Algen - Energie und Leben

Kein Multivitaminprodukt erreicht die Vitamin- und Mineralstoffkonzentration eines Algenprodukts. Die ein- oder vielzelligen Algen sind die nährstoffreichsten Lebensmittel der Erde. Die Blau-Grün-Algen zählen zu den ältesten Lebewesen und sie sind die wichtigsten überhaupt, weil sie am Anfang der Nahrungskette stehen. Algen werden nach ihrer Farbe klassifiziert. Das durch die Alge reflektierte Licht zeigt an, welche Elemente in ihr vorhanden sind. So gibt es neben den Blau-Grün Algen noch Grün-Algen, Rot-, Braun-, Gold- und andere Algen. Algen produzieren mit ihrem Chlorophyll (Blattgrün) etwa 80 % des Sauerstoffs auf unserem Planeten. Aufgrund ihrer Fähigkeit bei Sonneneinstrahlung mit ihrem Chlorophyll Sauerstoff zu produzieren gehören Algen zu den Pflanzen.

Algen sind die letzten Lebewesen, die noch hohe Mineralstoffgehalte garantieren. Die ausgelaugten Böden machen es sogar Biobauern schwer, Obst und Gemüse zu erzeugen, die über einen ausreichenden Gehalt an Zink, Selen oder Magnesium verfügen. Algen enthalten ein Vielfaches mehr an Vitamin B 12 als Rinderleber. Das seltene Vitamin B 12 ist für die Blutbildung und den Eiweißstoffwechsel unentbehrlich.

In Algen ist der gesamte Vitamin-B-Komplex enthalten, der Nervenfunktionen unterstützt und Stresssymptome mildert, Ferner Betakarotin, ein Antioxidanz, das Freie Radikale neutralisiert und damit Alterungsprozesse verlangsamt und vor Zellschäden schützt. Zink, in Algen reichlich vorhanden, brauchen wir für unser Immunsystem. Besonders wertvoll sind Algen durch ihren hohen Anteil an Aminosäuren, davon allen acht essentiellen. Diese leichtverdaulichen Pflanzeneiweiße dienen zum gesunden Muskel- und Gewebeaufbau und stellen dem Gehirn Neurotransmitter für gute Stimmung, gute Denkleistungen und beste Konzentration zur Verfügung. An lebenswichtigen Mineralien enthalten Algen Calcium und Kieselsäure, wichtig für gesunde Knochen, Mangan für gesunde Knorpel sowie Selen und Magnesium, die als Zellschutz im Zusammenhang mit Krebsvorbeugung eine wichtige Funktion haben. Besonders wertvoll sind Algen wegen ihres hohen Chlorophyll-Gehalts. Chlorophyll kann der Mensch für die Blutbildung, zur Sauerstoffversorgung und zur Verbesserung der Zellatmung verwerten. Übrigens eignet sich die Grün-Alge Chlorella hervorragend, um Mund- und Körpergeruch auf natürliche Weise zu reduzieren!

Blau-Grün Algen (z.B. AFA Algen oder Spirulina) besitzen als einzige die Fähigkeit, die zwei Formen des Vitamins K zu synthetisieren: sowohl das K1, das nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln zu finden ist, als auch das K2, das aus tierischen oder bakteriellen Quellen stammt. Vitamin K spielt eine wichtige Rolle im Blutgerinnungsprozess und für den Knochenstoffwechsel. 1g Blau-Grün Algen enthält ca. 40 mcg des Gesamtvitamins K. Im Vergleich dazu enthält Spinat pro 100 g lediglich 415 mcg, pro 1 g also nur 4,15 mcg - ein Zehntel dessen, was Blau-Grün Algen enthalten!

Die ernährungsphysiologisch wertvollste Blau-Grün Algen stammen aus dem im US/Bundesstaat Oregon gelegenen Lake Klamath. Er liegt in einem Naturschutzgebiet fernab von Straßen und Industrieanlagen auf 1400 Meter Höhe. Vor etwa 7000 Jahren hat ein Vulkanausbruch mineralhaltige Asche in der Region verteilt. Diese Asche gelangt seitdem über Zuflüsse und Schmelzwasser in den See. Die Algen sind daher außerordentlich reich an kolloidialen Mineralien. Das bedeutet, dass die Mineralstoffe so fein gelöst sind, dass Sie in jede Zelle der in der Nahrungskette nachfolgenden Lebewesen gelangen können. Die Klamath-See Algen sind außerdem der chlorophyllreichste Organismus, den man zur Zeit kennt. Die blaugrünen Algen vom Klamath See haben einen genetischen Code, der dem des Menschen sehr ähnlich ist. Wissenschaftler sprechen von einem “perfekten Aminosäurenprofil”. Die Alge wird direkt mit der Glycoseschicht vom Körper aufgenommen. In der Forschung gelten Algen schon seit Jahren als die ideale Lösung der Vitalstoffprobleme unserer Gegenwart und Zukunft.

 

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Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.