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Die Angst vor dem Zahnarzt - Ein Teufelskreis, dem Patienten entkommen können

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 11. April 2016 Zuletzt aktualisiert am 03. Juni 2016 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 1452

Schätzungsweise leiden bis zu 80 Prozent der Bevölkerung an einer Angst vor dem Zahnarzt. Bei jedem fünften Deutschen spricht man sogar von einer Zahnarztphobie, einer übermäßigen bis extremen Angst vor dem Zahnarzt. Die Betroffenen Personen leiden sehr unter dieser Angst, dabei kann ihnen geholfen werden.

Was bedeutet Zahnarztangst konkret?

Zahnarztangst führt häufig dazu, dass oftmals längst überfällige Zahnbehandlungen trotz Schmerzen hinausgezögert werden. Vereinbarte Termine werden wieder abgesagt oder nicht eingehalten. Schon der Gedanke an den bevorstehenden Zahnarztbesuch lässt bei den Betroffenen nervöse Unruhe, Schwindelgefühle, Schweißausbrüche bis hin zu Panikattacken entstehen. Schlafstörungen, Verspannungen und viele Beschwerden, wie beispielsweise psychosomatische Herz-Kreislauf-Beschwerden und können sich einstellen.

Woher kann diese Angst kommen?

Die Angst vor dem Zahnarzt ist oftmals schon in der frühen Kindheit oder Jugend entstanden. Haben die Eltern vielleicht nicht ausreichend auf die Zahnpflege ihrer Kinder geachtet, sind sie selbst nicht gern zum Zahnarzt gegangen und wurden keine ausreichenden Kontrolluntersuchungen durchgeführt, konnten die Folgen für die Kinder sehr schwerwiegend sein. Die ersten frühen Zahnarzterfahrungen waren demnach aufgrund der schlechten Zahngesundheit schmerzhaft und der "Angstkreislauf" vor dem Zahnarzt entstand.

Wie kann der Angst entgegengewirkt werden?

Es gibt viele Möglichkeiten einer Zahnarztangst entgegenzuwirken. Kindern sollte ein positiver Umgang mit Kontrollbesuchen und Behandlungen beim Zahnarzt vorgelebt werden, sodass sie den Zahnarztbesuch als "Normalität" erleben und eine übergroße Angst bei ihnen nicht entsteht. Erwachsene mit Zahnarztangst können "gute" Erfahrungen beim Zahnarzt helfen, ihre Angst zu überwinden. Vertrauensvolle Vorgespräche über die verschiedenen "schmerzfreien" Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnarztangst mit dem behandelnden Arzt sind der wichtigste Ansatz. Die Patienten sollten sich umfassend über die Notwendigkeit und Art der Behandlung von ihrem Zahnarzt aufklären lassen. Zahnarztpraxen, die sich auf die Behandlung von Angstpatienten spezialisiert haben, verfügen über viele verschiedene Behandlungsmethoden bei Zahnarztphobie, wie beispielsweise Hypnose, Einsatz von Lachgas, verschiedene Sedierungsmöglichkeiten bis hin zur Behandlung unter Vollnarkose.

Welche Folgen kann eine unbehandelte Angst haben?

Die unbehandelte Angst vor dem Zahnarzt führt in einen sogenannten Teufelskreis. Da die Behandlung der Zähne verzögert oder gar nicht erst durchgeführt wird, hat die Zahngesundheit oftmals schon sehr stark gelitten. Die Pflege der Zähne wird zudem meist stark vernachlässigt, da die erkrankten Zähne beim Zähneputzen schmerzhaften Reizen ausgesetzt werden könnten. Durch die mangelnde Zahnpflege werden weitere Zähne schadhaft, teilweise sogar bis zur völligen Zerstörung der Zahnsubstanz. Schlechte und unbehandelte kranke Zähne können weitreichende Folgen für die gesamte Gesundheit des Körpers haben. Fehlstellungen des Kiefers bei ausgefallenen Zähnen oder schwerwiegende Entzündungen des Kiefers bis hin zu Problemen im Herz-Kreislauf-System oder Entzündungen des Herzmuskels, gehören zu den möglichen gesundheitlichen Folgen von nicht behandelten Zahnproblemen. Aber auch weitreichende seelische und soziale Folgen gehören zu dem Kreislauf der Zahnarztangst. Die Patienten schämen sich für ihre schadhaften Zähne oder für ihre Angst. Sie vermeiden es, zu sprechen oder zu lachen. Diese Scham kann bis zur Isolation von der Außenwelt, von Freunden und Verwandten führen.
 

Schlagzeilen

In 19 randomisierten kontrollierten Studien über die Wirksamkeit der Aufnahme von Antioxidantien während der Chemotherapie wurde die Wirkung von Vitamin A, Vitamin C, Melatonin, NAC, Ellagsäure, Glutathion und eine Antioxidantien-Mischung für Personen mit fortgeschrittenen oder rezidivierenden Tumoren untersucht. Es wurden keine Minderungen der Wirksamkeit durch die Supplementierung mit Antioxidantien während der Chemotherapie beobachtet, dafür aber Erhöhung von Überlebenszeit und verbesserte Ansprechraten von Tumoren sowie geringere Toxizitätserscheinungen. Ergebnisse: 1. Antioxidantien beeinträchtigen nicht die Wirksamkeit der Chemotherapie. 2. Antioxidantien könnten die Wirksamkeit der Chemotherapie verstärken. 3. Antioxidantien können die Toxizidät der Chemotherapien vermindern – das hilft den Patienten die notwendige Dosis der Chemotherapie einzuhalten und diese nicht vorzeitig abzubrechen. Auszug aus: http://www.rieb-service.de/3-Moeglichkeiten/Nachrichten/ Quelle: https://www.researchgate.net/profile/Constantine_Kaniklidis/publication/248702917_Drug_Interactions_in_Oncology_-_Review/links/02e7e51e0634da6a81000000.pdf

Monika Prinz übergibt Spende der Fa. Fairvital an die Knochenmarkspenderzentrale

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden, aber häufig kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung.



Um möglichst vielen dieser Patienten zu helfen, sucht die Knochenmarkspenderzentrale an der Universität Düsseldorf seit fast dreißig Jahren freiwillige Stammzellspender, so 2015 u.a. für Monika Prinz, die die Diagnose Blutkrebs erhalten hatte und dringend einen passenden Spender brauchte. Die Wahrscheinlichkeit, seinen genetischen Zwilling zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto. Monika hatte dieses Glück!

Jetzt möchte sie anderen Menschen helfen! Auf ihre Initiative rief ihr ehemaliger Arbeitgeber, die Fa. Fairvital, nicht nur alle Kunden auf, sich als Spender registrieren zu lassen, sondern nutzte eine Rabatt-Aktion, um einen Teil der Erlöse an die Knochenmarkspenderzentrale zu spenden. So kam der stattliche Betrag von Euro 13.790,22 zusammen, den die Knochenmarkspenderzentrale nutzen wird, um die Gewebemerkmale vieler Neuspender zu typisieren. Und vielleicht ist einer dieser Neuspender einmal der passende Lebensretter für einen erkrankten Patienten!

Die Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf und das Universitätsklinikum Düsseldorf bedanken sich herzlich für die Spende.
Monika Prinz und die Firma Fairvital danken allen, die mitgeholfen haben, diesen stattlichen Betrag zu erreichen.

Alle Informationen zur Aktion finden Sie auf https://www.fairvital.com/de/leben-retten

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