Haarwuchsmittel fördert Brustkrebs bei Männern

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Mittwoch, 29. September 2010 08:05
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Erst kürzlich wurde es in den Medien der Fachkreise veröffentlicht. Das Haarausfallmedikament Finasterid steht möglicherweise mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko bei Männern in Zusammenhang. Davor warnt die Europäische Arzneimittelagentur EMA aufgrund von Fallberichten, schreibt die aktuelle Ausgabe (3/2010) des "Bulletin zur Arzneimittelsicherheit". Herausgeber sind das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Das Medikament wird in einer fünf-Milligramm-Dosis bei gutartiger Prostatavergrößerung und in einer ein-Milligramm-Dosis bei hormonell bedingtem Haarausfall eingesetzt.

Die männliche Glatzenbildung ist - wie einiges andere auch - eine unnütze Erfindung der Natur. Die einen bezeichnen den Verlust des Kopfhaares als Ausdruck von Maskulinität, andere haben Angst davor und stellen Haarausfall mit dem Verlust der eigenen Potenz auf eine Stufe. Zurecht, denn immer mehr Männer leiden frühzeitig an Erscheinungen der Glatzenbildung. Jeder fünfte Mann verliert im Laufe seines Lebens fast alle Haare und jeder zweite immerhin einen Teil. Vor allem Singles und eitle Männer leiden sehr unter dem zunehmenden Durchscheinen der Kopfhaut.

In vielen Fällen ist Haarausfall erblich bzw. hormonell bedingt. Was der Volksmund schon lange zu wissen glaubt, haben Forscher der Universitätskliniken Bonn und Düsseldorf jetzt bestätigt. Eine Glatze erbt ein Mann meist nicht vom Vater, sondern vom Großvater mütterlicherseits. Die Erbanlage für den Haarverlust liegt auf dem X-Chromosom und kann daher nur von der Mutter weitervererbt werden kann. Ein Blick ins Familienalbum könnte also eine erste Prognose erlauben.

Als weitere Ursache des Haarausfalls kommen körperliche Störungen infrage: Stress, ungesunde Ernährung, Hautkrankheiten, Vitaminmangel, sehr ungesunde Lebensweise, viel Rauchen und Trinken oder Nebenwirkungen von Tabletten.
Eisen, Zink, Kupfer, Biotin und Folsäure- diese Spurenelemente und Vitamine sind am Haarwachstum beteiligt. Eisen, Kupfer und Zink stellen wesentliche Elemente für Wachstum und Haarstruktur dar. Zink ist an der Bildung des Haar-Proteins Keratin beteiligt. Chronischer Mangel löst Haarausfall aus.

Raucher bekommen früher und schneller Haarausfall und eine Glatze als Nichtraucher. Das schließen Wissenschaftler aus Taiwan aus einer Studie an insgesamt 740 Männern. Das Rauchen könnte sich schädlich auf die haarbildenden Zellen oder den Hormonhaushalt auswirken, vermuten die Wissenschaftler um Lin-Hui Su vom Far Eastern Memorial Hospital in Taipeh als mögliche Gründe.

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