Vitalpilze - auf den Spuren der Speise der Götter

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  • Kategorie: Nahrungsergänzung
  • Zuletzt aktualisiert: Freitag, 27. September 2013 10:17
  • Veröffentlicht: Freitag, 27. September 2013 10:16
  • Geschrieben von Martin Michalowski
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Von Martin Michalowski, Heilpraktiker, Pharmareferent, Mykotherapeut und wissenschaftlicher Beirat von Fairvital

Seit Jahrtausenden gehören sie dazu. Seit Jahrtausenden werden sie verzehrt. In allen möglichen Formen und Varianten durchziehen sie die Geschichte der Menschheit. Und zu jeder Zeit hört man nur Gutes von ihnen. So werden auch heute in vielen Völkerschichten Pilze als Nahrungsmittel zum Zweck der Vorbeugung oder Wiederherstellung der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit verzehrt. Ihr Wert für uns Menschen wird vielfach unterschätzt, was ihren Gebrauch ein klein wenig mystisch und geheimnisvoll erscheinen lässt.

Ändern lässt sich jedoch nichts an der Tatsache, dass es erstaunliche Erfahrungsberichte von ihnen gibt, wenn Sie dort etwas bewirkt haben, wo alles andere in der Medizin bereits versagt hatte. Wahrlich: Wir sind in Mitteleuropa und selbstverständlich haben Nahrungsmittel keinerlei Heilwirkungen. So steht es im Gesetz. Dennoch wissen die, die sie kennengelernt haben, ihren Wert zu schätzen und machen es heute wie die alten Chinesen: "Wisse um das Weiße, aber bewahre das Schwarze." (Laotse, chin. Philosoph, 6. Jh. v. Chr.)

In der Natur gehören Pilze weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren. Sie sind eine eigenständige Gattung. Sie verwandeln das Sonnenlicht nicht mittels Photosynthese in Chlorophyll wie Pflanzen und ihre Zellwände bestehen nicht aus Zellulose, sondern aus Chinin, dem Material, aus dem der Panzer der Insekten besteht - sie sind jedoch nicht beweglich.



Erstaunlich ist die hohe Bioverfügbarkeit ihrer Inhaltsstoffe, bei denen es sich überwiegend um lebenswichtige Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Aminosäuren handelt. Ist da vielleicht ein Funken Wahrheit dran, dass man sagt, die Pilze wären die Speise der Götter? Wir sind davon überzeugt, die Götter haben die Pilze hier gelassen als ein Heilmittel für uns Menschen. Sie heilen die Engstirnigkeit und mangelnde Flexibilität der Menschen, sich dem Lebensfluss hinzugeben…

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind die außerordentlich komplexen Wirkungen der Vitalpilze seit Jahrtausenden bekannt und hoch geschätzt. Früher wurden sie als wertvolles Tribut dem Kaiser dargebracht und in Gold und Silber aufgewogen. So weiß man zum Beispiel seit Jahrhunderten um die enorm stimulierende Wirkung des Shiitake auf das Immunsystem, während der Reishi besonders zur Regulierung der Blutzucker- und Blutfettwerte sowie zur Schmerzbehandlung eingesetzt wird. Vom Hericium ist inzwischen bekannt, dass bestimmte antimikrobielle Wirkstoffe ein Bakterium namens Helicobacter pylori hemmen.

Aber nicht nur in der asiatischen Ganzheitsmedizin ist die medizinische Nutzung der Heilpilze nachgewiesen. Auch in der westlichen Welt wurden Pilze zur Heilung eingesetzt. Dieses Wissen ging leider mit der Entstehung der Schulmedizin weitestgehend verloren. Man kam erst später wieder „auf den Pilz“.

