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Studien: Nattokinase schützt vor Bluthochdruck, Schlaganfall und Alzheimer

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Hauptkategorie: Wirkstoffe
Erstellt am 30. Dezember 2012 Zuletzt aktualisiert am 31. August 2016 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Lisa Oberländer Zugriffe: 42693

Nach wie vor sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen Todesursache Nummer Eins in Mitteleuropa.

Umso wichtiger wird es, effektive und nebenwirkungsarme Ansätze zur Prävention dieser Leiden zu finden. Ein vielversprechender natürlicher Vitalstoff ist Nattokinase, ein Enzym, das im traditionellen japanischen Soja-Gericht "Natto" entdeckt wurde. Dieses gilt dort bereits seit weit über tausend Jahren als probates Mittel gegen Herz- und Gefäßerkrankungen.

Das Enzym Nattokinase ist ein rein natürliches Mittel, welches dazu beiträgt, Blutgerinnsel zu verhindern oder aufzulösen. Es ähnelt stark dem Plasmin, unserer körpereigenen Blutgerinnsel auflösenden Substanz und fördert sogar die endogene Plasmin-Bildung. Nattokinase spaltet Fibrin, das Protein, das den Hauptbestandteil des Gerinnungssystems darstellt und durch Bildung eines feinfaserigen Gerüstes dazu beiträgt, Wunden zu verschließen. Man könnte Nattokinase als unsere natürliche pflanzliche Quelle für Plasmin bezeichnen.

In der April-2008-Ausgabe von Hypertension Research wird über eine Studie berichtet, welche die Wirkung von Nattokinase auf den Blutdruck bei Patienten mit Bluthochdruck bzw. die Hypertonie-Vorstufe untersucht. In der randomisierten, doppelblinden, kontrollierten Studie mit 86 Teilnehmern im Alter von 20 bis 80 Jahren erhielten die Probanden über einen Zeitraum von 8 Wochen entweder Nattokinase oder ein Placebo.

Die Veränderungen des systolischen und diastolischen Blutdrucks betrugen im Vergleich zur Kontrollgruppe -5,55 und -2,84 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule). Es wurde außerdem die Hemmung einer Proteinase der Niere festgestellt, welche für die Erhöhung des Blutdrucks durch die Aktivierung von Angiotensin bekannt ist. Die Nieren sind die Zentralstelle der Blutdruckregulation. Angiotensin, das stärkste Hormon, das zu einer Gefäßverengung führt, steht am Ende einer Hormonkaskade, die in der Niere ihren Anfang nimmt.

In der neueren Studie bewiesen Wissenschaftler des Instituts für Biologische Chemie, Academia Sinica, Taipei (Taiwan), dass Nattokinase dazu in der Lage ist, die für Alzheimer und Bluthochdruck verantwortlichen Amyloide zu reduzieren. Amyloide sind fehlgefaltete 3-D-Proteine, welche zur Aggregation führen und schnell überhand nehmen können.

Die Alzheimer'sche Erkrankung ist die häufigste Form der Altersdemenz. Nach Schätzungen leiden weltweit zwischen zwölf und 15 Millionen Menschen an Alzheimer, in Deutschland sind es etwa 1,2 Millionen. Unbestritten ist die Rolle des Beta-Amyloids, das im alternden Gehirn verklumpt und akkumuliert. Das führt zu einer Schädigung von Nervenzellfortsätzen und fördert den Untergang von Nervenzellen.

Unsere Zellen verfügen normalerweise über eine ausgeklügelte Qualitätskontrolle und recyceln im Normalfall falsch gefaltete Proteine. Die Wissenschaftler des Instituts für Biologische Chemie, Academia Sinica, in Taipei zeigten mit Ihrer Studie, dass
Nattokinase  optimale Voraussetzungen schafft, übermäßige Amyloid-Ablagerungen in den Geweben des Körpers durch Dissoziation von Wasser (Amyloid-Hydrolyse) zu verringern. Die Verbesserung dieses Systems ist eines der Ziele der Therapie für Amyloid-Krankheiten. Das Enzym Nattokinase scheint dazu gut geeignet, so das Fazit der Studie.

Hinweis: Nattokinase ist nicht geeignet für Personen, die gerinnungshemmende Arzneistoffe der Cumarin-Gruppe (z.B. Marcumar, Warfarin) einnehmen.
Bei jeder Form von Blutungen ist Nattokinase kontraindiziert. Bei bevorstehenden Operationen informieren Sie bitte rechtzeitig Ihren Arzt über den Verzehr von Nattokinase.

Schlagzeilen

In 19 randomisierten kontrollierten Studien über die Wirksamkeit der Aufnahme von Antioxidantien während der Chemotherapie wurde die Wirkung von Vitamin A, Vitamin C, Melatonin, NAC, Ellagsäure, Glutathion und eine Antioxidantien-Mischung für Personen mit fortgeschrittenen oder rezidivierenden Tumoren untersucht. Es wurden keine Minderungen der Wirksamkeit durch die Supplementierung mit Antioxidantien während der Chemotherapie beobachtet, dafür aber Erhöhung von Überlebenszeit und verbesserte Ansprechraten von Tumoren sowie geringere Toxizitätserscheinungen. Ergebnisse: 1. Antioxidantien beeinträchtigen nicht die Wirksamkeit der Chemotherapie. 2. Antioxidantien könnten die Wirksamkeit der Chemotherapie verstärken. 3. Antioxidantien können die Toxizidät der Chemotherapien vermindern – das hilft den Patienten die notwendige Dosis der Chemotherapie einzuhalten und diese nicht vorzeitig abzubrechen. Auszug aus: http://www.rieb-service.de/3-Moeglichkeiten/Nachrichten/ Quelle: https://www.researchgate.net/profile/Constantine_Kaniklidis/publication/248702917_Drug_Interactions_in_Oncology_-_Review/links/02e7e51e0634da6a81000000.pdf

Monika Prinz übergibt Spende der Fa. Fairvital an die Knochenmarkspenderzentrale

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden, aber häufig kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung.



Um möglichst vielen dieser Patienten zu helfen, sucht die Knochenmarkspenderzentrale an der Universität Düsseldorf seit fast dreißig Jahren freiwillige Stammzellspender, so 2015 u.a. für Monika Prinz, die die Diagnose Blutkrebs erhalten hatte und dringend einen passenden Spender brauchte. Die Wahrscheinlichkeit, seinen genetischen Zwilling zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto. Monika hatte dieses Glück!

Jetzt möchte sie anderen Menschen helfen! Auf ihre Initiative rief ihr ehemaliger Arbeitgeber, die Fa. Fairvital, nicht nur alle Kunden auf, sich als Spender registrieren zu lassen, sondern nutzte eine Rabatt-Aktion, um einen Teil der Erlöse an die Knochenmarkspenderzentrale zu spenden. So kam der stattliche Betrag von Euro 13.790,22 zusammen, den die Knochenmarkspenderzentrale nutzen wird, um die Gewebemerkmale vieler Neuspender zu typisieren. Und vielleicht ist einer dieser Neuspender einmal der passende Lebensretter für einen erkrankten Patienten!

Die Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf und das Universitätsklinikum Düsseldorf bedanken sich herzlich für die Spende.
Monika Prinz und die Firma Fairvital danken allen, die mitgeholfen haben, diesen stattlichen Betrag zu erreichen.

Alle Informationen zur Aktion finden Sie auf https://www.fairvital.com/de/leben-retten

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