben kürzlich über ein wieder Auftreten der Rachitis berichtet. Doch Zahlen belegen, dass dies kein alleiniges Problem der USA ist.
Was im Kindesalter Rachitis verursacht, kann im Erwachsenenalter zu Osteomalazie führen. Bei beiden Erkrankungen handelt es sich um eine Mineralisationsstörung des Knochens infolge eines Mangels an Vitamin D beziehungsweise seiner Vorstufen. Im Unterschied zur Osteoporose nimmt die Substanz der Knochenmatrix (Baugerüsts des Knochens) bei der Osteomalazieund der Rachitis nicht ab, sondern es wird zu wenig Kalzium und Phosphat in die Matrix eingelagert.

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Osteoporose bereits im Jugendalter

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 09. Oktober 2008 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 5719

Etwa 75 Millionen Menschen in Europa, den USA und Japan sind Schätzungen zufolge von Osteoporose betroffen. Jede dritte Frau in den Wechseljahren hat diese ernst zu nehmende Erkrankung. Die Statistik sagt aus, dass sich europaweit fast alle zweieinhalb Minuten jemand einen Wirbel bricht. Pro Jahr werden circa 100.000 Hüftfrakturen behandelt. Ein Großteil aller Patienten bleibt danach sogar pflegebedürftig. In Folge von Oberschenkelhalsbruch sterben insgesamt sogar mehr Frauen als an Brustkrebs.
Doch es kommt noch schlimmer.

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Schlagzeilen

In 19 randomisierten kontrollierten Studien über die Wirksamkeit der Aufnahme von Antioxidantien während der Chemotherapie wurde die Wirkung von Vitamin A, Vitamin C, Melatonin, NAC, Ellagsäure, Glutathion und eine Antioxidantien-Mischung für Personen mit fortgeschrittenen oder rezidivierenden Tumoren untersucht. Es wurden keine Minderungen der Wirksamkeit durch die Supplementierung mit Antioxidantien während der Chemotherapie beobachtet, dafür aber Erhöhung von Überlebenszeit und verbesserte Ansprechraten von Tumoren sowie geringere Toxizitätserscheinungen. Ergebnisse: 1. Antioxidantien beeinträchtigen nicht die Wirksamkeit der Chemotherapie. 2. Antioxidantien könnten die Wirksamkeit der Chemotherapie verstärken. 3. Antioxidantien können die Toxizidät der Chemotherapien vermindern – das hilft den Patienten die notwendige Dosis der Chemotherapie einzuhalten und diese nicht vorzeitig abzubrechen. Auszug aus: http://www.rieb-service.de/3-Moeglichkeiten/Nachrichten/ Quelle: https://www.researchgate.net/profile/Constantine_Kaniklidis/publication/248702917_Drug_Interactions_in_Oncology_-_Review/links/02e7e51e0634da6a81000000.pdf

Monika Prinz übergibt Spende der Fa. Fairvital an die Knochenmarkspenderzentrale

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden, aber häufig kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung.



Um möglichst vielen dieser Patienten zu helfen, sucht die Knochenmarkspenderzentrale an der Universität Düsseldorf seit fast dreißig Jahren freiwillige Stammzellspender, so 2015 u.a. für Monika Prinz, die die Diagnose Blutkrebs erhalten hatte und dringend einen passenden Spender brauchte. Die Wahrscheinlichkeit, seinen genetischen Zwilling zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto. Monika hatte dieses Glück!

Jetzt möchte sie anderen Menschen helfen! Auf ihre Initiative rief ihr ehemaliger Arbeitgeber, die Fa. Fairvital, nicht nur alle Kunden auf, sich als Spender registrieren zu lassen, sondern nutzte eine Rabatt-Aktion, um einen Teil der Erlöse an die Knochenmarkspenderzentrale zu spenden. So kam der stattliche Betrag von Euro 13.790,22 zusammen, den die Knochenmarkspenderzentrale nutzen wird, um die Gewebemerkmale vieler Neuspender zu typisieren. Und vielleicht ist einer dieser Neuspender einmal der passende Lebensretter für einen erkrankten Patienten!

Die Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf und das Universitätsklinikum Düsseldorf bedanken sich herzlich für die Spende.
Monika Prinz und die Firma Fairvital danken allen, die mitgeholfen haben, diesen stattlichen Betrag zu erreichen.

Alle Informationen zur Aktion finden Sie auf https://www.fairvital.com/de/leben-retten

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