Waldsterben und Krebsepidemie

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 06. Dezember 2010 06:47
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(Für Beides sind wir selbst verantwortlich, beim Ersten wissen wir es schon,
für das Zweite ist das Nachstehende)

Im UN-Jahr der Bio - Diversivitäten hatte Karl B. Rietmann bei
verschiedenen Landwirtschaftlichen Organisationen über den
Zusammenhang zwischen „Gesundheit und Hochstammobst“
Vorträge gehalten.


„An Apple a Day keeps Doctor away“

Dieser Ausspruch hatte vor 50/100 Jahren noch seine Richtigkeit. Heute nach nur zwei
Generationen sieht es ganz anders aus. Hanf war in den USA Pflicht zum Anbauen
(Fasern, Futterergänzung, Hanfsamen zur Verdauung) und sein „Sud“ wurde als
Pflanzenstärkung gebraucht. In der Schweiz gab es fünf Hochstammobstbäume pro
Einwohner und kaum Krebs. Die Biophotonischen Werte von organisch/biologisch
Gewachsenem sind Faktorenweise höher als was uns heute unter “Knackig, Schön,
Gross und vor allem Süss“ angeboten wird. Alle vier Attribute tragen wenig bis kaum
zu unserem Wohlbefinden bei.

Honig ist der beste Bioindikator

Alle Biophysikalischen Systeme auf unserem ganz speziellen blauen Planeten sind mit
einander „verwandt“. Ca. 50% der Hochstammbaumgene, 80% der Rindergene und
98% der Menschenaffengene sind gleich mit unseren Genen. Die Biene liegt auch da
drin. Und ihr Honig ist ein Spiegel der Sammelumgebung, welche Pestizide eingesetzt
wurden, ob gentechnisch veränderte Pflanzen vorliegen und woher die vielen
hilfreichen Stoffe für unser Wohlbefinden stammen. Dass es den Bienen nicht so gut
geht, da sind wir schuld – entsprechend kann es uns ja auch nicht besser gehen. Warum?

Salvestrole und Krebs

In der „Blueschtzeit“ kommt es zur grossen Entscheidung wie das Obst, der Honig usw.
ausfallen könnte. Und wenn der Baumbehang offen liegt, dann sind 75% der Frucht
„programmiert“. Bei uns wäre dies epigenetisch nach der Babyzeit. Mit der
Fruchtentwicklung gehen die Makro/Mikronährstoffbildungen einher und die Sonne,
vieles Weitere und alle Mikroorganismen tun ihr Bestes dazu. Salvestrole sind
Phytoalexine und gehören den sekundären Pflanzenwirkstoffen an, sie haben einen
herben/bitteren Geschmack und sind eine Untergruppe der Polyphenole. Sie gehören
somit zu den Wichtigen Mikronährstoffen, zu denen auch die Vitamine und
Mineralstoffe zählen. Die grossen Steinzeitalten Krebs hemmenden Wirkungen der
Salvestrole wurden vor wenigen Jahren gefunden und aufgezeigt.

Polyphenolstudien sind bekannt

Die Polyphenole sind einerseits bekannt als grosse Teilhaber unseres Wohlbefindens
(Verdauung/Metabolismus) und sind anderseits erwiesenermassen immer weniger
vorhanden in neuen gezüchteten Obst, Gemüse und Kräutern. Eine Würzburgerstudie
2009 zeigt auf, wie sich unser Metabolismus mit den Polyphenolen verhält. Der dazu
verwendete Most zeigt fünffach höhere Polyphenolwerte der alten Apfelsorten (Boskop
etc.) gegenüber den so genannten Tafeläpfeln (Granny/Golden etc.) auf. Eine
Wädenswiler Studie 2005 zeigt praktisch keine seit 1960 gezüchteten Sorten auf, die
gute Polyphenolwerte haben. Und seit diesem Frühjahr haben Deutsche Obstbauer eine
neue Berufskrankheit: Parkinson, u. a. weil sie viel mit Pestiziden zu tun haben, was
Gerichte entschieden haben. Viele der neu gezüchteten Sorten - des süssen
Geschmackes und der schönen Oberfläche wegen - (gilt auch im Gemüsebereich),
können vielfach nur noch mit Pestizid behandelt so wachsen und kommen somit oft
belastet in den Verkauf.

