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Magen / Darm

Erbsen, Bohnen, Linsen... und was Sie dagegen tun können

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 25. Juni 2012 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 15752

Es ist schon längst kein Tabu mehr. Sogar in der Fernsehwerbung wird ganz öffentlich darüber gesprochen und der kleine Joghurt dagegen angepriesen. Kennen Sie das auch?

Fühlt sich Ihr Bauch auch manchmal aufgeblasen an, schmerzt und Sie fühlen sich unwohl? Haben Sie dieses Völlegefühl auch, wenn Sie nur wenig gegessen haben? Oder ist es manchmal so, als hätten Sie einen Stein im Bauch?
Solche Beschwerden können ein Symptom einer Krankheit (zum Beispiel Morbus Crohn) sein, können aber auch psychisch bedingt oder aufgrund ungünstiger Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten auftreten. Um letztere geht es im nachfolgenden Artikel.

Moderate Gasbildung im Verdauungstrakt ist eine ganz natürliche Angelegenheit. Das Gas besteht zu 99% aus Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid, Wasserstoff und Methan. Circa 10 bis 25 Mal pro Tag wird es abgelassen - meist sogar unbemerkt.

Ein Großteil des Gases kommt durch unbewusstes Schlucken von Luft beim Essen, Trinken und Sprechen in den Körper. Nicht unerheblich ist der Anteil, der beim Verdauungsvorgang selbst gebildet wird. Beispielsweise entsteht Kohlendioxid, wenn Nahrung im Magen mit Salzsäure reagiert. Ein kleiner Teil der Gase wird aus dem Blut in den Darm abgegeben.

Übersteigt die Gasbildung ein normales Maß, so könnte eine unzureichende Verdauung im Bereich des Magens oder des Dünndarms die Ursache sein. Dort sollten normalerweise alle Nahrungsmittelbestandteile aufgeschlossen werden. Doch manche Dinge, die wir essen, schaffen es auf ihrem Weg sogar bis in den Dickdarm. Hier warten bereits "gierige" Bakterien (Escherichia coli, Bacteroides vulgatus oder Methanobrevibacter smithii) auf ihre Mahlzeit.
Dieser Vorgang geht mit der Freisetzung von geruchsintensivem Schwefelwasserstoff sowie anderen Gär- und Faulgasen einher. Prädestiniert dafür sind Nahrungsmittel, wie Bohnen, Erbsen, Kohl, Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Fruchtsäfte, Süßstoffe aus Diät-Produkten, aber auch ein Übermaß an Proteinen.

Mache Menschen schlucken während des Essen mehr Luft als andere. Das kann passieren, wenn man beim Essen viel spricht. Auch Rauchen, eine schlecht sitzende Zahnprothese, Trinken durch einen Strohhalm und Kaugummi kauen können die Luftaufnahme erhöhen. Eine Menge Luft gibt es auch in bestimmten Lebensmitteln. Dazu gehören Erfrischungsgetränke, Bier, Brot und Rahm.

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Wenn die Sonne scheint, beginnt die heiße Zeit für Salmonellen.

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 14. Mai 2010 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 4169

Sobald das Quecksilber über 10 Grad steigt, steigt auch die Gefahr für eine Salmonellen-Infektion. Nicht erstaunlich, denn ab dieser Temperatur werden Salmonellemdie Bakterien, die in Eiern, Geflügel, aber auch im Fleisch von Schwein und Wild stecken können, erst so richtig fit und haben eine Überlebenszeit von mehreren Monaten. Über eine halbe Million Erkrankungen werden jährlich gezählt, die meisten im Sommer. Die Erreger sind weit verbreitet.

Salmonellen sind Bakterien, die nach ihrem Entdecker, dem amerikanischen Wissenschaftler David Salmon benannt wurden. Die kleinen Keime wirken oft verheerend: Sie lösen beim Menschen schwere Darminfektionen aus. Solche Salmonellosen, wie der Arzt diese Durchfallerkrankungen auch nennt, treten besonders in den Sommermonaten auf. Risikogruppen sind hauptsächlich Kinder bzw. alte oder geschwächte Menschen, deren Immunsystem überfordert ist.

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Heidelbeeren bei Darmentzündung

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 12. Januar 2009 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von med-info Zugriffe: 6672

Farbstoffe hemmen Enzym

Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen ein Enzym, das bei Entzündungen eine Schlüsselrolle spielt. Das haben Forscher der Uni Würzburg in Laborversuchen herausgefunden. Ihre Ergebnisse sind möglicherweise für die Therapie von entzündlichen Darmerkrankungen von Bedeutung.
"Viele Menschen, die an entzündlichen Darmbeschwerden leiden, fühlen sich besser, wenn sie größere Mengen Heidelbeeren essen", sagt Bastian Knaup. Was könnte das wirksame Element in den Beeren sein? Dieser Frage ist der Würzburger Lebensmittelchemiker in seiner Doktorarbeit nachgegangen. Dabei hatte er spezielle Farbstoffe im Blick: die so genannten Anthocyane, denen die Heidelbeeren ihre intensive Färbung verdanken.

