Nahrungsergänzung

Magnesiummangel nicht auf die leichte Schulter nehmen

Magnesium ist ein Allroundmineral. Es aktiviert etwa 200 Enzyme und ist an mehr als 300 Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt.

Eine wichtige Rolle spielt es im Energiestoffwechsel, beim Aufbau von Knochen und Zähnen sowie für die Funktion von Muskeln und Nervensystem. Der Blutkreislauf und die Leistungsfähigkeit des Herzens profitieren von einem stabilen Magnesiumhaushalt im Körper. Das Mineral beeinflusst Nervenreize und Muskelbewegungen und kann Muskelkrämpfe vermeiden. Magnesium ist ein wahres Antistressmineral. Gerade in anspannenden Situationen hat sich eine Zufuhr bewährt. Es bewirkt, dass das Stresshormon Adrenalin vermindert freigesetzt wird und weniger an seinen Bindungsstellen wirkt. Auch auf den Blutdruck scheint Magnesium als natürlicher Calcium-Antagonist durch gefäßerweiternde und blutdrucksenkende Eigenschaften positive Effekte zu haben.

26 Prozent der Männer und 29 Prozent der Frauen erreichen laut Nationaler Verzehrsstudie II die empfohlene tägliche Zufuhr von Magnesium nicht. Die Anteile sind sowohl bei den jungen Erwachsenen als auch bei den älteren Personen höher als im mittleren Alter.

Deutsche Wissenschaftler fanden heraus, dass eine Supplementierung mit Magnesium einen positiven Effekt auf die Insulinsensitivität ausübt und das Diabetes-Risiko zu reduzieren vermag. An einer randomisiert durchgeführten Studie, an der 52 übergewichtige, insulinresistente Personen teilnahmen, erhielten die Probanden über 6 Monate lang täglich entweder 345 mg Magnesium oder ein Placebo.
Bei den Teilnehmern der Magnesium-Gruppe verbesserte sich der Nüchternblutzuckerspiegel um sieben Prozent und verbesserten sich 2 von 3 Markern der Insulinsensitivität. Außerdem konnten bessere Blutdruckwerte beobachtet werden.
Die Forscher schätzen, dass jede Einheit von 100 mg mehr Magnesium das Risiko für den Diabetes Typ 2 um 15 Prozent reduziert.

Quelle: LifeExtension, April 2011, Diabetes Obes Metab. 2011 Mar;13(3):281-4.
http://www.nutraingredients-usa.com/Research/Magnesium-supplements-may-reduce-diabetes-risk-Study. Accessed January 26, 2011.

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Denken Sie an Ihren Q10-Spiegel

Der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling nannte das Co-Enzym Q10 eine der wichtigsten Entdeckungen auf dem Gebiet der Ernährungswissenschaften. Er selbst nahm es täglich.

Die Entdeckung des revolutionären Co-Enzyms hat einen Meilenstein in der Medizinwissenschaft gelegt und führte 1978 sogar zur Verleihung des Nobelpreises an Prof. Dr. Mitchell.

Wussten Sie, ...

  • dass Co-Enzym Q10 für 95% unserer gesamten Körperenergie sorgt?
  • dass im Herzen das höchste Q10-Vorkommen ist?
  • dass man bei Herzerkrankungen im Herzmuskel deutlich verminderte Q10-Werte findet?
  • dass nur circa 25% aller gesunden Menschen einen gesättigten Q10 Spiegel haben?
  • dass Q10 in Japan eines der am häufigsten verordneten Mittel ist?

 

Co-Enzym Q10 oder Ubichinon ist eine körpereigene, vitaminähnliche Substanz, die in allen Zellen des Körpers und dort vor allem in den Mitochondrien, den sogenannten "Kraftwerken" der Zellen, vorkommt. Die Q-Co-Enzyme sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen, die sich zu einer ringförmigen Chinonstruktur zusammensetzen. Diese Substanzen kommen in allen lebenden Zellen in der Natur vor und werden deshalb als "Ubichinone" (lat. "ubi"="überall") bezeichnet. Natürlich vorkommend sind die Co-Enzyme Q1 bis Q10, wobei für den Menschen vor allem Q10 relevant ist, während Tiere und Pflanzen auch Q1 bis Q9 verwenden können. Im Körper wird das Co-Enzym Q10 zu einem großen Teil in seine aktive Form, das Ubiquinol, umgewandelt. Im Blutplasma und in allen Organen liegt der Anteil an Ubiquinol immer weit über 50 Prozent, im Blut sogar über 90 Prozent.
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Colloidales Silber: Tötet Bakterien, Viren, Pilze und sogar Vampire...

Silber wird schon seit Jahrtausenden in der traditionellen Heilkunde eingesetzt. Die Chinesen entwickelten vor etwa 7.000 Jahren die Akupunktur und verfeinerten diese Methode immer mehr.

