Studie: Anthocyane schützen vor Parkinson

Wer regelmäßig Beerenfürchte verzehrt, trägt ein geringeres Risiko für Parkinson. Das ist das Ergebnis einer Langzeituntersuchung, die auf dem 63. Jahrestreffen der "American Academy of Neurology" in Honolulu präsentiert wurde.
An der Studie nahmen fast 50.000 Männer und mehr als 80.000 Frauen teil. Über einen Zeitraum von 20 Jahren füllten die Probanden Fragebögen zum Lebensstil aus. 805 Teilnehmer der Studie erkrankten in dieser Zeit an der Parkinson-Krankheit.
Die Auswertung zeigte, dass Männer, die besonders viel Obst gegessen hatten, ihr Krankheitsrisiko um 40 Prozent senken konnten. Bei Frauen fand sich der positive Effekt nur beim Verzehr von Beeren. Anderes Obst hatte keinen Einfluss auf ihr Parkinsonrisiko.

In Obst stecken besonders viele Flavonoide. Vor allem Beeren enthalten eine spezielle Untergruppe dieser Pflanzenstoffe, die sogenannten Anthocyane.

"Dies ist die erste Studie, die den Zusammenhang von Flavonoiden und Parkinsonrisiko beim Menschen nachweist", erklärt Studienleiter Xiang Gao von der Harvard School of Public Health in Boston. "Unsere Ergebnisse belegen, dass Flavonoide, insbesondere Anthocyane, die Nervenzellen schützen können und so einen natürlichen Schutz vor Parkinson bieten."

Anthocyane stellen die größte Gruppe an wasserlöslichen Farbpigmenten mit dem Farbspektrum rot, violett, blau bis schwarz im Pflanzenreich dar. Sie sind effektive Fänger von freien Radikalen, die oxidative Schädigungen von DNA, Proteinen und Lipiden verursachen können. Außerdem ist berichtet worden, dass Anthocyane die Blutgerinnung verlangsamen und Blutgerinnseln entgegenwirken können, Sehvorgänge beeinflussen sowie eine gefäßschützende und entzündungshemmende Wirkung zeigen.

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