Kelp

Die natürliche Quelle von Jod

Jod ist ein lebenswichtiger Nährstoff, der regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Gute Jodquellen sind Algen, Seefisch, Fischerzeugnisse, Meerestiere, Milch und Milchprodukte und natürlich Jodsalz. Einen besonders hohen Jodgehalt besitzt die Braunalge Kelp (Laminaria digitata). Bereits eine Tablette Kelp enthält 150 mcg natürliches Jod. Daneben liefert sie Magnesium, Calcium und Eisen.

Deutschland ist ein Jodmangelgebiet. Viele Bundesbürger nehmen gerade einmal die Hälfte der empfohlenen Jodmenge auf, oftmals sogar nur ein Drittel oder noch weniger. Besonders häufig ist ein Joddefizit bei schwangeren und stillenden Frauen und in Folge auch bei Neugeborenen anzutreffen. Auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsene die sich überwiegend von "Fast-Food" ernähren, ist ein Jodmangel häufig.

Eine ausreichende Jodversorgung ist für eine normale Funktion der Schilddrüse unentbehrlich, denn Jod wirkt als Bestandteil der Schilddrüsehormone. Ohne Jod können die Schilddrüsenhormone nicht gebildet werden. So führt ein Jodmangel häufig zu einer vergrößerten Schilddrüse (Jodmangel-Kropf) und zahlreichen weiteren Gesundheitsstörungen, wie Störungen des Stoffwechsel und des Kreislaufs. Aber auch die Fruchtbarkeit von Mann und Frau, die normale Entwicklung des Kindes im Mutterleib und das seelische Befinden werden durch die Schilddrüsentätigkeit beeinflusst.

Wenn sie abnehmen möchten, sollten sie auf eine ausreichende Jodzufuhr achten. Jodmangel kann zu einer Unterfunktion der Schilddrüse führen. Bei einer Unterfunktion, also einer Minderproduktion von Schilddrüsenhormonen, sind alle Stoffwechselprozesse verlangsamt. Der Grundumsatz sinkt (geringerer Kalorienverbrauch), man fühlt sich antriebslos und friert leichter.

Im Wachstumsalter sind die Schilddrüsenhormone für die normale körperliche und geistige Entwicklung besonders wichtig.

Schwangere und stillenden Frauen sowie Personen mit Schilddrüsenerkrankungen sollten die Einnahme mit ihrem Arzt abklären.



Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.