Verwendeten Sie dafür anfangs noch Hölzer und Dornen, gelangten sie bald zu Gold- und Silbernadeln. Schnell entdeckten sie dabei die Wirkung von Silber. Man kann davon ausgehen, dass heutzutage Millionen Heilkundiger Silbernadeln für die Akupunktur benutzen. Auch die alten Ägypter heilten mit Silber und wussten um dessen Qualitäten. Vermutlich wurde es in historischer Zeit erstmals in Ägypten zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Es fand Verwendung in der Medizin der Griechen, Römer, Perser, Inder und Chinesen.
Silber galt auch als gutes Mittel, um Dämonen und Krankheiten abzuwehren. Adlige Familien bewahrten Vorräte in Silbertruhen auf und aßen und tranken ausschließlich von silbernen Tafeln. Überstarker Silbergebrauch kann zu leicht bläulich verfärbten Lippen und Mündern führen, was die Spekulation aufbrachte, dass man deshalb dem Adel "blaues Blut" zugeschrieben habe.

Die Legende besagt, dass ein Vampir an Silber in jeder Form sterben kann.

Es kann von ihm als Schmuck gefahrlos auf der Haut getragen werden, doch sobald es in die Haut eindringt, wird der Vampir brennende Schmerzen erleiden. Sollte flüssiges Silber in seine Blutbahn eindringen, wird er innerhalb von wenigen Minuten sterben und zu Staub zerfallen.

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Schwitzen wie ein Schwein? Damit ist jetzt Schluss. Endgültig!

Wer häufig schwitzige Hände hat, dem sind Begrüßungen per Handschlag meist unangenehm. Bei festlichen Anlässen oder im Berufsleben kann dies schnell zum Problem werden. Schwitzen ist eine lebensnotwendige und natürliche Körperfunktion.


Dennoch leiden Betroffene stark unter den Folgen des übermäßigen Transpirierens. Achselschweiß oder Schweißhände können psychisch belasten, sind unästhetisch und nicht besonders hygienisch. Hinter der übermäßigen Schweißproduktion steckt in der Regel keine gesteigerte Körperhitze. Wer betroffen ist, leidet unter starker Schweißproduktion - unabhängig von Temperatur, Tages- oder Jahreszeit. Die Schweißabsonderung kann beispielsweise an den Handflächen oder Fußsohlen, den Achselhöhlen oder dem Kopf oder generell am ganzen Körper auftreten.
Sie kann hormonell bedingt sein (z.B. Wechseljahre, Pubertät, Schilddrüsenüberfunktion). Sie kann aber auch neurologisch oder psychisch bedingt sein. Ebenso ist übermäßiges Schwitzen als Nebenwirkung von Medikamenten möglich.

In Deutschland sind ungefähr 2,4 Millionen Menschen betroffen; dies entspricht etwa 3% der Bevölkerung.

Die gute Nachricht: Für alle Schwitzer ist ein Kraut gewachsen - Salbei.

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L-Arginin + Vitamine schützen vor später Schwangerschaftsvergiftung

Forscher aus Mexico und den USA haben jetzt belegt, dass die Aminosäure L-Arginin in Kombination mit antioxidativen Vitaminen die Erkrankungsrate bei Schwangeren mit hohem Risiko für Präeklampsie senkt.

Präeklampsie ist eine nur in der Schwangerschaft auftretende Erkrankung, die durch erhöhten Blutdruck, vermehrte Eiweißausscheidung im Urin und Wassereinlagerungen gekennzeichnet ist . Die Präeklampsie zeigt sich erst in der zweiten Schwangerschaftshälfte – seltenen Fällen tritt sie sogar erst bis zu 14 Tage nach der Entbindung auf.  Neben den bereits genannten drei Leitsymptomen berichten die Betroffenen über Schwindel und Kopfschmerzen, Benommenheit, Sehstörungen wie Augenflimmern sowie Übelkeit und Erbrechen. In 20 % der Fälle kommt es zu einer Leberbeteiligung. Eine Präeklampsie entwickelt sich in etwa 5 bis 7 Prozent aller Schwangerschaften in Westeuropa.

An der Studie nahmen 672 Schwangere mit Präeklampsie in der Anamnese oder mit Frühsymptomen der Krankheit teil. Jeweils ein Drittel der Frauen bekam nach dem Zufallsprinzip ab der 20. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt täglich Energie-Riegel ohne Zusätze, mit zusätzlich antioxidativen Vitaminen oder mit antioxidativen Vitaminen plus L-Arginin.

Studienergebnis: In der Kontrollgruppe entwickelten 30 Prozent der Frauen eine Präeklampsie, in der Gruppe mit ausschließlich Vitaminen waren dies 23 Prozent und in der Gruppe mit L-Arginin plus Vitaminen 13 Prozent.

Quelle: BMJ online, 19. Mai 2011 http://www.bmj.com/content/342/bmj.d2901