Testosteron

  • Hauptkategorie: Wirkstoffe
  • Kategorie: Wirkstoffe N - Z
  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 31. August 2016 07:11
  • Veröffentlicht: Montag, 15. Dezember 2008 08:48
  • Geschrieben von Lisa Oberländer
  • Zugriffe: 6071

Entzündungshemmer Testosteron

Testosteron gehört zu den wichtigsten Geschlechtshormonen und wird sowohl bei Männern als auch bei Frauen produziert. Dem Hormon wird eine wichtige entzündungshemmende Funktion zugeschrieben. Dies wird vor allem deutlich, da Männer im Vergleich zu Frauen eine erniedrigte Anfälligkeit für Erkrankungen haben, die mit Entzündungen einher gehen (Bsp. Multiple Sklerose, Lupus erythematodes oder rheumatoide Arthritis). Entzündungen und Infekte führen oft zu erniedrigten Testosteronspiegeln, so dass dessen entzündungshemmende Wirkung weniger wirksam ist. 

Testosteron bei Herzschwäche

Ein gesunder jugendlicher Testosteronspiegel verspricht Ihnen nicht nur Potenz- und Vitalitätssteigerung, sondern auch Stimmungsaufhellung, Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen, weniger Körperfett und Verminderung altersbedingten Muskelabbaus. Kanadische Forscher aus Vancouver haben jetzt die Daten von etwa 200 Patienten aus vier qualitativ ausreichenden, randomisierten, kontrollierte Studien in einer Meta-Analyse bewertet (Circ Heart Fail 2012; 5: 315-321).

Ihr Ergebnis: Die Testosteron-Therapie bessert die maximale Sauerstoffaufnahme sowie die körperliche Belastbarkeit - gemessen in Gehtests - in einem signifikanten und nach Ansicht der Autoren klinisch relevanten Ausmaß.
Darüber hinaus besserten sich die Werte für Nüchtern-Glukose, Insulin und Insulin-Resistenz. Dies alles sind Surrogat-Parameter.

Männlicher Teufelskreis: Verbindung zwischen Übergewicht und Testosteronmangel

Bis zu 40 Prozent der Männer mit Übergewicht fehlt es schlicht und einfach an Testosteron. Der Mangel des Geschlechtshormons und chronische Stoffwechsel-Erkrankungen scheinen sich gegenseitig zu bedingen. Der Testosteronspiegel sinkt bei Männern ab 40 jährlich. "Wie wir jetzt wissen, ist Testosteronmangel aber nicht allein eine Frage des Alters", sagt Prof. Christof Schöfl vom Universitätsklinikum Erlangen.

Vielmehr sei er auch eine Folge von Übergewicht und umgekehrt: "Es existiert offensichtlich ein Teufelskreis aus niedrigem Testosteron und vermehrtem Fettgewebe und den damit assoziierten Stoffwechselstörungen", so der Neuroendokrinologe aus dem DGE-Vorstand.
Kritisches Bauchfett

Studien zeigen, dass Körpergewicht und Testosteronspiegel eng korrelieren. Testosteron, Zucker- und Fettstoffwechsel beeinflussen sich demzufolge: Adipöse und diabeteskranke Männer weisen häufig niedrige Testosteronwerte auf. Vor allem das Bauchfett respektive ein ungünstiges Verhältnis von Taillenumfang und Körpergröße, die "Waist-Height-Ratio (WHtR)", spielt hierbei eine Rolle. Kritisch ist eine WHtR ab einem Wert von 0,5.

In einer 2009 publizierten Studie erhielten 32 Männer mit metabolischem Syndrom und neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes ein Jahr lang eine Diät und ein Übungsprogramm. Die Hälfte erhielt zusätzlich 50 mg transdermales Testosteron einmal am Tag. Das Ergebnis: Das Stoffwechsel-Ziel - ein HbA1c-Wert kleiner 6,5 Prozent - wurde von 87,5 Prozent der Patienten mit Testosteron-Therapie erreicht. Ohne Hormon gelang das niemandem.

Nur dauerhafte Gewichtsabnahme kann den Teufelskreis durchbrechen. Doch an diesem Zeil scheitern viele. Insofern liegt die Frage nahe, ob Testosteronsubstitution bei dicken Männern günstig auf Gewicht, Fett- und Muskelmasse und den Stoffwechsel wirkt. Kleinere Studien berichten tatsächlich über derartige Effekte, die aber noch der Bestätigung durch größere kontrollierte Studien bedürfen.

Testosteron-Mangel im Alter wird als "Late onset Hypogonadismus" (LOH) bezeichnet. Etwa 20 bis 35 Prozent der über sechzigjährigen Männer haben einen Testosteronspiegel von unter 12 nmol/l. Mit Testosteronmangel assoziierte Symptome sind eine Verringerung der Muskelmasse, Übellaunigkeit, Schlafstörungen, Hitzewallungen und Probleme mit der Libido.

Welche Rolle Testosteron für die Potenz, aber auch für die allgemeine Gesundheit spielt, kommt seit einigen Jahren durch neue Forschungen mehr und mehr ans Tageslicht. Ab dem 30. Lebensjahr sinkt jedoch der Testosteronspiegel im männlichen Körper. Die Folgen: Verlust an Muskulatur, dafür Ansatz von mehr Fett, Potenz-Probleme, Energie-Mangel. Auch die Psyche leidet. Die Lösung: das Testosteron wieder auf ein jugendliches Niveau heben. Die vier in Testovir  enthaltenen pflanzlichen Mikronährstoffe unterstützen Sie dabei. Mit zunehmendem Alter wird immer mehr wertvolles Testosteron in das weibliche Sexual-Hormon Östrogen umgewandelt. Dadurch verweiblicht der männliche Körper und verliert an Manneskraft.

  • Chrysin reduziert diese Umwandlung. Der Testosteron-Spiegel steigt auf ein gesundes Niveau. Ihre Akkus laden sich auf!
  • Bioperin aus schwarzem Pfeffer macht das Chrysin für den Darm aufnahmefähig.
  • Muira puama ("Potenzholz") ist berühmt für seine aphrodisierenden Eigenschaften. Die Rinde dieses Baumes fördert das sexuelle Verlangen genauso wie die Potenz. Am Institut für Sexualforschung in Paris wurde eine Studie mit 262 Betroffenen durchgeführt, die über fehlende sexuelle Lust und Erektionsschwäche klagten. Muira puama zeigte hier innerhalb von nur 2 Wochen für 62% derer, die über Lustlosigkeit klagten und bei 51% derer, die über Erektionsschwäche klagten, spürbare Verbesserungen.
  • Relativ neu ist die Entdeckung, dass Brennnessel-Wurzel-Extrakt die Bindung von männlichen Hormonen an SHBG, einem Eiweißkörper, vermindert. Das Testosteron wird sozusagen aus der Eiweißverbindung befreit und kann wieder biologisch aktiv werden. Für mehr frei zirkulierende Männlichkeit!

Anbieter-Empfehlung: Testovir