Die Krebsforschung hat es aufgezeigt

Englische Forscher Teams (Burke/Potters) haben einerseits aufgezeigt, wie sich solche
Wirkstoffe seit Jahrtausenden im Obst, Gemüse und in den Kräutern bilden und
anderseits, wie die Wirkung dieser Salvestrole in den Krebszellen (Enzym-Metabolit)
zustande kommt. Ein Milliardenhaufen von Krebszellen, –etwa so gross wie die
vorderste Kleinfingerspitze zeigt dem Arzt bestenfalls einen bereits gegen 70%
entwickelten Krebs an, - den es dann zu „bekämpfen“ gilt. Diese Gruppen sagen mit
Recht: Wir sollten diese Mutationen von Zellen verhindern mit Art gerechten
Lebensmitteln, z.B. mit Salvestrol, das in vielen „Nicht-Pestizid“ behandelten Pflanzen
vorkommt. Dies ist ein klarer Hinweis auf organisch/biologisch Gewachsenes.

Salvestrole in der Fruchtschale/Haut

Bis gegen 80% dieser Phytoalexine werden in der Fruchtschale gebildet. Es sind
pflanzliche Abwehrstoffe, welche die Pflanzen selbst nach „Infektionen“ durch
Mikroorganismen gegen deren Ausbreitung produzierten. So gewachsene vollreife
Früchte nehmen diese Phytoalexine dann mit in unseren Nahrungskreislauf. Daraus ist
verständlich, weshalb solche Produkte auch Spuren an der Oberfläche haben und diese
Spuren nur entstehen können, wenn kein Pestizid eingesetzt wird. Knackig gezüchtete
so genannte Resistente Sorten und dicke Häute bei Obst und Gemüse ergeben eine
eingeschränkte Phytoalexinbildung und werden von den Konsumenten vielfach geschält
und weggeworfen. Das gleiche passiert beim Blanchieren, die herben, bitteren und
hitzeresistenten Phytoalexine/Salvestrole werden ausgewaschen. Überlegen Sie das
nächste Mal beim Tiefgefrieren ihrer Gemüse, bei ihrem täglichen Kochgang und dem
öffnen einer Konservendose was da vorgegangen ist. In der Hochkonjunkturzeit wurde
mal das Dosenblech der Konserven für den Krebsanstieg in Betracht gezogen! Im
Sudwasser liegt möglicherweise, das was uns fehlt!

Cola-Süss anstelle von Bitter

Seit Paracelsus Zeiten gilt „Was Bitter im Mund ist des Magens Gesund“. Und heute ist
Süss das grosse Geschäft. Die Onkologen weisen auf eine noch weitere Epidemieartige
Krebszunahme hin, dies ist auch durch das „Vorgängige“ genügend gegeben. Nur sie
begründen dies mit den Babyboomer- Generationen, was heute ein gängiger
Schulmedizinischer Begriff ist. Ich nenne dies die „Cola-Generationen“, weil gerade
diese Getränke den guten Most und vieles Andere vertrieben haben, und so den Weg
ebneten für fast ausschliesslich Süsszüchtungen bei Allem, - von den neuen
Obst/Gemüse-Sorten bis hin zur Fast Food verarbeitenden Industrie. Die Empfehlung
einer Colasteuer liegt deshalb auf der Hand, damit würden so etwa die Krankenprämien
- Aufschläge der letzten 12-15 Jahre ausgeglichen.

Rauchen und die Pestizid-Chemie

Noch nach dem 2. Weltkrieg arbeitete unsere Landwirtschaft praktisch ohne Fungizide,
Herbizide, Pestizide und chemischen Düngemitteln, weder für den Boden noch für den
Anbau; dies war optimal zur Salvestrol-, Polyphenol und sekundären
Pflanzenwirkstoffbildung. Heute nun, nach vielen Krebszellkulturversuchen in
Englischen Labors ist gesichert, dass die Pestizid-Chemie und CO (Kohlenmonoxyd)
in unserem Körper den Jahrhundertalten, evolutionsgerechten und körpereigenen Abbau
von „Krebszellen“ verhindert. Auch die Bienen gehen ein, wenn sie auf viele der
Pestizide treffen.

