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Hyaluronsäure oral - 2 Studien

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Hauptkategorie: Wirkstoffe
Erstellt am 16. Januar 2009 Zuletzt aktualisiert am 31. August 2016 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 37169
Bereits 2004 wurden Ergebnisse der klinischen Forschung über die orale Verabreichung von Hyaluronsäure und ihre Fähigkeit, in die Gelenke zu gelangen, veröffentlicht. Dr. Alex Schauss, Direktor der AIBMR Life Sciences Inc., stellte die Ergebnisse auf der im Jahr 2004 stattfindenden Konferenz für Experimentelle Biologie der Experimental Biology Federation of American Societies for Experimental Biology vor.

An der Studie unter Leitung von Dr. Schauss war nicht nur ein Konsortium von Wissenschaftlern aus der Life Sciences Division des Amerikanischen Instituts für biosoziale und med. Forschung beteiligt, sondern auch das Nationale Forschungsinstitut für Strahlenbiologie und Strahlenhygiene und das Budapester nationale Institut für Gesundheit.

Hyaluronsäure kam bereits seit Jahren in der Veterinär-und Humanmedizin in Form von Injektionen als Schmier- und Gleitmittel sowie zur Unterstützung der Stoßdämpferfunktion des Knorpels zur Anwendung. „Doch erst jetzt ist bekannt geworden, dass HA auch oral aufgenommen werden kann“, sagte Dr. Lukas Bucci, Ph.D., Vizepräsident der Forschung für Weider Nutrition International. Bis dato gab es keine Daten über die Pharmakokinetik nach oraler Aufnahme bzw. den sich daraus ergebenden möglichen therapeutischen Einsatz der Hyaluronsäure.
Die Studie untersuchte die Absorption, Verteilung und Ausscheidung von radioaktiv markierter HA nach einmaliger oraler Verabreichung in Ratten und Hunden. Dazu wurde vegetarische fermentierte Hyaluronsäure (nicht aus Hahnenkämmen oder Kuhhaugen!) verwendet. Eine Aufnahme in den Blutkreislauf sowie der Transport in die Gelenke konnten mittels Szintigrafie (bildgebendes Verfahren der nuklearmedizinischen Diagnostik) nachgewiesen werden. Das Ergebnis belegt, dass HA bereits nach einmaliger oraler Verabreichung absorbiert und an Organe und Gelenke geleitet wird.
Die Wissenschaftler errechneten, dass beim Menschen nach einmaliger Einnahme von 3mg ca. 4,5 Milliarden Moleküle HA jedes Kniegelenk erreichen.

Studie: Unterstützung Kniegelenke mit oraler Hyaluronsäure
Leitung: K. Dean Reeves, Mitglied der Amerikanischen Akademie für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Die Probanden erhielten (nur!) 2mg Hyaluronsäure pro Tag oral, eine Vergleichsgruppe ein Placebo. Bereits innerhalb von zwei Monaten wurde eine Schmerzbesserung bei 17% der Teilnehmer der HA-Gruppe festgestellt. Nach 6 Monaten zeigte sich bei 28% innerhalb dieser Gruppe eine Verbesserung der Schmerzen.

 

Schlagzeilen

In 19 randomisierten kontrollierten Studien über die Wirksamkeit der Aufnahme von Antioxidantien während der Chemotherapie wurde die Wirkung von Vitamin A, Vitamin C, Melatonin, NAC, Ellagsäure, Glutathion und eine Antioxidantien-Mischung für Personen mit fortgeschrittenen oder rezidivierenden Tumoren untersucht. Es wurden keine Minderungen der Wirksamkeit durch die Supplementierung mit Antioxidantien während der Chemotherapie beobachtet, dafür aber Erhöhung von Überlebenszeit und verbesserte Ansprechraten von Tumoren sowie geringere Toxizitätserscheinungen. Ergebnisse: 1. Antioxidantien beeinträchtigen nicht die Wirksamkeit der Chemotherapie. 2. Antioxidantien könnten die Wirksamkeit der Chemotherapie verstärken. 3. Antioxidantien können die Toxizidät der Chemotherapien vermindern – das hilft den Patienten die notwendige Dosis der Chemotherapie einzuhalten und diese nicht vorzeitig abzubrechen. Auszug aus: http://www.rieb-service.de/3-Moeglichkeiten/Nachrichten/ Quelle: https://www.researchgate.net/profile/Constantine_Kaniklidis/publication/248702917_Drug_Interactions_in_Oncology_-_Review/links/02e7e51e0634da6a81000000.pdf

Monika Prinz übergibt Spende der Fa. Fairvital an die Knochenmarkspenderzentrale

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden, aber häufig kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung.



Um möglichst vielen dieser Patienten zu helfen, sucht die Knochenmarkspenderzentrale an der Universität Düsseldorf seit fast dreißig Jahren freiwillige Stammzellspender, so 2015 u.a. für Monika Prinz, die die Diagnose Blutkrebs erhalten hatte und dringend einen passenden Spender brauchte. Die Wahrscheinlichkeit, seinen genetischen Zwilling zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto. Monika hatte dieses Glück!

Jetzt möchte sie anderen Menschen helfen! Auf ihre Initiative rief ihr ehemaliger Arbeitgeber, die Fa. Fairvital, nicht nur alle Kunden auf, sich als Spender registrieren zu lassen, sondern nutzte eine Rabatt-Aktion, um einen Teil der Erlöse an die Knochenmarkspenderzentrale zu spenden. So kam der stattliche Betrag von Euro 13.790,22 zusammen, den die Knochenmarkspenderzentrale nutzen wird, um die Gewebemerkmale vieler Neuspender zu typisieren. Und vielleicht ist einer dieser Neuspender einmal der passende Lebensretter für einen erkrankten Patienten!

Die Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf und das Universitätsklinikum Düsseldorf bedanken sich herzlich für die Spende.
Monika Prinz und die Firma Fairvital danken allen, die mitgeholfen haben, diesen stattlichen Betrag zu erreichen.

Alle Informationen zur Aktion finden Sie auf https://www.fairvital.com/de/leben-retten

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