Schwitzen wie ein Schwein? Damit ist jetzt Schluss. Endgültig!

Wer häufig schwitzige Hände hat, dem sind Begrüßungen per Handschlag meist unangenehm. Bei festlichen Anlässen oder im Berufsleben kann dies schnell zum Problem werden. Schwitzen ist eine lebensnotwendige und natürliche Körperfunktion.


Dennoch leiden Betroffene stark unter den Folgen des übermäßigen Transpirierens. Achselschweiß oder Schweißhände können psychisch belasten, sind unästhetisch und nicht besonders hygienisch. Hinter der übermäßigen Schweißproduktion steckt in der Regel keine gesteigerte Körperhitze. Wer betroffen ist, leidet unter starker Schweißproduktion - unabhängig von Temperatur, Tages- oder Jahreszeit. Die Schweißabsonderung kann beispielsweise an den Handflächen oder Fußsohlen, den Achselhöhlen oder dem Kopf oder generell am ganzen Körper auftreten.
Sie kann hormonell bedingt sein (z.B. Wechseljahre, Pubertät, Schilddrüsenüberfunktion). Sie kann aber auch neurologisch oder psychisch bedingt sein. Ebenso ist übermäßiges Schwitzen als Nebenwirkung von Medikamenten möglich.

In Deutschland sind ungefähr 2,4 Millionen Menschen betroffen; dies entspricht etwa 3% der Bevölkerung.

Die gute Nachricht: Für alle Schwitzer ist ein Kraut gewachsen - Salbei.

Jenny war zwölf, als sie merkte, dass sie mehr als andere schwitzte. Feuchte Hände, glänzende Stirn und nasse Achseln machten machten ihr vor allem im Sommer oder in Stress-Situationen stark zu schaffen.

Alle handelsüblichen Deos hatten versagt. In der Schule wechselte Jenny oft zwei- bis dreimal täglich das T-Shirt, jedoch schien auch das nicht viel zu nützen. Sie stand in den Pausen auf dem Schulhof meist allein. Ihren Mitschülern war es einfach unangenehm, sich in ihrer Nähe aufzuhalten.

Mit 14 erfuhr sie im Internet den Namen für ihr Problem: Hyperhidrose. Eine Operation hielten sowohl Ärzte als auch Eltern gerade in den Jahren der Pubertät für verfrüht.

In den Sommerferien desselben Jahres verbrachte Jenny ein paar Tage bei ihren Großeltern auf dem Land. Beim Einkaufen im Dorf-Laden wurde sie von einer älteren Frau mit langem Kleid, Schürze und Kopftuch angesprochen. Sie soll doch gleich mal bei ihr vorbei kommen; sie wüsste was ihr helfen würde. Jenny dankte der alten Frau für die Einladung und zögerte keine Sekunde.

Die alte Frau wohnte gleich um die Ecke. Das Haus wirkte ein klein wenig verfallen und in der Küche roch es nach frischen Kräutern. Auf dem Tisch stand eine Kanne mit Tee. "Die Kräuter für den Tee habe ich selbst gesammelt. Nimm ruhig einen guten Schluck davon", forderte die alte Frau Jenny auf und goss ihr eine Tasse ein. "Dieser Tee ist aus Salbeiblättern. Er wird dir gut tun. Trink jeden Tag 2 Tassen davon und du bist dein Problem los. Es ist ein altes Hausmittel."

Heute ist Jennifer 24 und selbst Heilpraktikerin. Die Begegnung mit der Kräuterfrau hatte ihrem Leben die entscheidende Wende gegeben. Den Salbeitee braucht sie jetzt nicht mehr, denn das übermäßige Schwitzen verschwand nach der Pubertät ganz von allein wieder. Die alte Frau aber wird ihr stets im Gedächtnis bleiben.

In den letzten Jahren zunehmend in Vergessenheit geraten, war Salbei früher weit bekannt für seine schweißhemmende Wirkung. Noch in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Salbei genutzt, um den Nachtschweiß von Tuberkulosekranken unter Kontrolle zu bringen.

Die Inhaltsstoffe des Salbeis normalisieren die Schweißdrüsenabsonderung und regulieren das Zentrale Nervensystem, welches für die Steuerung der Schweißdrüsen zuständig ist. Salbei ist wirkungsvoll sowohl bei erblich bedingtem Schwitzen als auch bei hormonellen Wallungen während der Menopause oder Pubertät bzw. bei Nachtschweiß, Schweißfüßen, Schwitzhänden und Achselnässe.

Traditionell findet Salbei auch Anwendung bei Fieber, Müdigkeit und Nervosität, Harnwegsinfektionen und Magen- und Darmbeschwerden, bei Entzündung der Mundschleimhaut oder bei Zahnfleischentzündung. Salbei wirkt antibakteriell und wird daher oft bei Racheninfekten eingesetzt. Das ätherische Öl tötet Krankheitserreger ab bzw. verhindert ihre Vermehrung. Salbei hilft auch nach dem Genuss fetter Speisen bei der Verdauung und wird gegen Blähungen eingesetzt. Er wirkt stärkend auf Blutgefäße und Leber.

Univ. Prof. Dr. Reinhard Länger vom Institut für Arzneipflanzenforschung der Universität Wien erklärte in einer Pressemitteilung: "Das Arzneimittel, das auch in der Volksmedizin eine große Tradition hat, ist der Salbei. Der Salbei hat vielfältige Anwendungsbereiche, einer davon ist der als schweißhemmendes Mittel". Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Salbei die übermäßige Schweißbildung bis zu 50 Prozent vermindern kann.

Kombi Tipp: Chlorella, denn das enthaltene Chlorophyll kann Körpergeruch binden.

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