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Der Tod sitzt im Darm, sagt der Volksmund.

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 15. Dezember 2008 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 4120
Jedes Jahr werden rund 71.000 Menschen in Deutschland mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert. Dieser zählt neben Lungen- und Brustkrebs zu den drei häufigsten bösartigen Tumoren. Jährlich sterben allein in Deutschland 29.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann man kaum einer Krebsart so leicht vorbeugen.
Durch Früherkennung könnten nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden. Doch warum gehen so wenige Menschen zur Früherkennung? Die Hauptgründe: Angst vor der Untersuchung und fehlendes Wissen über die Chancen der Vorsorge.

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Warum Reisen Magen und Kopf verdreht

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Hauptkategorie: News
Erstellt am 19. Mai 2008 Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2012 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 3589
Endlich Urlaub! Die heiß ersehnte Zeit der Erholung und Entspannung für die ganze Familie kann beginnen. Doch oft startet die Urlaubsreise mit einer unangenehmen Begleiterscheinung: Der Magen spielt verrückt. Einige brauchen selbst am Urlaubsziel noch einen ganzen Tag, um sich von den Strapazen zu erholen.
Unter Reisekrankheit, Kinetose oder auch Bewegungskrankheit versteht man verschiedene Symptome wie Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerz, Übelkeit und Erbrechen, die bei der Fortbewegung in einem Verkehrsmittel auftreten. Seekrankheit ist sicher die bekannteste Form der Reisekrankheit. Reisebusse, Autos, Züge mit Neigetechnik oder auch Flugzeuge können ebenso gut die Symptome hervorrufen. Nur rund 15 % der Menschen sind weitgehend unempfindlich gegenüber Reisekrankheit. 10 % sind besonders stark betroffen. Bei Frauen treten Reisekrankheiten häufiger auf als bei Männern, bei Asiaten häufiger als bei Europäern.

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Schlagzeilen

In 19 randomisierten kontrollierten Studien über die Wirksamkeit der Aufnahme von Antioxidantien während der Chemotherapie wurde die Wirkung von Vitamin A, Vitamin C, Melatonin, NAC, Ellagsäure, Glutathion und eine Antioxidantien-Mischung für Personen mit fortgeschrittenen oder rezidivierenden Tumoren untersucht. Es wurden keine Minderungen der Wirksamkeit durch die Supplementierung mit Antioxidantien während der Chemotherapie beobachtet, dafür aber Erhöhung von Überlebenszeit und verbesserte Ansprechraten von Tumoren sowie geringere Toxizitätserscheinungen. Ergebnisse: 1. Antioxidantien beeinträchtigen nicht die Wirksamkeit der Chemotherapie. 2. Antioxidantien könnten die Wirksamkeit der Chemotherapie verstärken. 3. Antioxidantien können die Toxizidät der Chemotherapien vermindern – das hilft den Patienten die notwendige Dosis der Chemotherapie einzuhalten und diese nicht vorzeitig abzubrechen. Auszug aus: http://www.rieb-service.de/3-Moeglichkeiten/Nachrichten/ Quelle: https://www.researchgate.net/profile/Constantine_Kaniklidis/publication/248702917_Drug_Interactions_in_Oncology_-_Review/links/02e7e51e0634da6a81000000.pdf

Monika Prinz übergibt Spende der Fa. Fairvital an die Knochenmarkspenderzentrale

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden, aber häufig kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung.



Um möglichst vielen dieser Patienten zu helfen, sucht die Knochenmarkspenderzentrale an der Universität Düsseldorf seit fast dreißig Jahren freiwillige Stammzellspender, so 2015 u.a. für Monika Prinz, die die Diagnose Blutkrebs erhalten hatte und dringend einen passenden Spender brauchte. Die Wahrscheinlichkeit, seinen genetischen Zwilling zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto. Monika hatte dieses Glück!

Jetzt möchte sie anderen Menschen helfen! Auf ihre Initiative rief ihr ehemaliger Arbeitgeber, die Fa. Fairvital, nicht nur alle Kunden auf, sich als Spender registrieren zu lassen, sondern nutzte eine Rabatt-Aktion, um einen Teil der Erlöse an die Knochenmarkspenderzentrale zu spenden. So kam der stattliche Betrag von Euro 13.790,22 zusammen, den die Knochenmarkspenderzentrale nutzen wird, um die Gewebemerkmale vieler Neuspender zu typisieren. Und vielleicht ist einer dieser Neuspender einmal der passende Lebensretter für einen erkrankten Patienten!

Die Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf und das Universitätsklinikum Düsseldorf bedanken sich herzlich für die Spende.
Monika Prinz und die Firma Fairvital danken allen, die mitgeholfen haben, diesen stattlichen Betrag zu erreichen.

Alle Informationen zur Aktion finden Sie auf https://www.fairvital.com/de/leben-retten

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