Nahrungsergänzung

Vitalpilze - auf den Spuren der Speise der Götter

Von Martin Michalowski, Heilpraktiker, Pharmareferent, Mykotherapeut und wissenschaftlicher Beirat von Fairvital

Seit Jahrtausenden gehören sie dazu. Seit Jahrtausenden werden sie verzehrt. In allen möglichen Formen und Varianten durchziehen sie die Geschichte der Menschheit. Und zu jeder Zeit hört man nur Gutes von ihnen. So werden auch heute in vielen Völkerschichten Pilze als Nahrungsmittel zum Zweck der Vorbeugung oder Wiederherstellung der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit verzehrt. Ihr Wert für uns Menschen wird vielfach unterschätzt, was ihren Gebrauch ein klein wenig mystisch und geheimnisvoll erscheinen lässt.

Ändern lässt sich jedoch nichts an der Tatsache, dass es erstaunliche Erfahrungsberichte von ihnen gibt, wenn Sie dort etwas bewirkt haben, wo alles andere in der Medizin bereits versagt hatte. Wahrlich: Wir sind in Mitteleuropa und selbstverständlich haben Nahrungsmittel keinerlei Heilwirkungen. So steht es im Gesetz. Dennoch wissen die, die sie kennengelernt haben, ihren Wert zu schätzen und machen es heute wie die alten Chinesen: "Wisse um das Weiße, aber bewahre das Schwarze." (Laotse, chin. Philosoph, 6. Jh. v. Chr.)

In der Natur gehören Pilze weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren. Sie sind eine eigenständige Gattung. Sie verwandeln das Sonnenlicht nicht mittels Photosynthese in Chlorophyll wie Pflanzen und ihre Zellwände bestehen nicht aus Zellulose, sondern aus Chinin, dem Material, aus dem der Panzer der Insekten besteht - sie sind jedoch nicht beweglich.



Erstaunlich ist die hohe Bioverfügbarkeit ihrer Inhaltsstoffe, bei denen es sich überwiegend um lebenswichtige Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Aminosäuren handelt. Ist da vielleicht ein Funken Wahrheit dran, dass man sagt, die Pilze wären die Speise der Götter? Wir sind davon überzeugt, die Götter haben die Pilze hier gelassen als ein Heilmittel für uns Menschen. Sie heilen die Engstirnigkeit und mangelnde Flexibilität der Menschen, sich dem Lebensfluss hinzugeben…

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Antibiotika in der Zahnmedizin: Können Probiotika helfen?

Von Korkut Berdi, Zahnarzt, Hypnose-Coach und wissenschaftlicher Beirat von Fairvital

Die Wirkungen von Probiotika stoßen oft bei Ärzten und Verbraucherschützern auf Skepsis. Jetzt aber zeigt eine groß angelegte Studie, dass Probiotika wahrscheinlich in vielen Fällen die nach einer Antibiotika-Therapie auftretenden, gelegentlich lebensbedrohlichen, Infektionen mit Clostridium diffizile-Bakterien verhindern.

Immer öfter werden inzwischen Infektionen mit den weit verbreiteten Bakterien des Typs Clostridium difficile beobachtet. Diese Bakterien verursachen schwer zu behandelnde, oft wiederkehrende Durchfallerkrankungen, da sie nur sehr schlecht auf die Meisten der heute verfügbaren Antibiotika ansprechen. Oft geht solch einer Erkrankung eine Antibiotika-Behandlung voraus, die auch die normale Bakterienbesiedelung des Darmes zerstört und so Durchfälle auslöst.

Seit längerer Zeit wird von Experten die Frage diskutiert, ob Probiotika tatsächlich wie erhofft in der Lage sind, diese Durchfallerkrankungen zu verhüten. Jetzt ist ein kanadisches Forscherteam genau dieser Frage nachgegangen und hat die Ergebnisse ihrer angefertigten Meta-Studie im Fachblatt "Annals of Internal Medicine" veröffentlicht. Ausgewertet wurden zwanzig Studien, an denen insgesamt 3.818 Patienten teilnahmen. Es zeigte sich, dass die im Zusammenhang mit Antibiotikagaben eingenommenen Probiotika das entsprechende Durchfall-Risiko um 66% verminderten. Die Autoren wiesen jedoch abschließend auf die Tatsache hin, dass einige der Studien nicht höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügten.

Quelle: www.zahnarzt-berdi.de/antibiotikaprobiotika.html
Vertrauenspraxis Korkut Berdi, Douvermannstege 13, 47546 Kalkar.



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Immunfitmacher Beta Glucan aus Hafer

Beta Glucan ist ein Polysaccharid, das sich aus glykosidisch verknüpften Glucosemolekülen zusammensetzt. Es kommt beispielsweise in den Zellwänden von Hafer vor.