AR – Hochstammobstbaum Pflanzaktion

Hoch erfreulich war diese Idee, die Umsetzung und die Resultate werden auch einiges
aufzeigen. Ein grosser Anteil sind Alte erprobte und vielfach auch resistentere Sorten.
Mit dem Wissen des Obigen wäre die Sortenauswahl höchstwahrscheinlich anders
ausgefallen. Nun können heute moderne Sorten mit gutem Wurzelwerk noch auf Alte
„umgezweigt/aufgepfropft“ werden. Ganz im Gegensatz zu den Niederstammzüchtungen,
welche nach 3-4 Jahren Fruchtfolge mit Kleinstwurzelwerk maschinell
einfach umgelegt werden, um den nächsten kurzlebigen, vor gezüchteten selbigen
Typen Platz zu machen. „Tafelobst“ aus solchen Anlagen mit niedrigen Wertigkeiten
werden uns angeboten.

Salvestrol ein Ortho-Produkt

Unsere Naturärzte arbeiten hauptsächlich mit orthomolekularen Produkten, die die
stärke der CAM sind. (Complementary Alternative Medicine) Salvestrol ist seit 2008
auch als solches Produkt erhältlich und kann in Kapselform eingenommen werden.
Ganz im Sinne einer Nahrungsmittelergänzung, um das vorgängig beschriebene Defizit
auszugleichen. Ortho kommt aus dem Griechischen und heisst: gut/passend – an unsere
Evolution angepasst. Ganz im Gegensatz zur Akut-Medizin, die WM (Western
Medicin) die vorab mit toximolekularen Substanzen arbeitet, weil damit sofort eine
Reaktion erreicht werden muss! Wir brauchen eine Akutmedizin, die ist sehr wichtig, -
Nur müssen Wir alle Akutfälle werden? Die Prävention beginnt natürlich schon früh,
bei einer bewussten Elternschaft bis hin zu unserem Verhalten jetzt, ob wir hier mit
einem Umzudenken beginnen sollten? Mit dem Nachstehenden vielleicht!

„Big Business“ und was danach

Die Agrochemie und die Züchtungstechnologen haben einige Jahrzehnte gewirkt und
ein Teilresultat liegt vorgängig vor, andere werden kommen. „Patente“ wurden
beantragt/noch hängig und von der Politik geschützt, die viel zum Nutzen der Konzerne
beitragen und möglicherweise Fragwürdiges für uns Verbraucher darstellen. Da müssen
wir ja irgendwann einmal (oder mehrmals) akut gefährdet sein! Die Pharma und Alle
der überbordenden Gesundheitsindustrie müssen ja gut leben. Vielleicht ist unser
denken viel zu stark manipuliert, als dass wir noch alles hinterfragen möchten, - also
bereits krank geworden?? So krank? Dass die EU-Gerichte entschieden haben, ab 1.
April 2011(kein Aprilscherz, Big Business freut’s) den freien Handel von Heilkräutern
zu verbieten. Dies trotz des Wissens, dass im Ortho-Botanico der Uni Padova, die
weltweit grösste diesbezügliche Sammlung besteht. In dieser Sammlung sind in den
letzten Jahrhunderten bis ca. 5000 Heilkräuter und die Wirkung nachgewiesener
Pflanzen katalogisiert. Über 1000 davon werden im Kräutergarten heute noch kultiviert.
Oder!

Der Papst geht voran?

In der internationalen Presse war im Frühjahr zu lesen, dass der Vatikan sich an der
Stammzellenforschung in den USA beteiligen wird. Sinnigerweise musste Obama seine
staatlichen Unterstützungsgelder fast gleichzeitig streichen. Unser Stammzellenfundus
liegt hauptsächlich in unseren Knochen und die durchschnittliche Knochenmasse hat in
den letzten Generationen massiv abgenommen. Vielleicht laufen wir Gefahr, den ersten
Bioquantenphysikalische Grundsatz zu verfehlen. Der lautet:
Jede auf der Erde existierende biologische Art ist — als Ergebnis der Evolution — auf
vollständige und nachhaltige Gesundheit angelegt. !!

Dieser gesamte Aufsatz ist sicher etwas viel für diese Jahresendzeit, soll aber aufzeigen
wo wir stehen, hoffentlich noch nicht bei „Matthäus dem Letzten“ –machen Sie sich
ihre eigenen Gedanken. Danke.

Karl B. Rietmann, Nutrigenomik/Epigenetiks