Nahrungsergänzung

L-Arginin + Vitamine schützen vor später Schwangerschaftsvergiftung

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 23. Mai 2011 10:52
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Forscher aus Mexico und den USA haben jetzt belegt, dass die Aminosäure L-Arginin in Kombination mit antioxidativen Vitaminen die Erkrankungsrate bei Schwangeren mit hohem Risiko für Präeklampsie senkt.

Präeklampsie ist eine nur in der Schwangerschaft auftretende Erkrankung, die durch erhöhten Blutdruck, vermehrte Eiweißausscheidung im Urin und Wassereinlagerungen gekennzeichnet ist . Die Präeklampsie zeigt sich erst in der zweiten Schwangerschaftshälfte – seltenen Fällen tritt sie sogar erst bis zu 14 Tage nach der Entbindung auf.  Neben den bereits genannten drei Leitsymptomen berichten die Betroffenen über Schwindel und Kopfschmerzen, Benommenheit, Sehstörungen wie Augenflimmern sowie Übelkeit und Erbrechen. In 20 % der Fälle kommt es zu einer Leberbeteiligung. Eine Präeklampsie entwickelt sich in etwa 5 bis 7 Prozent aller Schwangerschaften in Westeuropa.

An der Studie nahmen 672 Schwangere mit Präeklampsie in der Anamnese oder mit Frühsymptomen der Krankheit teil. Jeweils ein Drittel der Frauen bekam nach dem Zufallsprinzip ab der 20. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt täglich Energie-Riegel ohne Zusätze, mit zusätzlich antioxidativen Vitaminen oder mit antioxidativen Vitaminen plus L-Arginin.

Studienergebnis: In der Kontrollgruppe entwickelten 30 Prozent der Frauen eine Präeklampsie, in der Gruppe mit ausschließlich Vitaminen waren dies 23 Prozent und in der Gruppe mit L-Arginin plus Vitaminen 13 Prozent.

Quelle: BMJ online, 19. Mai 2011 http://www.bmj.com/content/342/bmj.d2901

Aloe vera: Tumorwachstum bei Ratten

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Freitag, 15. April 2011 06:40
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München (netdoktor.de) - Aloe vera steckt nicht nur in vielen Hautpflegeprodukten, sondern auch in Säften und Nahrungsergänzungsmitteln. Die innere Einnahme der "Wüstenlilie" könnte aber möglicherweise alles andere als gesund sein: Zumindest bei Ratten verursachen Aloe-vera-Extrakte Tumoren im Verdauungstrakt. Das ergab eine Untersuchung im Rahmen des US National Toxicology Programs (NTP) der National Institutes of Health. Noch ist nicht klar, ob das Ergebnis des Rattentests auch auf den Menschen übertragbar ist. Im Moment sind weitere Untersuchung dazu in Planung. Dabei sollen kommerzielle Nahrungsergänzungsmittel mit Aloe-Extrakten unter die Lupe genommen werden, so Daniel Fabricant von der amerikanischen Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente (FDA).

Die Wissenschaftler der NTP-Studie hatten Ratten zwei Jahre Trinkwasser gegeben, das mit einem Extraktes aus den Blättern von Aloe barbadensis (umgangssprachlich: Aloe vera) versetzt war. Die Dosis war mit 1,5 Gewichtsprozent relativ hoch. In der Folge entwickelten 39 Prozent der weiblichen und 74 Prozent der männlichen Tiere Tumoren im Dickdarm - einige davon waren bösartig. Bei den Ratten der Kontrollgruppe, die normales Wasser erhalten hatten, traten dagegen keine Zellwucherungen auf.
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Studie: Anthocyane schützen vor Parkinson

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Freitag, 04. März 2011 10:30
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Wer regelmäßig Beerenfürchte verzehrt, trägt ein geringeres Risiko für Parkinson. Das ist das Ergebnis einer Langzeituntersuchung, die auf dem 63. Jahrestreffen der "American Academy of Neurology" in Honolulu präsentiert wurde.
An der Studie nahmen fast 50.000 Männer und mehr als 80.000 Frauen teil. Über einen Zeitraum von 20 Jahren füllten die Probanden Fragebögen zum Lebensstil aus. 805 Teilnehmer der Studie erkrankten in dieser Zeit an der Parkinson-Krankheit.
Die Auswertung zeigte, dass Männer, die besonders viel Obst gegessen hatten, ihr Krankheitsrisiko um 40 Prozent senken konnten. Bei Frauen fand sich der positive Effekt nur beim Verzehr von Beeren. Anderes Obst hatte keinen Einfluss auf ihr Parkinsonrisiko.

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Studie: Zinkpräparate verringern Symptome und Dauer einer Erkältung

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Freitag, 04. März 2011 10:11
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Eine systematische Auswertung einer ganzen Reihe bereits veröffentlichter Studien zum Thema Zink und Erkältungskrankheiten zeigte jetzt, dass Zinkpräparate die Dauer einer Erkältung verkürzen und die Symptome abschwächen können.
Bereits früher hatten Laborversuche gezeigt, dass Zink die Vermehrung von Erkältungsviren hemmen kann. 1984 belegte eine Studie, dass Zink sich positiv auf den Verlauf einer Erkältung auswirkt. Seitdem wurde der Zusammenhang immer wieder untersucht.

Die Wissenschaftler Meenu Singh und Rashmi Das vom Institute of Medical Education und Research, Chandigarh, Indien analysierten aktuell 15 Studien zum gleichen Thema mit insgesamt 1360 Probanden und werteten diese systematisch aus.

Studienteilnehmer, die mit der Einnahme von Zink innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Symptome begonnen hatten, waren durchschnittlich zwischen einem halben und anderthalb Tagen früher beschwerdefrei als die Probanden der Kontrollgruppen. In den Placebogruppen litten nach einer Woche noch gut 56 Prozent der Probanden unter ihrer Erkältung, während es in den Zink-Gruppen nur noch durchschnittlich 37 Prozent waren.

Zink können Sie beispielsweise bei Fairvital bestellen

Die Erkältungswelle rollt wieder übers Land

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 21. Oktober 2010 13:02
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Es ist wieder so weit. Das nasskalte Wetter verdirbt uns die Laune, es kratzt im Hals, es kribbelt in der Nase, man fröstelt und fühlt sich schlapp. Die nächste Erkältungswelle rollt übers Land. Ob und wie schwer es uns erwischt, hängt davon ab, wie fit das Immunsystem ist.
Rund 200-mal im Leben erkranken wir im Schnitt an einer Erkältung. Mehr als 200 bislang bekannte Viren können sie auslösen. Sie besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auch nicht in der Lage, sich selbst zu vermehren. Dazu brauchen sie die Zelle eines Lebewesens, des so genannten Wirtes.

Die Zellen unserer Schleimhäute, zum Beispiel in den Atemwegen, sind Virusangriffen besonders oft ausgesetzt, da sie nicht wie die äußere Haut von einer schützenden Hornschicht bedeckt sind. Bei einer Infektion haftet sich das Virus an eine Zelle an und dringt in sie ein. Es schleust sein Erbgut in das der Wirtszelle, sodass diese gezwungen ist neue Viren zu produzieren.
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