Jetzt ist endlich Schluss mit Rückenschmerzen!

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  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 28. Juli 2012 15:47
  • Veröffentlicht: Montag, 15. Dezember 2008 11:34
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
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Stress, Spannungskopfschmerz und Rückenschmerzen. Das sind sie typischen „Büroqualen“, die die häufigsten Krankschreibungen verursachen. Der Mensch sitzt heutzutage wesentlich mehr als noch vor ein paar Jahrzehnten. Wer täglich Stunden lang gekrümmt vor dem Bildschirm klebt, riskiert ernsthafte Rückenleiden. Ob in der Schule, im Büro oder vor dem Fernseher: Sitzen gilt als Belastung. Auch bei vorbildlicher Sitzposition bleibt man von Verspannungen nicht immer verschont. Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass fast jeder zweite Berufstätige in Europa an arbeitsbedingten Rückenschmerzen leidet. Besonders häufig betroffen sind Frauen (51%) und Ältere (56% der über 50-jährigen). Pro Jahr kommen auf 1000 Arbeitnehmer ca. 3000 Krankenstandstage aufgrund der Erkrankungen des Bewegungsapparates. Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen 28% aller Fehlzeiten. Die Produktionsausfälle betragen rund 50 Milliarden Euro.
  • Um Beschwerden vorzubeugen, sollten Sie entspannt und aufrecht sitzen. Ändern Sie öfter die Sitzposition. Stehen Sie möglichst alle 20 bis 30 Minuten auf und bewegen Sie sich.
  • Gut für den Rücken sind Stühle mit verstellbarer Lehne und Sitzfläche. Am unteren Teil der Lehne sollte im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Rückenstütze vorhanden sein. Bei einem Arbeitsplatz im Büro sollten Höhe und Standort des Schreibtisches, der Computertastatur und des Bildschirms aufeinander abgestimmt sein.
  • Beim Autofahren ist es ebenfalls wichtig, den Sitz richtig einzustellen.
  • Lasten sollten immer nah am Körper gehoben und getragen werden. Wer etwas vom Boden hochhebt, sollte mit geradem Rücken in die Knie gehen und aus den Beinen heraus heben.
  • Denken Sie bei der Hausarbeit an eine gerade Haltung, zum Beispiel beim Bügeln, Staubsaugen und Spülen und verlagern Sie im Stehen öfter das Gewicht von einem Bein auf das andere.
  • Rücken schonend sind bequeme Schuhe, in denen der Fuß abrollen kann, und abgedämpfte Sohlen. Schuhe mit hohen Absätzen wirken sich ungünstig aus: Sie lassen das Becken kippen und bringen den Rücken ins Hohlkreuz.
  • Ganz entscheidend für einen gesunden Rücken sind regelmäßige Bewegung und Stärkung der Rückenmuskulatur. Wer gezielt den Rücken stärken will, kann auch spezielle Rückenkurse besuchen.
Aus dem Bereich der Naturpräparate ist es die Kombination von Teufelskralle & Weidenrinde, die bei dauernder Belastung von Nacken, Schultern und Rücken besonders gut tut.
Die Ärztezeitung (www.aerztezeitung.de) schreibt dazu: „Bei chronischen Rückenschmerzen kann die Therapie mit Phytopharmaka helfen, klassische Analgetika einzusparen. Dabei werden vor allem Extrakte aus zwei Pflanzen genannt: Teufelskralle und Weidenrinde. Für beide Pflanzen ist die Wirksamkeit in Studien belegt worden.“
Professor Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel hat einen Extrakt aus der afrikanischen Teufelskralle bei leichten bis mittelstarken unspezifischen Muskelschmerzen oder Verspannungen des Rückens, des Nackens oder der Schultern geprüft. Bei allen Patienten kam es zu einer Besserung der Beschwerden durch den Teufelskrallen-Extrakt: 42 Prozent ging es besser, 58 Prozent sehr viel besser.
Mit Weidenrindenextrakt hat Professor Sigrun Chrubasik aus Freiburg Patienten mit chronischen Rückenschmerzen therapiert. Verglichen wurde die Therapie mit konventionellen Mitteln wie NSAR, Elektrotherapie, Wärmebehandlung oder Manualtherapie. Bei Patienten mit starken Schmerzen war die Behandlung sogar noch stärker wirksam als die konventionelle Therapie.