Im Jahr 1974 lockte ein internationaler Kongress zur ostasiatischen Vitalpilzkunde auch Mediziner aus der westlichen Welt nach Tokio. Beeindruckt von den Ergebnissen der dortigen Forschung kehrten sie zurück und nach und nach begann auch hierzulande eine intensive Forschungsarbeit. Inzwischen ist die Wirksamkeit vieler Inhaltsstoffe der Pilze pharmakologisch untersucht und wissenschaftlich belegt.

Vitalpilze werden meist entweder als Pilzpulver oder als Extrakt angeboten. Dies scheint auf den ersten Blick verwirrend, aber beide haben ihre Berechtigung. Oft ist es sogar sinnvoll, Pulver und Extrakt miteinander zu kombinieren.

Pilzpulver ist adaptogen. Das bedeutet, die Pilze passen sich an die Gegebenheiten an. Sie zielen mit ihrer Wirkung genau darauf, wo der Körper eine Schwachstelle hat und setzen dort mit ihrer Heilkraft an. Das bedeutet auch, dass der gleiche Pilz sehr unterschiedlich bei verschiedenen Menschen wirken kann. Adaptogen bedeutet überdies, dass der Pilz keine neue Komponente, wie Nebenwirkungen, Stress o.ä. hinzufügt.

Die Wirkung von Pilzextrakten ist oft stärker und schneller. Pilzextrakt wird ebenfalls aus dem ganzen pulverisierten Pilz gewonnen. Danach folgt jedoch ein zusätzlicher Schritt (Extraktion), um bestimmte erwünschte Wirkstoffe (Polysaccharide) stärker zu konzentrieren. Das sind genau diejenigen Stoffe, die in der Natur nachweislich am stärksten wirken und dadurch viel zu den heilenden Eigenschaften der Vitalpilze beitragen. Leider gehen bei der Aufbereitung der Extrakte die Ballaststoffe sowie vermutlich ein Teil der Vitamine und Mineralien verloren und der Pilz verliert seine Adaptogenität.

Vitalpilze sind eine von der Natur geschenkte Hausapotheke, denn für wahrscheinlich jede Krankheit ist ein Pilz gewachsen.

Sowohl Pilzpulver (in Kapseln) als auch Extrakte finden Sie in der neuen Fairvital Produktlinie Mykotherapie-Vitalpilze.

Wichtig zu wissen: Vitalpilze und Nebenwirkungen

In medizinischen Fachkreisen kursiert das Gerücht: "Das, was eine Wirkung hat muss auch Nebenwirkungen haben." Damit zieht man sich immer dann aus der Affäre, wenn man Heilerfolge aus der Natur- oder Volksheilkunde abwerten und unter den Tisch kehren will. Dahinter stecken der blanke Futterneid und die Angst, mit der Krankheit der Menschen kein Geld mehr machen zu können. Heilung bedeutet auch das Ende vom Konsum der einzunehmenden Medikamente. Wir wollen dem Skeptiker hier genüge tragen indem wir Ihnen die Nebenwirkungen beim Einsatz von Heil- und Vitalpilzen wie folgt beschreiben:

  • Verbesserung der Körper- und Vitalfunktionen durch gezielte Mikronährstoffversorgung in hoher Bioverfügbarkeit
  • schnellere Genesung nach Infektionskrankheiten wie Erkältung und Grippe und leichterer Verlauf
  • Erhöhung der vitalen Fitness, der körperlichen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • mentale Ausgeglichenheit und innere Ruhe
  • Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
  • Regulierung der Verdauung
  • Verbesserung der Struktur von Knochen, Haut und Bindegewebe (Verjüngungseffekte)
  • Regulierung des Schlaf-Wachverhaltens, erholter und tiefer Schlaf
  • Verbesserung von Struktur und Festigkeit der Haare
  • natürlicher Frohsinn und gesunde Gelassenheit

Diese Liste ist beliebig fortzusetzen. Wir haben nur ein paar der wichtigsten Nebenwirkungen genannt.

Martin Michalowski, Akademie für Gesundheit und Leben, Kaarster Str. 148, 41462 Neuss, www.gesundemedizin.eu