Alfalfa (Medicago sativa)

Die Araber entdeckten als erste die vitalisierende Wirkung der Luzerne und gaben ihr den Namen Alfalfa, was soviel bedeutet wie "Vater aller Nährstoffe". Sie wird schon seit Jahrtausenden in vielen Teilen der Erde sowohl als Lebensmittel, als auch als Heilpflanze genutzt. Diese mineralstoffreiche Pflanze kommt in der Natur im westlichen Asien und östlichen Mittelmeerraum vor und kann u.a. bei der Regulierung des Körpergewichts unterstützend wirken. Medizinisch wirksam sind die gesamte Alfalfa-Pflanze und ihre Blätter.

Alflalfa wurde sowohl in der westlichen, als auch in der traditionllen chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt, wo sie Zi Mu genannt wurde. Die getrockneten Blätter der Pflanze wurden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) von chinesischen Ärzten und von der ayurvedischen Medizin in Indien besonders für Erkrankungen des Magen-Darm Traktes angewendet.

Alfalfa scheint ausgleichend auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt zu wirken. Sie kann zudem als ein gutes Mittel zur Entwässerung des Körpers eingesetzt werden, da sie aufgrund ihres hohen Kaliumgehaltes einen harntreibenden Effekt hat. Vor allem die regulierende Wirkung des körpereigenen Wasserhaushaltes vermindert die Gefahr der Bildung von Cellulite und Übergewicht und trägt zur Leberentgiftung bei. Ein weiteres Anwendungsgebiet kann die Arthrose sein. Die natürlichen Wirkstoffe von Alfalfa schwemmen freie Radikale aus dem Körper und verringern so das Herzinfarktrisiko. Alfalfa stimuliert darüber hinaus die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), regt diese zu einer optimalen Hormonausschüttung an und ist somit ein hervorragendes natürliches Vitaltonikum für Körper, Geist und Seele.

Inhaltsstoffe und Wirkungen

Alfalfa-Blätter enthalten ca. 2 bis 3% Saponine. In Tierstudien wiesen diese Stoffe eine Hemmung der Cholesterin-Absorption auf und schützten so vor der Bildung von arteriosklerotischen Plaques.(3) Alfalfa enthält darüber hinaus Chlorophyll, Enzyme, die Vitamine A, E, K, B6 und D und eine Vielzahl von Mineralien, Spurenelementen und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (Flavonoide, Isoflavone, Sterole und Kumarinderivate). Sie ist außerdem besonders reich an Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen und Zink. Alfalfa ist außerdem sehr reich an Vitamin A: 100g Alfalfa enthalten 8000 I.E., wobei zum Vergleich 100g Lebertran 225 I.E. enthält. Der Vitamin A-Tagesbedarf liegt bei 4000-5000 I.E..

Aufgrund seiner vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen kann Alfalfa u.a. bei Arthritis, Diabetes und Verdauungsproblemen hilfreich sein.
Bei einer hoch dosierten Aufnahme sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt.
Es gibt allerdings Berichte, dass einige Menschen allergisch reagierten. Zudem sollten Personen, die an Lupus erythemadodes, einer Autoimmunerkrankung, leiden, kein Alfalfa zu sich nehmen.

Die Wirksamkeit von Alfalfa bei Pilzinfektionen nachgewiesen:

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Haupt-Anwendungsgebiete:

- Hoher Cholesterinspiegel
- Appetitmangel
- Verdauungsbeschwerden
- Entwässerung



Literaturangaben:
1. Die Vitamin-Bibel für das 21. Jahrhundert von Earl Mindell, Heyne Verlag
2. Fit for Fun, Das große Buch der Vitamine
3. Handbuch Nährstoffe, Burgersteins, Haug-Verlag

Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.