Potenzprobleme warnen vor Herzanfall

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  • Kategorie: Lust und Liebe
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Mittwoch, 10. August 2011 06:25
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Frauen möchten ihre kalten Füße manchmal zu gern gegen die Ihres Partners tauschen. Doch was sie meist nicht wissen: Durchblutungsmangel schlägt bei Männern ausgerechnet dort zu, wo es am empfindlichsten an der Psyche kratzt.

Wenn der „Kleine“ nicht mehr so richtig will, sollte sich der „Große“ ernsthafte Gedanken über seine Herzgesundheit machen. Bei einer bestehenden Herz-Kreislauferkrankung zeigt Impotenz ein doppeltes Risiko auf einen lebensgefährlichen Zwischenfall an. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität des Saarlandes mit 1.519 Männern aus 13 Ländern, die bereits an einer kardiovaskulären Erkrankung litten. Details wurden im Fachmagazin Circulation http://circ.ahajournals.org veröffentlicht.



Die Teilnehmer wurden zu Beginn der Studie, nach zwei und nach fünf Jahren nach erektilen Dysfunktionen befragt. Das Ergebnis:

Diejenigen mit Potenzproblemen verfügten über ein doppelt so hohes Herzanfall- oder Sterberisiko. Doch damit nicht genug. Die impotenten Studienteilnehmer erlitten auch um zehn Prozent wahrscheinlicher einen Schlaganfall.
Erstaunlicher Weise änderten sich diese Werte nicht, nachdem Faktoren wie Alter und Rauchgewohnheiten zusätzlich berücksichtigt wurden.

Vor 15 Jahren waren weltweit circa 150 Millionen Männer von Erektiler Dysfunktion betroffen. Heute sollen es mindestens 200 Millionen sein. Die Dunkelziffer kann nicht abgeschätzt werden, weil nicht jeder mit seinem Problem zum Arzt geht. Die Hauptrisikofaktoren, wie Übergewicht, Diabetes, Bewegungsmangel und Herz-Kreislauferkrankungen, werden immer häufiger. Eine durchaus ernst zu nehmende Angelegenheit. Also lieber mal auf den „Kleinen“ hören und über die kalten Füße nachdenken.

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