In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass Beta Glucan aus Hafer die weißen Blutzellen, genauer gesagt, die Makrophagen und die Neutrophilen aktiviert. Diese "Fresszellen" erkennen körperfremde Organismen wie Bakterien, Viren, mutierte Zellen usw., umschließen und zerstören sie. Als Makrophagen-Beschleuniger löst Beta Glucan eine Kettenreaktion aus, in deren Folge in hohem Maße Antikörper gegen körperfremde Erreger gebildet werden. Dadurch werden die Abwehrkräfte des Körpers gegen Viren, bakterielle, mykotische und parasitäre Krankheiten stark gefördert, was insbesondere für Menschen mit geschwächter Immunität sowie auch für ältere Menschen von Vorteil ist. Eine mit Beta Glucan aktivierte Makrophage kann beispielsweise verhaltensauffällige Zellen erkennen und eliminieren, beschleunigt die Wiederherstellung des zerstörten Gewebes und spricht Komponenten an, die das Immunsystem wiederherstellen. Beta Glucan "trainiert" die Makrophagen praktisch wie ein Coach seine Sportmannschaft und baut sie nach und nach zu "Hochleistungszellen" auf.


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Energienotstand in den Zellen? Testen Sie Ihren Q10-Status

Der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling formulierte es so: "Q10 ist eine der wichtigsten Entdeckungen der Ernährungswissenschaft in den letzten Jahrzehnten." Der Nährstoffexperte, der 93 Jahre alt wurde, nahm selbst täglich Q10.

Das lebensnotwendige Co-Enzym zeichnet sich, wie der Name bereits verrät, vor allem durch seine rege Zusammenarbeit mit anderen Enzymen aus. Dadurch nimmt es eine Schlüsselstellung bei der Beschleunigung, Hemmung und Steuerung einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen ein. Q10 stabilisiert die Zellmembranen und kann als Antioxidans die Zellen vor Schäden durch freie Radikale schützen. Es stärkt das Herz, steigert dessen Belastbarkeit, wirkt hohem Blutdruck entgegen und kann Arteriosklerose vorbeugen.

Co-Enzym Q10ist in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers anzutreffen. Die Zelle benötigt es zum Atmen. Dabei wird die mit der Nahrung aufgenommene Energie so umgewandelt, dass unser Körper sie nutzen kann. Aus diesem Grund treffen wir die höchste Q10-Konzentration im rund um die Uhr aktiven Herzmuskel und in der stoffwechselaktiven Leber an.

Der menschliche Organismus kann Co-Enzym Q10 selbst herstellen. Ist die Q10-Versorgung gesichert, kann viel Energie produziert werden. Wir haben mehr Lebenskraft, mehr Leistungsfähigkeit und damit mehr Wohlbefinden. Mit zunehmendem Alter, bei Krankheit sowie unter bestimmten Lebensumständen (Stress, Übergewicht, Sport…) sind viele Menschen jedoch nicht mehr dazu in der Lage, genügend körpereigenes Q10 zu bilden. Es geht uns schlechter, wenn sich zu wenig Q10 in den Zellen befindet. Die Zellen können nicht mehr richtig atmen und es kommt zum Energienotstand.

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Warum B-Vitamine wichtig in der dunklen Jahreszeit sind

Die Fußgängerzonen platzen wieder aus allen Nähten. Die Jagd nach Geschenken hat begonnen.

"Was schenke ich nur, der hat doch schon alles", fragen sich viele. Am Ende läuft es oft auf einen Verlegenheitskauf hinaus.
Schenken Sie doch einfach mal Hoffnung. Schenken Sie Freude. Und schenken Sie sich und Ihren Lieben ein wenig Ruhe.

Gerade in der dunklen Jahreszeit wird das Nervenkostüm deutlich belastet. Schuld sind nicht nur der Vorweihnachtsstress, sondern auch hormonelle Umstellungen, weil wir weniger Tageslicht bekommen und der Organismus deshalb auf Sparflamme schalten möchte. Wer es sich nicht leisten kann, das Leben jetzt ruhiger anzugehen, gerät schnell mit seinem Körper in Konflikt, leidet unter ständiger Müdigkeit, schlechter Laune, Anspannung und eventuell sogar körperlichen Symptomen. Wenn die Seele hungert, fehlen manchmal nur die richtigen Nährstoffe.

Damit der Stoffwechsel immer genug Glückshormone bilden kann, braucht er Hilfsmittel, wie beispielsweise das Vitamin B-1, um Kohlenhydrate aus Einfachzucker in Energie umzuwandeln. Beim Umbau von Tryptophan zum Glückshormon Serotonin sind die Vitamine B-6, B-12 und Folsäure behilflich, die außerdem dem Herz etwas Gutes tun, da sie das Arterioskleroserisiko senken.

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