Nahrungsergänzung

Aloe vera: Tumorwachstum bei Ratten

München (netdoktor.de) - Aloe vera steckt nicht nur in vielen Hautpflegeprodukten, sondern auch in Säften und Nahrungsergänzungsmitteln. Die innere Einnahme der "Wüstenlilie" könnte aber möglicherweise alles andere als gesund sein: Zumindest bei Ratten verursachen Aloe-vera-Extrakte Tumoren im Verdauungstrakt. Das ergab eine Untersuchung im Rahmen des US National Toxicology Programs (NTP) der National Institutes of Health. Noch ist nicht klar, ob das Ergebnis des Rattentests auch auf den Menschen übertragbar ist. Im Moment sind weitere Untersuchung dazu in Planung. Dabei sollen kommerzielle Nahrungsergänzungsmittel mit Aloe-Extrakten unter die Lupe genommen werden, so Daniel Fabricant von der amerikanischen Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente (FDA).

Die Wissenschaftler der NTP-Studie hatten Ratten zwei Jahre Trinkwasser gegeben, das mit einem Extraktes aus den Blättern von Aloe barbadensis (umgangssprachlich: Aloe vera) versetzt war. Die Dosis war mit 1,5 Gewichtsprozent relativ hoch. In der Folge entwickelten 39 Prozent der weiblichen und 74 Prozent der männlichen Tiere Tumoren im Dickdarm - einige davon waren bösartig. Bei den Ratten der Kontrollgruppe, die normales Wasser erhalten hatten, traten dagegen keine Zellwucherungen auf.
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Studie: Anthocyane schützen vor Parkinson

Wer regelmäßig Beerenfürchte verzehrt, trägt ein geringeres Risiko für Parkinson. Das ist das Ergebnis einer Langzeituntersuchung, die auf dem 63. Jahrestreffen der "American Academy of Neurology" in Honolulu präsentiert wurde.
An der Studie nahmen fast 50.000 Männer und mehr als 80.000 Frauen teil. Über einen Zeitraum von 20 Jahren füllten die Probanden Fragebögen zum Lebensstil aus. 805 Teilnehmer der Studie erkrankten in dieser Zeit an der Parkinson-Krankheit.
Die Auswertung zeigte, dass Männer, die besonders viel Obst gegessen hatten, ihr Krankheitsrisiko um 40 Prozent senken konnten. Bei Frauen fand sich der positive Effekt nur beim Verzehr von Beeren. Anderes Obst hatte keinen Einfluss auf ihr Parkinsonrisiko.

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Studie: Zinkpräparate verringern Symptome und Dauer einer Erkältung

Eine systematische Auswertung einer ganzen Reihe bereits veröffentlichter Studien zum Thema Zink und Erkältungskrankheiten zeigte jetzt, dass Zinkpräparate die Dauer einer Erkältung verkürzen und die Symptome abschwächen können.
Bereits früher hatten Laborversuche gezeigt, dass Zink die Vermehrung von Erkältungsviren hemmen kann. 1984 belegte eine Studie, dass Zink sich positiv auf den Verlauf einer Erkältung auswirkt. Seitdem wurde der Zusammenhang immer wieder untersucht.

Die Wissenschaftler Meenu Singh und Rashmi Das vom Institute of Medical Education und Research, Chandigarh, Indien analysierten aktuell 15 Studien zum gleichen Thema mit insgesamt 1360 Probanden und werteten diese systematisch aus.

Studienteilnehmer, die mit der Einnahme von Zink innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Symptome begonnen hatten, waren durchschnittlich zwischen einem halben und anderthalb Tagen früher beschwerdefrei als die Probanden der Kontrollgruppen. In den Placebogruppen litten nach einer Woche noch gut 56 Prozent der Probanden unter ihrer Erkältung, während es in den Zink-Gruppen nur noch durchschnittlich 37 Prozent waren.

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Die Erkältungswelle rollt wieder übers Land

Es ist wieder so weit. Das nasskalte Wetter verdirbt uns die Laune, es kratzt im Hals, es kribbelt in der Nase, man fröstelt und fühlt sich schlapp. Die nächste Erkältungswelle rollt übers Land. Ob und wie schwer es uns erwischt, hängt davon ab, wie fit das Immunsystem ist.
Rund 200-mal im Leben erkranken wir im Schnitt an einer Erkältung. Mehr als 200 bislang bekannte Viren können sie auslösen. Sie besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auch nicht in der Lage, sich selbst zu vermehren. Dazu brauchen sie die Zelle eines Lebewesens, des so genannten Wirtes.

Die Zellen unserer Schleimhäute, zum Beispiel in den Atemwegen, sind Virusangriffen besonders oft ausgesetzt, da sie nicht wie die äußere Haut von einer schützenden Hornschicht bedeckt sind. Bei einer Infektion haftet sich das Virus an eine Zelle an und dringt in sie ein. Es schleust sein Erbgut in das der Wirtszelle, sodass diese gezwungen ist neue Viren zu produzieren.
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Vitamin B12 senkt das Alzheimer-Risiko

Vitamin-B12-Werte stehen in einem Zusammenhang mit dem Risiko an Alzheimer zu erkranken. Die Beweise für diese These mehren sich. Eine Studie des Karolinska Institutet http://ki.se ist zu dem Ergebnis gekommen, dass hohe Werte dieses Vitamins mit einem geringen Risiko in Verbindung stehen. An der Studie nahmen 271 Finnen teil. Bei jenen Personen, die über die höchsten Werte verfügten, war die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung am geringsten.
Details der Studie wurden in Neurology http://www.neurology.org veröffentlicht.