Maitake – Meister der Körperarmeen

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  • Kategorie: Wirkstoffe D - M
  • Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 12. Juni 2014 06:19
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 12. Juni 2014 06:16
  • Geschrieben von Martin Michalowski
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Von Martin Michalowski, Heilpraktiker, Pharmareferent, Mykotherapeut und wissenschaftlicher Beirat von Fairvital

Botanisch: Grifola frondosa
Japanisch: Maitake, Kumotake
Chinesisch: Huai Su Gu
Deutsch: Gemeiner Klapperschwamm, Laubporling, Spatelhütiger Porling
Element: Feuer
Planet: Mars

Seit dem Altertum ist der Maitake bekannt. Besonders in Japan und China wusste man immer schon die Heilwirkungen dieses Speisepilzes zu schätzen. Er wurde in Gold und Silber aufgewogen und Mythen und Legenden rund um den Maitake sind weltweit zu finden.

Maitake gilt als äußerst selten und den Pilzsammlern, die ihre Fundorte lebenslang geheim hielten, brachte er materiellen Wohlstand. Und wenn sie ihn selbst genossen, zusätzlich die Heilung von Krankheiten und starke Abwehrkräfte. Die Bezeichnung Tanzpilz, so die wörtliche Übersetzung der asiatischen Bezeichnung, soll an die Freudentänze der Sammler erinnern, wenn sie ihn in tiefen Wäldern verborgen fanden.

Bemerkenswert ist der hohe Anteil von Ergosterin, der Vorstufe des Vitamin D. Außerdem enthält er Riboflavin, Niacin, Thiamin, Biotin und Folsäure, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Zink, Kalium, Magnesium). Sein gesundheitsförderndes Potenzial wird jedoch hauptsächlich auf die Polysaccharide, darunter Grifolan und Grifolin, sowie metallisch gebundene Proteine und Lektine zurückgeführt. Die sogenannte D-Fraktion im Extrakt des Pilzes ist besonders aktiv. In Versuchen wurde nachgewiesen, dass die Verwendung eines alkoholischen Extraktes aus dem Maitake den Blutdruck, und die Verwendung eines wässrigen Extraktes aus dem Maitake das Cholesterin senkt.

Für mich ist er der Meister der Körperarmeen, da die Komposition seiner Inhaltstoffe Studien zufolge auf sämtliche Immunzellen einen stärkenden und modulierenden Einfluss ausübt. Er scheint einen Impuls zum Überleben auf das gesamte System zu übertragen und den Körper von innen heraus zu stärken. Bemerkenswert ist, dass bei diesem Pilz sehr deutlich unterschieden werden kann, wann er als Extrakt oder Pulver vom ganzen Fruchtkörper eingesetzt wird. In vielen Fällen hat sich der gleichzeitige Einsatz von Pulver und Extrakt als äußerst günstig erwiesen. (z.B. in der Diabetesbehandlung und -Prophylaxe sowie in der Tumortherapie)
Maitake kann sowohl präventiv als auch mitbehandelnd bei fast allen Krankheiten eingesetzt werden, in denen der Körper sehr viel Kraft und Ausdauer benötigt.

Die tumorschrumpfende Wirkung wurde vielfach durch Studien nachgewiesen. Die Dosierung hierbei sollte von Therapeuten vorgenommen und überwacht werden.

Zusammenfassend wird der Einsatz des Maitake empfohlen bei:

  • begleitender Krebstherapie (Brust, Bauchspeicheldrüse, Eierstock, Haut, Magen, Leber, Lunge, Prostata)
  • Abmilderung der Nebenwirkungen bei Chemotherapie
  • Diabetes
  • HIV-Infektionen (AIDS)
  • Osteoporose
  • Hepatitis, Leberschutz
  • Arteriosklerose (Blutdruckregulation, Blutgerinnung)
  • Immunsystemstimulierung, Infektionen
  • Herzinfarkt, Herzkranzgefäßerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Übergewicht
  • Reizdarm
  • Hypercholesterinämie (Senkung des Spiegels nach Einnahme von mehreren Monaten)


Quellennachweis: GfV Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V, Mykothoph – Institut für Ernährungs- und Pilzkunde, Heilkraft der Pilze (Prof. Dr. Jan I. Lelley)

Nutzen Sie unsere kostenlose Heil- und Vitalpilzberatung. Meine Praxis greift auf 5-jährige Erfahrung sowie eine reichhaltige Bibliothek an Studienmaterial zurück.

Martin Michalowski, Akademie für Gesundheit und Leben, Kaarster Str. 148, 41462 Neuss, www.gesundemedizin.eu

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